Navigon stellt ab Mai seine Apps ein, Android-Nutzer müssen Abo aktiv kündigen


Gar nicht so gute Nachrichten hat Navigations-Spezialist Navigon aktuell zu vermelden. Die teilen auf ihrer Webseite nämlich mit, dass man sich verabschiedet und die Apps einstellen wird. Diese Einstellung erfolgt aus strategischen Gründen und wird auch nicht weiter erläutert. Betroffen sind quasi alle Navigon-Nutzer, egal ob per App oder Hardware von Navigon. Allerdings wird man die Apps auch noch lange Zeit weiter nutzen können, Inhaber eines Paketes zur unbegrenzten Navigation können noch mindestens zwei Jahre darauf zugreifen.

Neue Abos sind ab dem 14. Mai nicht mehr vorgesehen, In-App-Käufe oder Abos lassen sich dann nicht mehr abschließen. Interessant ist auch der Hinweis zum automatischen Auslaufen von Abos. Das geschieht nur unter iOS automatisch, Android-Nutzer müssen hier aktiv werden, wenn sie nicht weiter bezahlen möchten.

Alle Details, die Kunden nun beachten müssen, gibt es direkt auf der Startseite von Navigon. In meiner Erinnerung war das immer eine gute App, aber auch etwas teuer, gerade im Hinblick auf die kostenlosen Angebote von Google oder Apple.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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64 Kommentare

  1. Wirklich sehr schade. Ich benutze Navigon vor allem im europäischen Umfeld bei Reisen – Google Maps ist gut, allerdings ist die offline Lösung gerade in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung ideal. Navigon ist da ein „no brainer“.

    • Wenn ich irgendwo hin wo, im Urlaub oder daheim, lade ich mir die Karten in Google Maps runter. Google Maps wird immer besser, hat zahlreiche Zusatzfunktionen, ist kostenlos und hat immer die aktuellsten Karten.

      • Stimmt grundsätzlich, aber bei der Navigation ist Google Maps aber trotzdem noch Welten hinter Navigon.

        • Sehe ich anders, schon weil bei Navigon die Trafficdaten (Stau) und Karten veraltet sind. Google Maps ist dagegen immer auf dem aktuellen Stand.

          Und ja, ich hatte bei Navigon ein „Fresh Maps“ Abo. Aber auch diese Daten sind um ein halbes Jahr veraltet.

          • Naja, ein halbes Jahre ist jetzt nich so schlimm, aber dafür kommen die Ansagen pünktlich und die Spuranzeige ist besser. Was die Trafficdaten angeht, die sind – so jedenfalls mein Eindruck – aktuell und haben schon öfters ihre Dienste getan.

          • Das kann man schwer verallgemeinern und hängt stark von der gefahrenen Strecke ab. Zum Beispiel wenn ich mich nach Hause navigieren lasse, sagt mir die App, unmittelbar hinter einer Kreuzung mit Ampel, ich solle jetzt eine 180 Grad Wende machen, was an der Stelle definitiv nicht erlaubt ist und auch nie erlaubt war. Und das ohne dass ich mich verfahren habe, sondern als reguläre Route.

            Navigon hat zumindest bei den Routen die ich gefahren bin, nie so was abgeliefert. Wobei ich die Stauerkennung von Maps natürlich wesentlich besser finde. Dafür fehlen mir wiederum Verkehrsschilder bei Maps.

    • Ich war mit Sygic immer sehr zufrieden. Mittlerweile nutze ich das Werksnavi meines Fahrzeugs, hätte aber gerne lieber weiter die App.

      • Wobei die Werks-Navis auch aussterben. Spätestens seit dem „Apple Carplay“ bzw. „Android Auto“ Einzug gehalten haben, haben die Werks-Navis keine Chance mehr.

        Kaufe gerade einen Opel Zafira und würde niemals imTraum darauf kommen ´für €950 einen Werks-Navi zu ordern. Da stimmen Preis und Leistung eindeutog nicht.

        • Vermutlich gehen deswegen auch manche Hersteller z.B. BMW dazu über, die Benutzung von CarPlay/Android Auto nur noch für ein Jahr kostenlos anzubieten und danach regelmäßig Kohle in Form eines Abos sehen zu wollen.
          Oder sie wollen die Kunden einfach noch mehr melken, das kann auch sein

          • Bei BMW gibt’s ja nicht mal Android Auto Support. War für mich ein KO-Kriterium. Und auch noch ein Abo abzuschließen, um meine Smartphone-Apps auf dem Bildschirm anzuzeigen, den ich auch überteuert kaufen müsste, schießt da ja dann den Vogel ganz ab. Nee BMW, so nicht.

        • 950 eur geht doch noch. bei BMW löhnt man schlappe 2700 EUR für die Prof. version.

    • Du kannst Google auch offline nutzen einfach die Karte downloaden

  2. Könnt ihr mal nachfragen, was genau hinter den „strategischen Gründen“ des Rückzuges steckt?

    • Naja, was ausser „Es rechnet sich nicht“ kann das schon bedeuten? Schade drum.

    • Das lohnt sich wohl einfach nicht mehr. Es gibt tonnenweise sehr gute Apps welche noch dazu kostenlos sind und ebenso offline Navigation und Co bieten.

      Da dürfte der Anteil der Nutzer die bereit sind dafür Geld auszugeben äußerst gering sein.

  3. weiterbenutzen bringt doch nix, es wird nichts mehr geplegt, keine updates. keine IOS anpassungen. immer weniger Leute benutzen die App, also auch schlechtere Traffic Daten.
    google maps ist mir zu teuer ! kostet auch, nur kein Geld.

  4. Die Meldung ist ja etwas merkwürdig, auf der Homepage wird ja nur etwas von den Apps gesagt – wird der Verkauf von der Hardware auch eingestellt?

    „Aus strategischen Gründen hat Garmin nun beschlossen, alle Navigations-Apps ab dem 14. Mai 2018 mit wenigen Ausnahmen vom Markt zu nehmen.“

  5. @Tom: Die Hardware-Navis von Navigon wurden schon lange eingestellt.

  6. Tilo L. Ringler says:

    Das finde ich sehr bedauerlich. Nutze sie zwar im Alltag eher selten, aber bei längeren Fahrten finde ich sie, auch wegen der Auswahl der verschiedenen Routen vor Fahrtantritt, angenehmer. Zudem läuft sie bei meinen Android-Geräten (div. Xiaomi-Geräte) flüssiger als z.B. Here.
    Das ist wirklich schade und wirft für mich kein gutes Licht auf Garmin, immerhin werden eine ganze Reihe Leute dafür Geld bezahlt haben im Vertrauen es lange nutzen zu können. 🙁
    Aber schön, daß die kostenlose select-Version (geht die Version mit ausreichend „Kreativität“ eigentlich noch auf allen Geräten?) anscheinend weiter laufen wird!? :-/

    • ChipsUndCola says:

      Da ist der Nutzer mal wieder selbst schuld, wenn er den lebenslangen Garantien vertraut. Bezieht sich nur nicht wirklich auf das eigene Leben, sondern auf den Lebenszyklus des Produkts. Produkt abgekündigt = Leben vorbei.

  7. Oh verdammt ich nutzte sein vielen Jahren „navigon europe“ mit allen Erweiterungen…warum jetzt? Die haben vor ca. 4 Wochen ein sehr sehr lang erwartetes Feature per Update verteilt…dieses Feature war Sicherung der Favoriten für Umzug auf neues Smartphone… Habe drei Jahre drauf gewartet und musste aufgrund fehlender Umzugsmöglichkeit mit meinem alten Smartphone weiter arbeiten. Und jetzt stellen die ein? In der Hölle schmoren sollen…. Was wurdet ihr als offline nav Alternative empfehlen.?

  8. @Martin M. „Navigon war schon immer schlecht.“ Nicht von dir auf alle anderen schließen und solche Pauschalaussagen schreiben. Danke.

  9. @ChipsUndCola
    Immerhin besteht bei lebenslang die Chance auf längere Updates als einmalig oder für zwei Jahre. Mein Garmin mit lebenslanger Garantie, hat jetzt seit fast 4 Jahren immer aktuelle offline-Karten. Insofern ist lebenslang zwar klassische Marketing-Sprache, aber solange noch immer Autos verkauft werden, wo ein Kartenupdate des Werksnavis mehr kostet als ein Hardware-Nachrüstnavi mit lebenslanger Garantie….

    Ich finde es schade, aber vor allem um die Hardware-Navis von Navigon. Die haben mir immer besser gefallen als Garmin, Tomtom oder andere.

    Inzwischen habe ich mich wegen der einfachen Handhabung für Android Auto und Google Maps auf dem Smartphone entschieden. Habe ich immer dabei inkl Live Verkehrsdaten, Sprachsteuerung und Anzeige von Nachrichten und dank Magnethalterung griff- und blickgünstiger angebracht als es ein Werksnavi für viel Geld gewesen wäre.

    • Dank Magnethalterung kann dir das Ding bei einen Crash auch um die Ohren fliegen.

    • ChipsUndCola says:

      Man könnte auch einfach den leicht zu übersehenden Antworten-Button benutzen, dann müsste ich den ganzen anderen Schmonzius nicht nach meinen Beiträgen durchforsten… Aber da das hier ja erst seit einigen Wochen so ist, dass in den Diskussionen einen Struktur erkennbar ist, wird es es wohl noch dauern, bis das alle begriffen haben.

      • @ChipsUndCola,
        mein Post bezog sich ja nicht ausschließlich auf Dich, sondern nur der erste Absatz. Daher habe ich mit Absicht nicht nur Dir geantwortet, aber, um Deinen Ton aufzugreifen, dass müssen ja nicht alle gleich begreifen.

        @Kasupke
        Ein umherfliegendes Handy ist bei einem Crash vermutlich mein geringstes Problem. Da hier eine Navi-App für Smartphones das Thema ist, dürfte sich das in vielen Fällen auch kaum vermeiden lassen. Denn auch Saugnäpfe oder Klemmhalterungen sind nicht“crashsicher“.

  10. Ich halte das rechtlich für sehr fragwürdig, das Android-Nutzer ihr Abo selber kündigen müssen.

    • Ich halte das grundsätzlich für sehr fragwürdig, das man einfach so kommentiert ohne sich zu informieren.

      FAQ Navigon:
      LAUFEN MEINE ABOS AUTOMATISCH AUS?

      Für Android-Smartphones: NEIN! Sie müssen Ihr Abo selbstständig kündigen, da es sonst automatisch verlängert wird. Als Entwickler haben wir auf die Abo-Verwaltung unserer User keinen Einfluss. Eine Anleitung dazu finden Sie im Support-Bereich.

  11. Im Jahr 2010 war Navigon Europe die teuerste Smartphone-App, die ich je gekauft hatte. TomTom und Sygic waren dagegen Schrott. Alles ausprobiert.

    Aber inzwischen nutze ich seit ein paar Jahren nur noch Google Maps, auch offline und im Ausland. Google Maps wurde einfach immer besser und hatte immer bessere Echtzeit-Stauinfos und Sprachsteuerung und Zielwahl. Seitdem Maps auch noch Offline-Navi und Fahrspurassistent hatte, wurde Navigon für mich komplett uninteressant, schon wegen der sperrigen Steuerung. Google Maps steuere ich fast nur noch per Sprache.

    • Und damit hast du uns allen die einleuchtende Antwort gegeben, warum Navigon und demnächst folgende ihre Angebote einstellen. Aus eigenem Konzern gesponsortes, gutes und kostenloses, kann man nur sehr schwer toppen. Lass uns weiter Amazon und die ganzen anderen Monopolisten nutzen, damit wir mehr und mehr abgekündigte Angebote zu betrauern haben.

      • Naja, Navigon ist aber zu einem gewissen Teil auch selber schuld, dass ich die App kaum noch benutzt habe. Die Trafficdaten und Karten waren veraltet, die Benutzeroberfläche ziemlich sperrig und träge, und die Ortseingabe umständlich. Wie ein Fremdkörper. Ein Smartphone bedient man einfach anders als ein altes Standalone-Navi.

        Geld bezahlt hatte ich schon, auch für Zusatzoptionen wie Fresh Maps. Hätte ich Navigon nur noch aus Mitleid weiter benutzen sollen? Das hätte Garmin auch nichts mehr eingebracht.

      • Das eine Unternehmen ist gut, das andere böse? Da hat wohl jemand die Marktwirtschaft nicht verstanden..

        Außerdem benutze ich doch nicht nur aus Mitleid die schlechtere Lösung nur um einem Konzern zu helfen, ich will mir ja nicht selber schaden.

        Es ist immer das gleiche Spiel, Google und Amazon kamen in vielen Bereichen viel später auf den Markt als andere Produkte oder Dienstleistungen, wurden von den Big-Playern belächelt und setzen sich nun durch.

        • Marktwirtschaft ist, wenn du durch die Städte gehst und nur noch Spielhallen und 1-Euro-Shops siehst, Marktwirtschaft ist, wenn die Revolution ihre Kinder frisst, sprich Websites und Webshops immer weniger Relevanz haben, weil alle nur noch bei Amazon kaufen, weil es doch so schön praktisch ist. Aber eben gleichzeitig meckern, dass Verkäuferinen keinen Job mehr haben oder das kleine Startup weg ist, weil es eh keine Chance gegen mächtige US-Unternehmen hat. Ich könnte das jetzt auch noch auf Facebook ausweiten. Aber ich habe keine Ahnung von.

          Nur wurde ich schon wieder hier falsch verstanden. Ich tue nur meine Meinung und Beobachtung kund und will nicht über Marktwirtschaft dozieren und weder besserwissen noch belehren Vielleicht schaffe ich es nur, dass man sich darüber Gedanken macht. Du hast es, das freut mich. Und ich stimme dir 100% zu, es fehlt den Ex-Big-Playern an Innovationskraft. WhatsApp, nur als Beispiel, ist ja nicht so eine bahnbrechende Erfindung, dass auf die Idee nicht auch ein europäisches Unternehmen hätte kommen können.

          Und falls die Frage kommt, ja ich verwende Google… Jedoch Navi ist bei mir Sygic, um zum Thema zurück zu kommen.

  12. Ich kann HERE WeGo empfehlen. Kostenlos, offline Navigation, immer aktuelles Kartenmaterial und POIs.

    • Ist die Routenführung mittlerweile brauchbar geworden? Sowohl von der Route selbst als auch die Ansagen. Hatte da früher eher Probleme mit. Gibt es auch einen Spurassistent?

    • ChipsUndCola says:

      Mit der Grütze bin ich mehr als 1x nicht wirklich da angekommen wo ich hin wollte, sondern in der größeren Umgebung, und an meiner Zieleingabe lag es nicht…

    • Kann ich leider nicht bestätigen, dass Here aktuell ist. Auf meiner Pendelstrecke zeigt es mir zum Beispiel eine 120 Begrenzung an obwohl da keine ist.

  13. Und das Routing für Sygic übernimmt auch Tomtom? Eher nicht, und das merkt man anscheinend auch, weil manchmal nicht so toll.

    • Sygic arbeitet mit dem Kartenmaterial und dem Stauwarner von TomTom, die Routenberechnungen macht die App selbst, was man auch manchmal merkt.

  14. Sehr schade. Ich habe mich irgendwie an die Art der Navigation von Navigon gewöhnt (optisch sehr intuitiv) und konnte den Alternativen ‚Google Maps‘ oder Apples Karten App nur wenig abgewinnen. Bei beiden kommt eben immer hinzu dass Datenverkehr anfällt und das kann im Ausland oder schlecht versorgten Gebieten schon mal kritisch werden. Immerhin habe ich noch Reserve-Offline-Navis im Auto … nur für den Fall der Fälle.
    Ich bin mit meiner Band viel in unbekannten Gebieten (auch Ausland) unterwegs… aber immerhin haben wir noch zwei Jahre, uns nach Alternativen umzuschauen

  15. Wenn Google Maps auf iOS es auch unterstützen würde, sich eine Route herunterzuladen anstatt nur ganze Kartenbereiche, wäre das sicher eine Alternative für mich

  16. Die alte Skobbler (jetzt Scout Navi) App fand ich immer wegen der offline-Funktion ganz gut. Aber da gab es auch ewig kein Update mehr und die Website ist nicht einmal mehr richtig erreichbar (Zertifikat); https://www.skobbler.de/

    Das ist wohl die nächste App, die Google und App platt machen …

  17. Wird die Navigon-Software eigentlich von keinem Autohersteller genutzt? Gilt die Einstellung dort auch?

  18. Datennutte says:

    Endlich! Hat ja lange gedauert bis sie den Schwanz eingezogen haben . Verdient wenn Google einfach so mit Kundendaten alles zufriedenstellt. Heutzutage sind wir alle Nutten unserer Daten.

  19. Ich würde Waze als Navigation empfehlen kostenlos besser als Google nur halt online und nicht offline nutzbar, bietet aber Funktionen als Google Maps

  20. Mein Favorit ist Waze. Vor allem bei Staus absolut Weltklasse. Sind damit durch halb Australien gefahren.

  21. Skobbler / Scout ist schon seit ca 2 Jahren tot.

  22. Ich habe Navigon und Sygic. Sygic ist nicht schlecht, aber kein Vergleich zu Navigon.
    TomTom kenne ich aber nicht.

  23. Muss jetzt auch mal meinen Senf dazu geben,

    nutzt Navigon und Freshmaps schon seit Jahren.
    Jedoch wurde die App und service immer schlechter, dazu braucht man nur die Bewertungen anschauen.
    Sie haben eine funktionierende Navigation verästelt und immer mehr Onlinedienste eingebaut und umgebaut. Dadurch ist alles unübersichtlicher geworden und auch alles auf online ausgelegt worden. Die Zeile, wo man die Adresse eingibt, wo jetzt Online steht habe ich vor über ein Jahr Navigon darauf hin zu weisen das dieses kenntlich gemacht wird! Mir war das auch nicht bekannt bis ich eine Reise ins Nachbarland unternommen hatte und ich feststellen musste das es nicht mehr funktionierte! Sich solche Täuschung und abgreifen der Daten braucht man sich nicht wundern wenn man gleich zu anderen Diensten abwanderten. Dazu kommt noch das das Kartenmaterial sehr alt ist, ca. 1,5 Jahre (einfach einmal die Map öffnen mit Texteditor). Da ich mich mehrmals richtig verfahren habe und die Routen einmal mit Google und Here abgeglichen und musste feststellen das entweder die Karten alt sind oder einfach eine „Zwischenlösung“ gebaut wurde, aber die ist auch nicht richtig!!!

    Habe die Fehler direkt an Navigon gesendet mit Screenshots, Adressen etc, darauf lernte ich den service kennen. Für mich ist es keine Wunder das diese Fehler bis heute nicht behoben worden sind. Wir reden dabei von Autobahnen oder Adressen wo Navigon an das Ziel vorbeifährt und auf die entgegengesetzte Stadtseite navigiert!

    Ich habe auch gedacht ich konnte meine Probleme losen, eine Anfrage an Gar in bekam ich die Antwort sie waren nicht zuständig, da Navigon eigenständig handeln. Selbst der Teamleiter von Navigon zeigte sich sehr entnervt und wollte von den Problemen nicht wirklich was wissen.

    Wie oben schon erwähnt war ich immer zufrieden, jedoch was in den letzten 2 Jahren betrieben wurde ist es kein Wunder, dass es so endet! Ich sehe es nicht so, dass es nicht genügend Leute gibt die zahlen, jedoch wenn kein Interesse der Firma besteht Fehler zu beheben oder selbst Daten zu erfassen macht eine mit „offline“ gekennzeichnet Navigation keinen sind, wo man extra dafür bezahlt.

  24. Wer sich über die hohen Preise eines ordentlichen Werksnavi beschwert hat keine Ahnung von der verbauten Technik. Fest eingebaute Navi sind wesentlich genauer da sie mit der Sensorik des Wagens gekoppelt sind. Laufzeitfehler durch GPS/Geschwindigkeit bzw. Systemungenauigkeiten (keine Militärgenauigkeit) werden durch die verbaute Technik ausgeglichen. Da diese Technik bei günstigen mobilen Navi fehlt und auch keine Schnittstele dafür vorhanden ist, Können diese wesentlich günstiger angeboten werden.

    • Das scheint mir aber theoretischer Natur und nicht unbedingt praxisrelevant zu sein, denn auch mein Smartphone weiß in Google Maps immer ziemlich genau wo ich bin und wohin ich fahre. Auch hier werden u.a. Beschleunigungssensoren genutzt. Vielleicht ist das bei Billigphones oder schlechter Software (Sygic) anders.

    • Aha, und wegen der paar Sensoren beträgt der Aufpreis häufig locker 1k? Wenn ich mir einen externen GPS Empfänger für 50€ hole habe ich auch mit dem Smartphone schon eine deutlich höhere Genauigkeit, da brauchts die paar Sensoren auch nicht mehr.

    • Klingt spannend, aber warum brauche ich eine solche Genauigkeit? Bisher hat die Streckenführung auch so wunderbar funktioniert.

    • Die Diskussion hab ich schon öfters geführt. Die Anbindung an die Sensorik des Autos bringt höchstens beim Abbiegen im Tunnel etwas. Die Anzahl der Stellen, an denen das relevant ist, dürfte in Deutschland im niedrigen zweistelligen Bereich liegen (wenn überhaupt).

      Die Kosten für die Anbindung des Werks-Navi an die Bordelektronik dürfte pro Fahrzeug ebenfalls im niedrigen zweistelligen Bereich liegen (wenn überhaupt) und steht damit in keinem Verhältnis zum vierstelligen Aufpreis für ein Werks-Navi.

      Das lohnt sich nur für Klinkenputzer und andere Leute, die ihre Karre nicht selbst bezahlen.

  25. Dann nutzt halt einfach OsmAnd. Weltweite Navigation inkl. Offline Karten zum Download.

    https://f-droid.org/en/packages/net.osmand.plus/

  26. Dann brauch ich mich wenigstens nicht mehr zu ärgern, das Navigon nicht von CarPlay unterstützt wurde und Navigon vor Jahren schon besser war wie mein neues VW Navi.

  27. Merkwürdig, dass sie erst vor kurzem die App überarbeitet haben und nun Schluss ist 🙁

  28. Sehr schade, da ich grade im Ausland die Geschwindigkeitsanzeige und Warnung sehr schätze… Gibt es eigentlich Alternativen die dies auch bieten?

  29. Schade um die NAVIGON Cruiser App (Android). Nette App für Moped Navigation via Smartphone mit der Funktion schöne & kurvige Strecke. Kennt jemand eine entsprechende Alternative?

    • Ja, ich weine auch ein wenig darum. Leider bin ich auf meiner bisherigen Suche nach einer fähigen Alternativen erfolglos geblieben. 🙁

  30. Wolfgang D. says:

    Erst nerven die einen mit Sonderangeboten, und wer so blöd war und zugegriffen hat, steht jetzt wenige Wochen später im Regen? So eine Schote konnte nur von Garmin kommen, und ich hab meine Navigon PNA gleich nach Firmenübernahme eingemottet. In Erwartung der Dinge, die jetzt wirklich passieren. Technologie ausschlachten und dann dicht machen.

    Typische US-Firma, und ich kotz jedes mal wenn ich mit denen Kontakt aufnehmen muss. Das „America First!“ hat sich Trump garantiert von Garmin und Microsoft abgeschaut.

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