So erinnert euch Alexa an geöffnete Fenster

In Zeiten von smarter Heizungssteuerung gibt es einige Lösungen, die ein offenes Fenster erkennen oder darauf reagieren können. Die Heizung wird dann für eine bestimmte Zeit abgestellt, damit man nicht, wie man so schön sagt, zum Fenster „hinaus heizt“. Bei derzeitigen Temperaturen dann aber auch etwas ungeschickt, wenn man ein offenes Fenster vergisst und die Heizung hinterher ordentlich zu tun hat, um den Raum wieder warm zu bekommen. Also hab ich mich mal auf die Suche begeben, wie man mit Alexa eine solche Erinnerung recht einfach umgesetzt bekommt.

Ich verwende hierzu Fenstersensoren von Aqara und das dazugehörige Gateway. Dieses haben im Team auch Olli und Caschy im Einsatz, weshalb ihr bereits einiges über Aqara bei uns lesen konntet. Diese punkten insbesondere mit ihrem Preis, der Größe und ihrer Zuverlässigkeit. Die Aqara-Zentrale spricht seit Herbst letzten Jahres mit Alexa, sodass ihr unter anderem die Fenstersensoren aber auch die Bewegungsmelder und Temperatursensoren direkt in den Routinen nutzen könnt.

Habt ihr den Alexa Skill für Xiaomi Home mit eurem Mi-Konto noch nicht verbunden müsst ihr dies noch nachholen. Im ersten Schritt wählen wir bei der Routinen-Erstellung in der Alexa-App den Fensterkontakt als Trigger („Wenn Folgendes passiert“) der Routine. Sämtliche Aktoren sollten im Bereich „Smart Home“ aufgelistet sein. Da wir über offene Fenster benachrichtigt werden wollen, sollte es sich von selbst verstehen, dass wir dann als Zustand eben „Offen“ wählen.

Zuletzt können wir noch einen Zeitraum festlegen, wann unser Fensterkontakt die Routine auslösen soll. Ich habe mich bewusst für einen Zeitraum entschieden, so könnt ihr die Routine auch im Sommer aktiv lassen, es stört jedoch nicht, falls ihr nachts das Fenster gekippt habt. Ebenso habe ich mich für einige Minuten zur Unterdrückung entschieden. Grund dafür: Schiebt z. B. ein Windstoß euer Fenster zu und es öffnet sich dann wieder einen Spalt, so würde euer Fensterkontakt durch den Zustand „Offen“ erneut die Routine auslösen.

Im Weiteren lege ich durch „Warten“, dann noch die Zeit fest, nach der ich die Benachrichtigung erhalten möchte. Als Benachrichtigung habe ich mich für eine konkrete „Benachrichtigung“ entschieden, also eine Push-Nachricht auf das Smartphone oder Geräte mit Alexa-App. Auf einem Echo Show wird das Ganze ebenfalls noch zusätzlich in Textform angezeigt. Außerdem lasse ich mir eine Ankündigung über die Echo-Geräte senden, so bekommt man die Benachrichtigung auch akustisch mit, wenn man seine technischen Geräte mal beiseite gepackt hat.

Die Routine müsst ihr leider für sämtliche Fenstersensoren separat einrichten. Lüftet ihr bei mehreren Fenstern gleichzeitig, erhaltet ihr dann natürlich auch separate Benachrichtigungen. Hier zeigen sich ganz gut die derzeitigen Grenzen der Routinen unter Alexa. So ist es beispielsweise auch nicht möglich, nach der verstrichenen Zeit nochmals zu prüfen, ob das Fenster in der Zwischenzeit geschlossen wurde. Für den einen oder anderen vielleicht dennoch eine nette und einfache Möglichkeit, wenn ihr oder eure bessere Hälfte ein wenig vergesslich seid, wenn es ums Schließen von Fenstern geht.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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47 Kommentare

  1. „So ist es beispielsweise auch nicht möglich, nach der verstrichenen Zeit nochmals zu prüfen, ob das Fenster in der Zwischenzeit geschlossen wurde.“

    Damit würde mir das Ganze spätestens nach ein paar Tagen tierisch auf die Nüsse gehen. Mal ehrlich, wer würde sich das wirklich so einrichten?

    • Das war auch der Punkte wo ich dachte: SChsß0391ß3!
      Sonst wäre es ganz nett für längere Zeiten („Ey, willst du wirklich 30 Kinuten lüften…!?“).
      Aber für alle Fenster nach 5 Minuten ne Nachricht zu bekommen und dann doch nicht zu wissen, ob man alle zugemacht hat oder nicht doch eins vergessen hat bringt nicht wirklich einen Mehrwert 🙁

  2. Hehe… fünf mal die Info, welche Fenster offen sind, durch die Cloud geschaukelt und dann gehts immer noch net gescheit. Des isch mol nix!
    Vielleicht ein „einfacherer“ Tip: Homematic nehmen, auf der Zentrale geeignetes progamm basteln und über mp3 aktor: „Machs Fenster zu es zieht“ sprechen lassen… da ist nix in der Cloud, und es geht.

    • Oder einen Raspberry + Zigbee Stick (zb Conbee) kaufen, was nicht teuer sein sollte als ein Alexa und Xiaomi Hub. Dann Home Assistant mit den Deconz addon (beim conbee Stick) und schon kann man alles ohne Cloud zusammen tüfteln. Wenn man keine yaml Skripte schreiben mag, empfehle ich noch nodered als addon.

      Klar muss man sich da einlesen, aber das hier beschriebene Prozedere hört sich ja auch nicht ganz trivial an, bzw allein schon die Querverlinkung zwischen Amazon und einer chinesischen cloud ist wohl auch nicht jedermanns Sache.

    • Peter Brülls says:

      Vor allem: Beim Hausbau einfach eine Lüftungsanlage einbauen lassen. Meine Güte, wir machen ja auch die Fenster auf, aber generell springt die Anlage vormittags an, wenn keiner da ist, tauscht einmal die komplette Luft aus (mit Wärmerückgewinnung) und geht dann später wieder aus.

      Fertig, Ganz ohne Cloud, Web, Server und händisches Rumhampeln am Fenster.

      • Geil 😀
        Hier wird über Bastelprojekte gesprochen und der Standard-Peter kommt wieder mit „Hausbau“ daher! Geile Idee. Statt Alexa einzurichten, bau ich mir jetzt grad mal ein Haus. Warum kommt man nicht gleich auf diese Idee? Dämliche Technikblogs hier. Statt den Saugroboter rumfahren zu lassen, bau ich mir dann jetzt auch noch ein neues Haus mit Boden-Absauganlage. Zu faul, den Müll runterzubringen? Bau dir einfach ein neues Haus mit Müllschacht.
        Sehr innovativ. Da schießen die Häuse wie Pilze aus dem Boden, wenn man statt kleiner Projekte einfach immer nur ein neues Haus baut. Geilo.

  3. Ich habe das Problem, dass Alexa manchmal denkt, das Fenster sei geöffnet und geschlossen worden (das macht bei mir ein Klingel-Geräusch in der Routine) obwohl dies nicht der Fall war. Man kann das auch in den Sensoren im Protokoll sehen, dass dort keinerlei Aktion war aber Alexa die Routine abgespielt hat.

    Bin ich da alleine mit dem Phänomen?

    • Michael Scharp says:

      Lieber Felix, lieber Carsten, mit Interesse habe ich den Artikel gelesen. Ich bin seit längerer Zeit auf der Suche nach einem einfachen System, welches einen Temperaturabfall bei geöffneten Fenster im Winter signalisiert. Eigentlich sollte ein einfacher Temperatursensor, der auf einem Grenzwert eingestellt ist, dieses Problem lösen. Kennt ihr ein System, welches mit Alexa zu koppeln ist, um anzuzeigen, dass zum Beispiel die Raumtemperatur unter X Grad gefallen ist? Viele Grüße, Michael

      • Homematic IP (auch ohne IP, aber anders)

      • Ja, ich würde FHEM empfehlen. Keine Dongles, Gateways und alles vonnöten. Temperatursensoren gibts wie Sand am Meer. Ich hab zb. einfach ein paar DHT22-Sensoren an Sonoff S20 Wlan-Steckdosen angeschlossen (GPIO-Pins des Wlan-Chips) und diese mit ESPEasy geflasht. Die Wlan-Steckdosen sind nun über meinen Server (ohne Cloud) schaltbar und liefern nebenbei die Klimadaten (Temperatur, Luftfeuchte). Ich habe zb. auch einen Sonoff Touch-Schalter im Bad und dort ebenso nen DHT22 angelötet. Somit kann ich manuell die Lüftung einschalten und ebenso anhand der Klimadaten des Sensors vom Server an- und ausschalten lassen.
        Außerdem wird via Geofencing meinem Server mitgeteilt, wenn ich auf dem Weg nach Hause bin oder zuhause bin, damit wird die Heizung gesteuert (eQ-3 Bluetooth Thermostate), sämtliche Lampen gesteuert und so weiter…
        Mit Fhem kann man auch richtige und etwas komplexere Routinen erstellen…

  4. Das gleiche Prinzip lässt sich auch nutzen, um Tado Thermostate runterzuregeln. Ist nur anstrengend, weil man es für jeden Sensor einzeln einstellen muss

  5. Yo, ziemlich viel Aufwand. Mann könnte aber auch einfach eine Erinnerung setzen, wenn man das Fenster öffnet: Alexa, erinnere mich in 15min an „Fenster“. Mit dem neuen Echo Plus geht’s auch automatisch. Mach‘ ich im Bad so: Bedingte Routine setzen. Wenn Temperatur unter bestimmten Wert fällt, dann fragt Alexa: Ist das Badefenster offen?“

  6. Michael Scharp says:

    Lieber Felix, lieber Carsten, mit Interesse habe ich den Artikel gelesen. Ich bin seit längerer Zeit auf der Suche nach einem einfachen System, welches einen Temperaturabfall bei geöffneten Fenster im Winter signalisiert. Eigentlich sollte ein einfacher Temperatursensor, der auf einem Grenzwert eingestellt ist, dieses Problem lösen. Kennt ihr ein System, welches mit Alexa zu koppeln ist, um anzuzeigen, dass zum Beispiel die Raumtemperatur unter X Grad gefallen ist? Viele Grüße, Michael

    • Ja, ich würde FHEM empfehlen. Keine Dongles, Gateways und alles vonnöten. Temperatursensoren gibts wie Sand am Meer. Ich hab zb. einfach ein paar DHT22-Sensoren an Sonoff S20 Wlan-Steckdosen angeschlossen (GPIO-Pins des Wlan-Chips) und diese mit ESPEasy geflasht. Die Wlan-Steckdosen sind nun über meinen Server (ohne Cloud) schaltbar und liefern nebenbei die Klimadaten (Temperatur, Luftfeuchte). Ich habe zb. auch einen Sonoff Touch-Schalter im Bad und dort ebenso nen DHT22 angelötet. Somit kann ich manuell die Lüftung einschalten und ebenso anhand der Klimadaten des Sensors vom Server an- und ausschalten lassen.
      Außerdem wird via Geofencing meinem Server mitgeteilt, wenn ich auf dem Weg nach Hause bin oder zuhause bin, damit wird die Heizung gesteuert (eQ-3 Bluetooth Thermostate), sämtliche Lampen gesteuert und so weiter…
      Mit Fhem kann man auch richtige und etwas komplexere Routinen erstellen…
      Und ja, mit dem Alexa-Fhem Modul auch problemlos über Alexa steuerbar. Mit dem Echo-Modul kann man auch TTS nutzen und damit jeden x-beliebigen Text vom Echo vorlesen lassen (zb. „Du Flitzpiepe hast das verdammte Fenster wieder aufgelassen!“ 😀 ), Musik steuern, Routinen erstellen lassen, etc.

  7. Wenn man sowas nicht mehr ohne „Alexa“ schafft, hat man die Kontrolle über sein Leben verloren. Nächstens erinnert die Gute noch daran, dass der Hosenschlitz offen steht.

    • Na, endlich mal ein Vernünftiger hier. Dinge, die man nicht braucht und die noch nicht mal funktionieren. Unnötig wie ein Pickel am Arsch.

      • +1 🙂
        Hier kann es nur um den Weg gehen (der manchen Spaß macht), ich hoffe nicht ernsthaft, dass es hier um das Ziel geht.

      • RegularReader says:

        „Vernünftig“ ist subjektiv. Außerdem wenn überhaupt: Dinge, die du(!) nicht brauchst. Wieso meinst du festlegen zu können was andere Menschen brauchen oder einfach nur aus Spaß nutzen wollen?

        • Siehe Phil. Wenn es ums ausprobieren geht: Bitte schön, frickeln kann Spaß machen, mach mal ruhig wenn du Spaß dran hast. Aber ernsthaft mit Smart-Home offene Fenster überwachen? Wirklich? Ists schon so weit? Und dann klappt das noch nicht mal. Erste-Welt-Problem. Lol.

          • Ne klar, es gibt die einen, die durch Erinnerungen Energie sparen wollen, dann gibts die anderen, denen Energie, Umwelt, andere Menschen, etc. piepegal sind und den Winter durch mit Holz feuern und damit die Nachbarn zuqualmen.
            Mir ist die Variante lieber „ernsthaft mit Smart-Home offene Fenster überwachen“. Denn es macht Sinn.
            „Und dann klappt das noch nicht mal.“
            – Doch, klappt. Nur nicht so wie hier im Blog beschrieben.

            • …und dann gibt es die, die noch in der Lage sind, vor dem Verlassen des Hauses, bei Bedarf, zu schauen, ob alle Fenster denn zu sind (wenn es dir denn so wichtig ist). Dafür haben wir Beine. 2 Stück. Echt praktisch die Dinger, probier mal aus.

              Übrigens billiger Versuch, deine Bequemlichkeit damit zu relativieren, dass die anderen, die es albern finden, Umweltsäue sind.

      • Lebt eben nicht jeder in Buckingham Palace oder in einem Schloss an der Loire. Dort muss man sein Personal schon mal kontrollieren, ob im Westflügel alle 50 Fenster auch ordentlich geschlossen sind 😉

    • Wir (müssen) nach dem Duschen im Bad lüften um die Feuchtigkeit rauszubekommen (älteres Haus, keine Lüftungsanlage), da sonst sofort der Schimmel drinsteht.

      Leider öffnet man das Fenster, macht die Türe zu, macht was andres und das Fenster bleibt offen bis mans merkt, daher ist so eine Erinnerung schon sinnvoll.

  8. Robin Pukropp says:

    … und alle Daten in die China Cloud, nein Danke. Ich verwende Zigbee2Tasmota für meine Aqara-Sensoren – derzeitig 2 Cubes und 2 Tür-Fenster Sensoren. Datenübertragung per MQTT, alles gut.
    Ich habe drüber gebloggt: https://blog.moneybag.de/angetestet-zigbee2tasmota-gateway-mit-zigbee-cc2530-und-esp8266/

    • Tür-/Fensterkontakt (Zwei Drähte reichen) an ESP dran und fertig. ESPEasy schickt die Daten per Push (auch MQTT) per Wlan an den Server und gut ist. Braucht man keine Cubes oder sonstige Staubfänger.
      Als Server dann Fhem. Bei mir läuft komplett alles drüber: Temperatur, Alarmanlage, Anwesenheit, Sensoren und Aktoren. Und für nix brauche ich irgendeinen Cube oder sowas. Ein Raspi (Wlan, Bluetooth) reicht hier völlig. Per Dyndns dann auch übers Netz erreichbar.

      • Den Cube nutze ich für andere Sachen, wie Du vielleicht gelesen hast. Außerdem war es ein Testballon, wie Zigbee sich so verhält in Bezug auf Response-Zeit, Batterieverbrauch etc. Fhem nehme ich auch für alles.

  9. Fenster schließen? Geht auch ohne SmartHome ganz einfach:

    Alt + F4

    😉

  10. Ihr braucht ernsthaft einen Sprachassistenten, damit ihr nicht vergesst, das Fenster zu schließen?
    Das ist so überflüssig wie ein Kropf.
    Und wenn dann mal das Inet ausfällt, stellt ihr die erhöhten Heizkosten dem Provider in Rechnung…….. und selbstverständlich erinnert Alexa daran, die Heizkosten überhaupt zu überprüfen.
    Erinnert euch Alexa auch daran, beim Laufen die Füße zu heben und selbsttätig mit Schwimmbewegungen zu beginnen, wenn das Wasser bis zum Hals steht?

    • I.d.R. braucht man das natürlich nicht, aber im Alltag mit mehreren Kindern/Babys, wo man mal eben nach dem Wickeln das Fenster öffnet, dann schreit jemand, man läuft in die Küche etc. … es kommt halt schon mal vor. Und wenn man nicht in einer kleinen Wohnung wohnt, sondern ein über 300m² Haus hat, dann kommt man nicht eben mal an jedem Zimmer/Fenster vorbei.

      • Jetzt die Quizfrage:
        Wie schafft es jemand, der es noch nicht einmal schafft, die Fenster im Blick zu haben, dem Kindeswohl gerecht zu werden? Werden die Kinder auch mit Sensoren ausgestattet? „Meine Kinder sind intelligent“ nicht als Ausdruck des Intellektes, sondern als Ausstattungsbeschreibung, WLAN, Bluetooth, ZigBee, alles als Implantat an Bord? Wie hat die Menschheit das nur früher hinbekommen? 😉

        • Ist das nicht etwas übertrieben? Wieso darf man sich keine technische Hilfestellung holen? Da einen Bezug zum Kindeswohl herzustellen finde ich schon extremst beleidigend.
          Wir nutzen auch einen Wasserkocher, obwohl es früher auch mit einem Metallkrug über selbstgemachten Feuer ging. Wir fahren Auto und öffnen die ZV mit einer Fernbedienung, obwohl das alles früher nicht gab oder man zu Fuß unterwegs war…
          Wenn man ständig fragt „Wie hat man das früher“ geschafft, kommt man nie voran. Man braucht ja von allem was wir hier so haben „nichts“.
          Wieso wird man hier immer angegangen, wenn man in seinem Leben etwas mehr Luxus/Spielerei haben möchte? Wieso wird immer ein Bezug zu Intelligenz hergestellt?

          • Du sagst es selber: „Spielerei“. Mehr ist das nicht. Und wie gesagt: Zum Rumfrickeln kann man das sicher mal machen, aber jetzt nicht ernsthaft als Arbeitserleichterung…

            • Guck mal was hier oeben auf der Seite steht: „Smart Home, Software, Hardware, Mobile Computing & Co“ – Darum geht es hier doch auf dieser Seite! Ich schätze mal so ca. 80% der Beiträge hier behandeln eher Sachen die man als Spielerei einstuft. Aber genau das ist eben Smart Home!

        • Auch geil 😀 Technische Hilfen in Anspruch zu nehmen bedeutet also gleich, Kindeswohl zu gefährden.
          Ich finde Technikhasser wie hier Uwe und Holger etwas … grenzwertig. Ist ja vollkommen in Ordnung, wenn ihr zuhause die Wäsche noch per Hand wascht. Aber anderen zu unterstellen, sie würden irgendwas nicht auf die Reihe kriegen ohne technische Hillfen, klingt für mich wie ein Herbeisehnen des Mittelalters und des Missionierens.
          Seid ihr zufällig auch Impfgegner?

          • Wie kommst du auf Technikhasser? Habe auch Alexas und bin alles andere als technikfeindlich. Aber man darf doch noch der Meinung sein, dass man es auch übertreiben kann, oder? Und wie du da eine Verbindung mit Impfgegnern herstellst, bleibt wohl dein Geheimnis.

          • Ein „Technikhasser“ bin ich gewiss nicht. Eher im Gegenteil. Vielmehr bin ich sogar sehr technikaffin. Hier sehe ich nur zwei Folgen:

            1. Wer sich bei so etwas simplem wie dem Schließen von Fenstern assistieren lässt, gewöhnt sich diese Unterstützung alsbald so stark an, dass er ohne diese geistige Rollstuhlrampe gar nicht mehr daran denkt. (Achtung, wer jetzt voreilig und ohne zu überlegen Einspruch erhebt, bekundet damit, dass die Fenstererinnerung von vorne herein überflüssig war!)

            2. Es bleibt nicht bei dem Sensor, welcher nur darüber informiert, ob ein Fenster geschlossen oder geöffnet ist. Es wird nicht lange dauern bis die ersten „Fenstersteller“ angeboten werden welche auch gleich das Öffnen und Schließen übernehmen. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis – mal wieder – eine Sicherheitslücke auftaucht und freien Zugang zur Wohnung gewährt. Gut, ist auch irgendwie eine Art „Technische Hilfe“ und wer sagt, dass Einbrecher nicht auch davon profitieren sollen?

            Nur zu… 😉

          • @ Uwe:

            Und warum fängst Du dann solch eine Diskussion an. Bist einer von denen, die anderen ihre Denkweise aufzwingen wollen oder was? Hier werden Möglichkeiten aufgezeigt. Ob das sinnvoll, nutzlos oder sonst was ist, diskutierst Du besser in einem Philosophieforum. Aber da will auch niemand etwas aufgezwungen bekommen oder herabgesetzt werden.

    • Was jemand ernsthaft braucht, steht überhaupt nicht zur Debatte.
      Es gibt einen interessierten Teil.
      Die Frage war ja auch nicht ernst gemeint, sondern Minderwertigkeit unterstellend. Ist das nicht eher etwas was Sie interessieren sollte?!

  11. RegularReader says:

    Ja.

  12. Für mich haben die Aqara-Sachen leider nicht funktioniert: Sporadisch verlor der Hub alle Einstellungen und blinkte gelb. Auch mehrfache Rücksprache per Mail mit dem Support führte nicht zum Erfolg. Hatte eine Homekit-kompatible Version als Starterkit. Die Geräte machten alle einen guten Eindruck und waren damit vor allem auch preislich interessant. Irgendeine Kombination in meinem Netzwerk muss den Hub wohl dazu bewegt haben, sich so zu verhalten, wie oben beschrieben. Das das Ding kein 5 GHz- und auch kein Mesh-WLAN mag, ist ja bekannt. Aber selbst bei der Verbindung über ein Smartphone als mobiler Hotspot trat das Phönomen auf. Benutzt wurde die Mi Home App auf einem Samsung Galaxy S9+. Wie gesagt, letztlich schade. Gerade der Hub ist vielseitig einsetzbar (mit seiner LED). Bin letztlich auf Homematic IP umgestiegen, was wunderbar klappt, aber leider auch um einiges teurer ist.

    • Das Problem hatte ich auch. Hub gekauft. An einem Samstag ca. 6 mal eingerichtet weil sich der Hub spätestens nach 1 Std. wieder zurückgesetzt hat und ich von vorne anfangen konnte. Hab das Ding dann gegen einen anderen getauscht und seit 6 Wochen keine Probleme.

      • Danke für den Hinweis. An einen technischen Defekt hatte ich gar nicht gedacht, ist ja schon seltsam, dieses Verhalten. Nun ja, jetzt ist es zu spät. 🙂

  13. Nur ein kleiner Hinweis: Ich nutze seit etwa 12 Jahren ganz billige Ersatzheizungsregler, die schalten automatisch die Heizung ab, wenn ich das Fenster öffne. Und sind auch noch vollständigig programmierbar, An Aus Temperatur usw., auch gegen Verkalkung. Sind für jede Heizung, wie sie in millionen Mietwohnungen vorkommen, geeignet. Damals deutlich unter 10 Euro. Ich meine 14,- für 2 oder 3 Stück.

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