Oppo Find X2 Lite: Neues Mittelklasse-Smartphone mit 5G ist offiziell

Oppo hat offiziell sein neues Smartphone Find X2 Lite vorgestellt, das in der Gerüchteküche ja bereits einige Male zu Gast gewesen ist. Dadurch kannten wir im Grunde auch schon die kompletten, technischen Daten und sogar den Preis. Letzterer liegt in Europa bei 499,99 Euro – nicht von schlechten Eltern für ein Mittelklasse-Modell.

So treibt die 5G-Unterstützung 2020 die Preise vieler Smartphones in die Höhe. Das betrifft auch das Find X2 Lite, bei dem ein Qualcomm Snapdragon 765G im Inneren steckt. Zur Abwechslung kommt das Smartphone nicht zuerst in China auf den Markt, sondern Oppo hat es für Portugal offiziell gemacht. Zur weiteren Ausstattung zählen 8 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz plus ein AMOLED-Display mit 6,4 Zoll Diagonale und FHD+ als Auflösung. Der Fingerabdruckscanner sitzt direkt im Bildschirm. In einem kleinen Notch ist die Frontkamera mit 32 Megapixeln untergebracht.

Die Quad-Hauptkamera operiert mit 48 (Weitwinkel) + 8 (Ultra-Weitwinkel) + 2 (Monochrom) + 2 (Tiefensensor) Megapixeln. Für den Akku des Find X2 Lite nennt Oppo 4.025 mAh. Er lässt sich via VOOC 4.0 mit bis zu 30 Watt aufladen. Auf Wireless Charging verzichtet das Oppo Find X2 Lite. Ab Werk hält Android 10 mit dem Überzug ColorOS 7 als Betriebssystem her. Im Handel wird das Oppo Find X2 Lite in den Farben Moonlight Black und Pearl White aufschlagen.

Es sind auch die Schnittstellen Wi-Fi 6, NFC, USB Typ-C, 3,5-mm-Audio und Co. an Bord. Das Oppo Find X2 Lite wiegt 180 Gramm und ist nur 8 mm dick. Es handelt sich um ein Single-SIM-Smartphone, bei dem der interne Speicherplatz leider auch nicht erweiterbar ist. In Portugal soll das Oppo Find X2 Lite in Kürze vorbestellbar sein und wird dort auf der Website von Oppo bereits gelistet.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. chilibrenntzweimal says:

    Da in den nächsten zwei Jahren in Deutschland kein flächendeckender 5G Ausbau zu erwarten ist, sollte man die 5G Smartphones erst mal links liegen lassen, zu teuer und kein Nutzen, ausser erhöhtem Akkuverbrauch.

    • Ja, das Telefon ist zu teuer. Und ja, es gibt in den nächsten paar Jahren keinen flächendeckenden 5G Ausbau geben. Aber schon Punktuell ist das eine gute Sache und weil man sich ein Telefon für ein paar Jährchen kauft, sollte es auch schon 5G haben. Ich will nicht jedes Jahr 500€ aus dem Fenster werfen.

      Und sicherlich bekomme ich hier schneller eine 5G-Antenne hingestellt, als dass die Telekom mal den Anschluss auf VDSL hebt.

  2. 5G ist mir egal, aber der 765G ist ein recht guter SoC. Die Specs lesen sich sehr gut und es hat auch fast alles dabei. Bei dem Preis wird da allerdings kaum jemand zuschlagen.

  3. 5G in einem Smartphone, das in spätestens einem Jahr keine Updates mehr bekommt. Genial.
    Und Hauptsache es gibt auch hier wieder zwei völlig unbrauchbare Kameras ohne Sinn. Statt lieber „nur“ zwei Kameras zu verbauen und die Ressourcen in kabelloses Laden o.Ä. zu investieren. Apple bringt ein iPhone für 480€ mit IP67 und kabellosem Laden und hier gibt es für 500€ 5 Kameras, von denen mind. 2 unbrauchbar sind und funktionsloses 5G. Großartig.

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