Passwortmanager KeePassium unterstützt NFC-Schlüssel

KeePassium haben wir euch in diesem Beitrag ausführlich vorgestellt. Quasi KeePass für iOS, eben mit jenen KeePass-Datenbanken kompatibel und damit ein super flexibles Werkzeug für die Verwaltung eurer Passwörter und das Einloggen in Apps und Webseiten.

Vielen Nutzern dürfte gefallen, dass sie ihre Passwörter nicht bei einem Onlinedienst verwalten müssen und dass das Ganze eben – wie KeePass auch – grundsätzlich kostenlos und Open Source ist. KeePassium ist deutschsprachig, kann auch angehängte Dateien wie Bildschirmfotos auf dem iPhone erkennen, es gibt Datenbank-Backups, iCloud, Dropbox, Google Drive und Co werden unterstützt – und auch automatisches Ausfüllen klappt.

Nun gibt es ein Update der nützlichen App und dieses dürfte vor allem für die interessant sein, die einen NFC-fähigen Schlüssel nutzen, beispielsweise den YubiKey 5 NFC. Der 5Ci soll später mal unterstützt werden. Die Funktionalität setzt ferner iOS 13 sowie mindestens ein iPhone 7 voraus.

KeePassium wendet den von KeePassXC verwendeten Challenge-Response-Ansatz. Erstens, weil ihr Ansatz nur die Datenbank selbst erfordert – während KeeChallenge und OtpKeyProv auf Hilfsdateien angewiesen sind (was die Synchronisation erschweren würde). Zweitens, weil KeePassXC auf allen wichtigen Plattformen als native Anwendung verfügbar ist, so der Entwickler.

Leider darf der AutoFill-Teil nicht mit der Hardware kommunizieren. Diese Einschränkung wird vom System festgelegt. Folglich können YubiKey-geschützte Datenbanken nur in der Hauptanwendung freigeschaltet werden. Der Entwickler sucht derzeit nach einem Workaround.

?KeePassium Passwort Manager
?KeePassium Passwort Manager
Entwickler: Andrei Popleteev
Preis: Kostenlos+

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Frickel, frickel, frickel… she da immer den Klischee-Prepper von mir, der sich vor der Daten-Apokalypse sichern will – natürlich möglichst kostenlos.

    • Kannst ja die Premium-Version kaufen, da gibts mehr Features. Ein nicht unübliches Geschäftsmodell. Wer auf ein quelloffenes Format setzt, ist nicht unbedingt ein „Prepper“. Wenn 1Password o.ä. dichtmacht, schaut man im Zweifel blöd. Und so unrealistisch ist es auch nicht, dass Dienste einfach verschwinden.

      • Wieso soll man blöd schauen, falls 1PW „dicht macht? Ich habe den Tresor auf meiner Festplatte und die Software ermöglicht einen jederzeitigen Export. Ganz davon ab, dass die Ablage auch bei Dropbox oder iCloud gewählt werden kann.

  2. Wow, saubere Oberfläche, der Sync ist über file implementiert und nicht vom Entwickler selber gebastelt und dann noch mit Yubikey NFC Unterstützung. Kommerzielles Open Source Modell, keine Reklame, keine Analyse. Geiler geht’s momentan wohl nicht.

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