Neues iPhone: dünner dank neuer Display-Technologie?

Eine Weile glaubte ich tatsächlich, dass Samsung es geschafft hat, die Spannung vor dem Release des Galaxy S3 so hoch zu halten, dass die Gerüchte ähnlich hochkochen wie bei Apple vor dem Launch eines neuen iPhone. Wenn ich mir aber anschaue, was die letzten Tage wieder abgeht, sind die Koreaner da doch noch ein gutes Stückchen von entfernt. Kein Millimeter des möglichen iPhones, der nicht diskutiert wird, und keine Nachricht, die zu absurd wäre, als dass man es irgendwie doch noch als wahrscheinlich einstuft. Der ganz normale Apple-Wahnsinn also, der jetzt noch mal vom Wall Street Journal befeuert wird. Dort will man wissen, dass Sharp, LG Display und Japan Display bereits an den Displays für das neue iPhone arbeiten und dabei eine neue Technologie verwenden.

Bei der sogenannten In-Cell-Technik werden die Touch-Sensoren direkt ins LCD integriert, was dafür sorgt, dass Display – und im Endeffekt das ganze Smartphone – dünner wird. Damit aber nicht genug: diese Technik soll zudem nämlich auch noch die Qualität des Displays verbessern und nicht zuletzt spart Apple hier auch einen Schritt ein, weil LCD und Touchscreen nun aus einer Hand kommen.

Bestätigt ist das natürlich von Apple so alles noch nicht, aber wenn dieses Gerücht, was in der Tech-Szene schon länger umher geistert, von Insidern gegenüber dem Wall Street Journal bestätigt wird, hat das schon deutlich mehr Gehalt als zuvor. Warten wir ab, ob Apple hier tatsächlich einen Trumpf aus dem Ärmel schüttelt gegenüber Samsung und dessen sehr starken Displays.

Quelle: WSJ

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22 Kommentare

  1. Mal abgesehen davon, dass der Akku dünner wird, das Gerät soll angeblich ja auch größer werden. Insofern relativiert sich die Dicke des Akkus…

    Grüße,
    yoda

  2. Pentile… zumindest ich sehe die Farbränder bei Schrift und dünnen Linien. Nö, das sind keine starken Displays, das sind Billigdisplays. Man spart halt ein Drittel der Subpixel ein, entsprechend sinkt der Ausschuss. Dass das nicht ohne Qualitätseinbusse geht, ist ja klar. Und noch sind die Auflösungen nicht so hoch, dass eine dünne Linie aus mehreren Pixeln besteht. Dann wird es irrelevant. Bei den aktuellen Auflösungen ist das noch lange nicht der Fall.

    AMOLED an sich ist klasse. Pentile ist billig. Schade, das Samsung in der Kombination ein Billigkonstruktion wählt. Muss ja nicht sein, es gibt ja auch AMOLED mit RGB, wie beim S II. Aber man muss ja jeden Cent rausquetschen. An sich in Ordnung – aber nicht für Spitzengeräte.

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