Misfit stellt neuen Fitness-Tracker Shine 2 vor

shine 2 thumbMisfit hat endlich seinen neuen Fitness-Tracker Shine 2 zur offiziellen Preisempfehlung von 99 US-Dollar vorgestellt. Laut Hersteller ist das Überwachen bzw. Auswerten der Fitness-Aktivitäten noch genauer als bei der Vorgängergeneration und bietet daher mehr Möglichkeiten das eigene Training zu verbessern. Misfit verbaut einen Beschleunigungssensor mit drei Achsen sowie ein Magnetometer. Anders als bei anderen Trackern und Smartwatches fehlt ein Display. Stattdessen setzt man auf eine minimalistische Oberfläche mit LEDs.

Das Gehäuse der Misfit Shine 2 besteht aus Aluminium. Außerdem ist die Uhr wasserdicht bei bis zu 50 Metern Tiefe. Der Hersteller nennt bei Verwendung einer handelsüblichen Knopfzelle eine Akkulaufzeit von beeindruckenden sechs Monaten. Klar ist das dem Fehlen eines Bildschirms und eines potenten SoCs geschuldet. Mit Smartphones kommuniziert das Wearable über Bluetooth 4.1. Die zwölf LEDs auf der Oberseite dienen dazu einfache Benachrichtigungen zu visualisieren oder die Uhrzeit darzustellen. Wer Lust hat, lässt sich per Vibration benachrichtigen, wenn er sich zu lange den Hintern plattsitzt und Bewegung angesagt wäre.

Misfit_Shine_2

Auch Benachrichtigungen von Smartphones lassen sich quasi durch bestimmte LED-Kombinationen darstellen. Wer ein iOS-Gerät besitzt, kann die Misfit Shine 2 auch zum Auslösen der Kamera oder für die Musikwiedergabe einspannen. Wie bereits erwähnt, kostet das Wearable selbst über den Hersteller 99 US-Dollar. Als Accessoires gibt es verschiedene Armbänder, die je nach Design bis zu 49,99 US-Dollar kosten.

shine 2 modular

Kompatibel ist der Fitness-Tracker Misfit Shine 2 mit Apple iPhone 4s und neuer, iPad 3 und neuer, dem iPod touch 5 sowie Android-Geräten ab der Version 4.3. Da die Uhr nur 8 mm dick ist und gerade einmal 8,5 Gramm wiegt, könnte das Gadget vielleicht Fitness-Fans entgegen kommen, die nach einem kompakten Tracker suchen. Im Gegensatz zum Speedo Shine ist der Shine 2 etwas leichter, es fehlen aber laut Herstellerangaben die Zusatzfunktionen um das Schwimm-Training auszuwerten.

Ein kleines Video stellt das Misfit Shine 2 auch nochmal vor:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=oI06LiKOZgk

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Gibt es eine Schnittstelle zu Google Fit?

  2. Wieso werben die im Video mit Schwimmszenen wenn die Funktionen um Schwimmen zu tracken/auszuwerten ausdrücklich fehlen?

  3. Und es ist „nie notwendig ‚das Gerät‘ zu laden“ – wie gehts das denn?

  4. Der Schleifer says:

    Execurion is everthing. (r) Casey Neistat

    Do More. Leute Werft den Schrott weg, lauft lieber wie ein Hund anstatt euch so ein Halsband um den Arm zu legen und Fett zu werden. Das einzige, warum es diese Teile gibt, ist aus den Bewegungssensoren hinterher per HMM was fürs quantitative Marketing raus zu holen, weil sie CDR Daten von den Handys nicht genug sind.

  5. @Stefan
    Indem man die Batterie wechselt.

  6. Das MiBand von Xiaomi kostet ca. 15 Euro bei quasi gleicher Funktionalität. Letztlich kann das MiBand sogar mehr, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt (siehe z. B. Mi Band Handbuch bei Amazon). Der Preis beim Misfit Shine wäre erst gerechtfertigt, wenn es eine Pulsmessung an Bord hätte.

  7. Lol, die Aluhut-Fraktion ist auch da. Markov-Ketten aus nicht vorhandenen Daten mit Anrufdaten, an die man nicht rankommt, kombinieren und damit Marketing betreiben. Top!

    100 Ocken für einen hübsch verpackten Accelerometer und Magnetometer wären mir zuviel. Der neue Moov Now hat zusätzlich ein Gyro und kostet 80 Dollar (in der Einführungsphase 20 weniger, die aber für den Versand draufgehen würden).

  8. @Bernd
    Nicht ganz. Das MiBand hat nur einen Accelerometer, aber keinen Magnetometer.

  9. Und was nützt mir beim Joggen ein Magnetometer am Handgelenk?

  10. Nichts, ausser vielleicht eine genauere Aufzeichnung. Und Laufen ist nicht die einzige Fitness-Aktivität. Mehr Sensoren = schnellere und genauere Aufzeichnung und dadurch auch eine bessere Analyse und besseres Coaching. Das MiBand ist gut für’s Schritte zählen. Das war’s das auch schon. Wenn man nicht mehr will reicht das, aber mehr Sensoren bedeuten eben mehr Funtionalität.

  11. Das einzige was ich mir gewünscht hätte wäre eine Vibrationswecker. Das war auch der Grund wieso ich mir den ersten nicht gekauft habe.

  12. @Mi:
    Du hast schon gelesen das der Shine2 einen Vibrationswecker hat?
    „The vibrating alarm in Shine 2 silently wakes you at the right time.“

    http://misfit.com/products/shine2#misfit-move

  13. Der Schleifer says:

    Kalle, ich wette in 5 bis 10 Jahren erkennen Handys den Besitzer ohne Fingerprint an den Bewegungsprofilen, denn im Detail tritt jeder anders auf bzw. bewegt das Handy anders und 3 nun damit Laufen reicht zur Benutzerkennung.

  14. @Kalle
    Der Vergleich zum MiBand bezog sich primär auf das Preis-Leistungs-Verhältnis bei gewöhnlicher Nutzung. Wer meint, ihm bringt ein Magnetometer einen signifikanten Mehrwert, soll den saftigen Aufschlag gerne bezahlen. Mein Tipp für jemanden dem es um die Genauigkeit geht wäre dann aber eher das Moov Now, welches ein 9-axis Beschleunigungssensor verbaut bekommen wird. Das macht deutlich mehr Sinn und ist trotzdem günstiger als die überteuerten Teile von Misfit. Über das Moov Now wurde hier auch schon mal berichtet: http://stadt-bremerhaven.de/moov-now-neuer-fitness/

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