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PowerShell 7.0 ist verfügbar

Microsoft hat über sein Entwickler-Blog verkündet, dass PowerShell ab sofort in der Version 7.0 zur Verfügung steht. Gleichzeitig bedankt man sich bei der Open-Source-Community, welche an der Entwicklung fleißig mitgearbeitet habe. Mittlerweile gibt es, seit PowerShell Core 6, ja Cross-Plattform-Unterstützung, was auch in der neuesten Version fortgeführt wird.

Was ist PowerShell? Nun, PowerShell ist eine Skriptsprache und bietet auch einen Kommandozeileninterpreter. Sucht ihr unter Windows 10 nach PowerShell, gelangt ihr auch direkt zu letzterem. Ihr könnt über die Eingabeaufforderung von PowerShell Skripte anlegen bzw. ausführen. Für Administratoren und Entwickler ist PowerShell ein wichtiges Werkzeug. Mittlerweile unterstützt man über PowerShell neben Windows auch macOS und Linux.

Mit PowerShell 7 will Microsoft nun das nächste Kapitel aufschlagen. Es sind natürlich etliche Fehlerbehebungen aber auch neue Features enthalten. Beispielsweise soll es eine verbesserte, dynamische Fehlerübersicht geben, um gezielter an Korrekturen gehen zu können.  Die Neuerungen sind sehr technischer Natur und wohl in erster Linie für Administratoren bzw. Entwickler spannend. Ihr findet eine komplette Übersicht hier in den vollständigen Release Notes bei GitHub.

Parallel wechselt man was die Basis von PowerShell Core betrifft nun zu .NET Core 3.1. Das solle die allgemeine Kompatibilität extrem verbessern. Wer nun die neueste Version von PowerShell installieren will, findet weitere Informationen zum Procedere unter Windows, macOS und Linux unter den jeweiligen Links. PowerShell 7 unterstützt ganz konkret folgende Plattformen:

  • Windows 7, 8.1 und 10
  • Windows Server 2008 R2, 2012, 2012 R2, 2016 und 2019
  • macOS 10.13+
  • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) / CentOS 7+
  • Fedora 29+
  • Debian 9+
  • Ubuntu 16.04+
  • openSUSE 15+
  • Alpine Linux 3.8+
  • Plus ARM32- und ARM64-Varianten von Debian und Ubuntu sowie ARM64 Alpine Linux

Microsoft gibt auch zu Protokoll, dass man nun auf den Namenszusatz „Core“ verzichte und daher einfach von PowerShell 7 spreche. Der nächste Schritt für Microsoft liege nun in der Arbeit an PowerShell 7.1, welche bereits begonnen habe. Da werde es bald eine erste Preview geben. Um sich besser auf die .NET-Veröffentlichungen abzustimmen, gehe man aber nun zu einem jährlichen Veröffentlichungsrhythmus über. Previews werde es aber weiterhin jeden Monat geben.

Falls ihr noch mehr über PowerShell 7 erfahren wollt, schlüsselt Microsoft die Veränderungen aber auch noch an dieser Stelle auf.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Gefällt mir bisher sehr gut 🙂
    Vor allem die neuen Operatoren sind ziemlich nützlich…

  2. Heißt das nun, dass ich EIN Skript erstellen und es auf allen unterstützten Betriebssystemen verwenden kann? Gerade der Bereich mit dem Dateisystem wäre interessant.

  3. Vielleicht solltet ihr noch den Unterschied zwischen PowerShell und Windows PowerShell hervorheben. Letzteres wird bei Windows standardmäßig mitgeliefert und ist eine proprietäre Entwicklung.
    PowerShell 7, was jetzt vorgestellt wird, ist die OpenSource-Version davon.

    Natürlich entwickelt Microsoft dort mit und sinnigerweise wird die proprietäre Variante irgendwann entfallen, aber aktuell sind es noch zwei verschiedene Produkte auf unterschiedlicher Basis.

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