Google eröffnet neues Entwicklerstudio für Stadia-Spiele

Google hat mit Stadia bisher nicht den Megaerfolg verbucht, den man sich wohl erhofft hatte. Allerdings wolle das Unternehmen die Plattform für Game-Streaming langfristig aufbauen. Zumindest betont man das gerne öffentlich – viele Entwickler sind da skeptisch. Nun hilft Google sich einfach selbst und gründet ein neues Stadia-Games-and-Entertainment-Studio in Playa Vista in Kalifornien.

Die Leitung übernimmt nicht gerade ein Neuling: Shannon Studstill ist verantwortlich. Sie hat vorher für Sonys Santa Monica Studio gearbeitet und beispielsweise an der Reihe „God of War“ mitentwickelt. Was genau das neue Studio für Stadia basteln soll, hält Google aber noch unter Verschluss. Man spricht lediglich allgemein von exklusiven Spielen mit neuen Mechaniken und einzigartigen Interaktionsmöglichkeiten. Offenbar will man da Stadias Cloud-Möglichkeiten etwas mehr ausreizen als bisher.

Google hat noch einen weiten Weg vor sich, denn das Unternehmen mag über das notwendige Kleingeld verfügen, ist aber unerfahren in der Spieleindustrie. Und an diesem Haifischbecken haben sich schon ganz andere Hersteller die Zähne ausgebissen – Apple Pippin, anyone?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Ein Netflix der Spiele mit Eigenproduktionen kommt mir in den Sinn.
    Könnte mit viel Geld (das Google hat) funktionieren.

    • Nicht bei Google, Insider glauben das das ganze demnächst eingestampft wird. Es ist einfach nicht attraktiv aktuell für Stadia zu entwickeln. Wieder mal ein Rohrkreppierer made by Google.
      Es gibt ordentliche alternativen wenn es solch ein Dienst sein muß, dazu noch wensentlich günstiger.
      So ein Dinest ist auch nicht für jeden zu gebrauchen.

    • André Westphal says:

      Sowas ähnliches gibt’s ja bald mit xCloud, das soll ja mit dem xBox Game Pass vernetzt werden.

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