Mozilla mit Marketplace und PDF-Support

Schön zu sehen, dass man im Hause Mozilla immer mehr wichtige Features in den Firefox einfließen lässt, denn der Browser ist bekanntlich mittlerweile für viele mehr als ein einfaches Anzeigeinstrument von Webseiten. Mittlerweile lässt sich vieles online erledigen, sei es Briefe schreiben, Banking, Rechnungen oder bloggen.

Der Browser ist das Instrument Nummer 1 auf dem Rechner, für viele ist gar der Rechner ohne Netz unnütz. Bald wird Mozilla für den Firefox auch den eigenen Marketplace der breiten Öffentlichkeit vorstellen, dieser ist bislang nur ausgewählten Nutzern zugänglich.

Im Marketplace wird man jede Menge Apps finden, trotz alledem wird der Spaß teilweise anders laufen, als bei Google Chrome – denn der Marketplace von Mozilla bringt auch Support für Apps mit, die sowohl im Browser, als auch solo auf dem PC funktionieren – also in einer gesonderten Instanz. Web-Apps werden sich lokal anfühlen wie normale Programme und werden in eigenen Instanzen im Browser laufen – quasi die bekannte Anwendungsverknüpfung.

Installierte Apps können direkt aus der Systemsteuerung wie ein installiertes Programm deinstalliert werden. Ob und wie das Ganze vom Benutzer angenommen wird – wir werden es ja sicherlich sehen. Interessant wird übrigens für die Zukunft sein, dass HTML5-Apps nativ auf Tizen und Mozillas System Boot2Gecko (B2G) laufen werden.

Zum zweiten Teil der Überschrift. Der alte Blogleser hat es damals ja sicherlich mitbekommen, dass Mozilla in den Firefox einen nativen PDF-Support einbauen will. Tjoa – der wird wohl bald kommen, denn in der Version 15 lässt sich der native PDF-Support im Changelog schon finden. Finde ich gut 🙂

Ob Funktion X oder Y schon in anderen Browsern zu finden ist, dürfte eigentlich völlig egal sein, wichtig ist immer: die Hersteller sollten sich um ihre Anwender kümmern, sodass diese sich nicht nach Alternativen umschauen. Mozillas Firefox ist bei vielen durch Chrome abgelöst worden, doch die Jungs machen einen riesigen Job für das gesamte Web. (via, via, via)

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. @Nils:

    „Der speichern unter Dialog vergisst ständig das letzte Verzeichnis“
    -> Das tut Firefox ganz sicher nicht. Firefox merkt sich das letzte Verzeichnis seitenbasiert und nicht global. Aber das kannst du einstellen. Wie fast alles bei Firefox. Lege über about:config den Schalter browser.download.lastDir.savePerSite an und setze diesen auf false.

    „Da frag ich mich doch weshalb eine alte 3.6 Installation, die ich parallel benutze […]“
    -> Ich kann nur raten. Aber ich würde sagen, du legst es darauf an, dass dein System kompromittiert wird. 😉

    „So gesehen sind die großen Versionsnummernsprünge nur Augenwischerrei“
    -> Dann hast du – mit Verlaub – das Release-Modell einfach nur nicht verstanden. Ich bin schon müde davon, es jede Woche wieder jemandem zu erklären, deswegen frage ich, bevor ich mir grundlos Mühe gebe: Besteht Interesse daran, dass ich dich aufkläre, was das Release-Modell bedeutet und wieso das gut ist?

    „und ich habe den Verdacht, die Entwicklung geht eher rückwärts. Bald sind wir wieder beim Stand der Beta 0.9 und ich muß doch noch zu Chrome wechseln.“
    -> Das definitiv nicht. Die Entwicklung geht immer weiter vorwärts und die zahlreichen Änderungen in jeder neuen Version sind absolut klasse! Das ist meine persönliche Meinung, aber ich befasse mich so sehr mit der Entwicklung von Firefox, dass ich auch vieles mitbekomme, was andere nicht sehen. Aber dieses Wissen gibt mir ein sehr gutes Gefühl mit Firefox.

  2. Sören Hentzschel: „Ich bin schon müde davon, es jede Woche wieder jemandem zu erklären […]“

    Ich sag dazu nur folgendes: Copypasta. 🙂

  3. @Sören:
    Vielen Dank, für deinen Hinweis, die Einstellung für den Speicherort kannte ich nicht. Die gab es früher nicht, oder war per Default anders eingestellt. Bei der rasanten Entwicklung des FF kann das mal passieren.
    Denn man muß sich schon sehr intensiv mit der Materie beschäftigen, um alle Änderungen unter der Haube mitzubekommen.
    Zu deiner Beruhigung, die 3.6 Installation ist Portable, da sollte es keine Konflikte geben.
    Die Performance des Lesezeichen Dialogs und des Managers ist aber real schlecht. Und läuft unter 3.6 viel besser.
    Der Rest war etwas polemisch und hätte sicher keiner Antwort bedurft. Aber trotzdem nett, daß Du dir die Mühe gemacht hast.

  4. Nur um ein Missverständis zu klären:

    „Zu deiner Beruhigung, die 3.6 Installation ist Portable, da sollte es keine Konflikte geben.“

    -> es geht hier nicht um Konflikte, daher spielt es keine Rolle, ob Portable oder nicht. Es geht um deine Systemsicherheit. Firefox 3.6 erhält keine Sicherheitsupdates mehr, da können noch so schwerwiegende Sicherheitslücken entdeckt werden, sie werden nicht mehr behoben. Man mag vielleicht denken, wer bemüht sich denn jetzt noch um Sicherheitslücken in einer so alten Version, aber es ist genau so, ältere Versionen sind attraktive Angriffsziele, weniger die aktuellen Versionen. Ein Blick auf diese Liste zeigt, dass es in jedem Release von Firefox mehr als nur eine Hand voll behobener Sicherheitslücken gibt:
    http://www.mozilla.org/security/known-vulnerabilities/firefox.html

    Und Sicherheit beim Browser ist das absolute A und O, das steht vor Performance, vor Features, vor Webstandards, vor Optik, vor allem. Ist der Browser unsicher, ist es gefährlich, im Internet zu sein.

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