Personalisierte Werbung stoppen

Vielleicht haben schon einige von euch mitbekommen dass Google bald mit dem Ausrollen angepasster Werbung durch Adsense und auf YouTube beginnt. Dies geschieht mittels eines Cookies der in eurem Browser gesetzt wird. Sicherlich – Benutzer von AdBlock machen sich da eh keine Gedanken darüber. Trotzdem will ich erwähnen wie man sich davor schützt – und wie der Cookie arbeitet. Google selber erklärt die neuen maßgeschneiderten Anzeigen so – bietet fairerweise aber auch eine Erweiterung zum Deaktivieren des Cookies an. Sofern man nicht von Webseiten die Google Adsense einsetzen getrackt werden will sollte man diese Erweiterung auch nutzen. Die Erweiterung / Plugin gibt es für Firefox und den Internet Explorer. Eine Alternative dazu ist TrackMeNot – eine Erweiterung die nicht nur Google blockt sondern auch MSN und Yahoo.

Funktionsweise laut Google: Was sind Cookies und wie werden diese von Google für die interessenbezogene Werbung eingesetzt? Ein Cookie ist eine Textdatei, die vom Server einer Website gesendet und im Webbrowser gespeichert wird. Mit einem dieser Cookies können Inserenten Anzeigen schalten, die Sie eventuell besonders interessieren. Außerdem haben sie die Möglichkeit, Anzeigen zu schalten, die auf Ihren vorhergehenden Interaktionen mit ihnen basieren (z. B. Besuche der Website).


Wer sich also häufig auf Seiten rumtreibt die die Thematik Abnehmen, Nichtrauchen & Co behandeln wird auch häufiger Adsense-Werbung zu dieser Thematik angezeigt bekommen. Wer das nicht mag sollte oben erwähnte Erweiterungen nutzen.

Weiterführende Links zum Thema:

Electronic Frontier Foundation: Google Begins Behavioral Targeting Ad Program

Google Ads – Häufig gestellte Fragen

Daily Cup Of Tech – Google is watching me

GoogleWatchBlog: Google startet Beta-Version (…)

gHacks: Opt-Out Of Behavioral Targeting

gulli:news: Gesetz gegen Adsense-Werbung geplant

Alper Iseri: Vorlage für die Datenschutzbestimmungen für Nutzer von Adsense

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Zum Thema Google, Cookies und Co finden sich viele Infos auf der Seite Kontrollausschluss die ich nicht so langweilig finde wie andere Seiten zum Thema

  2. Wenn man überlegt was manch einer so bei Social Diensten preisgibt von sich ist das was Google trackt noch Kinderkram… Ist zumindest meine Meinung. Mit den richtigen Addons wie Google Customize (was ich auch im Einsatz hab) lässt sich einiges richten aber eben nicht alles.

    Irgendwann ist man sowieso der „gläserne Surfer“ 😉 ich mach mir da keinen Kopf, vielleicht hat es auch was postives mit der Zeit und die Wackelbilder mit den Brüsten etc verschwinden von den Websites 😀 und das was einen wirklich interessiert wird beworben^^

    Gruß Sven

  3. @CyMotion (Sven):

    Har Har – von wegen – das wäre bei uns eben die angepasste Werbung aufgrund des Surfprofils 😉

  4. JürgenHugo says:

    @Caschy:

    Da müsstest du aber massenhaft Werbung von Mützenfabriken sehen… 😛

  5. Ob man nun für oder gegen Werbung ist, ist fast egal. Es wird uns überall etwas eingeredet. Wenn ich als Mann im Fernsehen Werbung über Damenbinden oder ähnliches sehe, dann ist das für mich schlimmer als Werbung über Autos. Bei Frauen ist das sicher etwas anders. Aus diesem Grund könnte das surfen etwas angenehmer werden, falls die geplanten Programme gut wirksam werden. Hier geht es ja nicht um Popups, die ja nun überhaupt keiner will und die trotzdem noch viele Seitenbetreiber auf die User abschießen. Im Moment nervt etwas anderes gewaltig, die Imageanzeigen wird überhaupt nicht mehr auf den Inhalt der Seite angepasst. Da findet sich auf einer religiösen Seite knallbunte Werbung über ein Ballerspiel für Computer. Die User sollen wohl aus Schreck draufklicken. Das finde ich echt blöd. Bei Textanzeigen ist mir das noch nicht aufgefallen. http://www.l-seifert.de

  6. @BigB

    Danke für den Link – die Seite ist kewl *thumbs up*

  7. Was Google da macht ist schon ziemlich böse, denn eigentlich bräuchten sie gar keine weiteren Daten des Surfers, da sie über Adsense und Adwords ja schon genau zielgerichtet (komplett ohne Cookie) werben können.

    Die Daten werden sicher später für andere Zwecke verwandt.

    Jeder der so unbedarft Daten an Google übermittelt kann eigentlich nur hoffen dass es nicht mal zu einem Leck kommt. Denn seien wir doch mal ehrlich, jeder hat sicher schon einmal nach Sachen gesucht, die aus dem Kontext gerissen bei einigen Leuten, sei es Chefs oder Verwandten etc. zu Fragen oder Problemen führen könnten. Wir sind halt alle nur Menschen.

    Wer weiß ob Google nicht in ein paar Jahren ins Offline-Werbegeschäft einsteigt und spätestens dann wenn euer Briefkasten mit Post zu Hämoridencremes und Werbebriefen von Partnervermittlungsagenturen aus Osteuropa überquillt und eure Nachbarn euch schief ansehen werden sich einige sicherlich wundern.

    So das waren meine 5 Cent zu dem Thema 🙂

  8. Hallo,

    Ich benutze mittlerweile das firefox-addon Targeted Advertising Cookie Opt-Out (TACO) – falls es jemand noch nicht kennt.

    dazu vielleicht noch ganz interessant: Slight paranoia – The analysis and rantings of a security and privacy researcher

  9. Hallo zusammen,
    was schätzt ihr an personalisierter Werbung genau? Warum findet ihr sie gut, sofern ihr das tut? Was sind eure Argumente FÜR personalisierte Werbung?

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