LEGO Mindstorms: Robot Inventor soll das Programmieren lehren

LEGO stellt das Set Mindstorms Robot Inventor vor, das dabei helfen soll Programmiererkenntnisse zu vermitteln. Dabei kommt nicht nur ein Roboter infrage, sondern es gibt fünf verschiedene Modelle sowie die Möglichkeit eigene Abwandlungen zu erstellen. Zum Erlernen des Programmierens setzt man auf eine Drag-and-Drop-Sprache, die auf Scratch und Python basiert.

Für Interessierte stehen dann 50 Herausforderungen und Aktivitäten zur Auswahl, die das Programmieren spielerisch vermitteln sollen. Auf den Markt kommen soll LEGO Mindstorms Robot Inventor als 5-in-1-Set. Derartige Kombinationen aus physischen Spielzeugen und Progammierer-Elementen sind nicht neu, LEGO erreicht da aber natürlich eine besonders große Zielgruppe. Auch der Star Wars Boost Droide aus dem eigenen Hause verfolgt ja derartige Ziele.

Man wendet sich dabei mit dem neuen Set an Kinder ab dem Alter von 10 Jahren. Kinder können die Roboter zum Gehen, Sprechen und für andere Funktionen programmieren und auch die Fernsteuerung über die Begleit-App anpassen – sogar externe Controller sollen sich dann via Bluetooth verbinden lassen. Wer am Kauf Interesse hat, muss aber einerseits noch etwas abwarten – bis Herbst 200 – und andererseits ausreichend Kohle bereithalten. Denn mit 359,99 Euro ist das Set nicht unbedingt günstig.

Die einzelnen Roboter nennen sich übrigens Blast, Charlie, Tricky, Gelo und M.V.P. (Modular Vehicle Platform). Insgesamt enthält das Set 949 Bauteile. Der größte der Roboter ist Blast mit 36 cm Höhe. Die passende App zum Set LEGO Mindstorms Robot Inventor wird für Windows 10, macOS, Apple iOS und Android erscheinen und kostenlos sein. Auch Geräte mit Fire OS will man versorgen.

Enthalten ist auch der neue Intelligent Hub mit einer LED-Matrix, Bluetooth, einem 6-Axis-Gyro bzw. Accelerometer, Mikro-USB, einem Lautsprecher und einem Sensor, der acht Farben unterschieden kann und unterschiedliche Lichtverhältnisse erkennt. Auch ein Distanzsensor ist vorhanden. 4 Motoren erlauben Bewegungen. Es ist auch die Kombination des Intelligent Hub mit anderen Bauteilen aus der Reihe LEGO Technics möglich.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Was ist da der Unterschied zu boost und dem klassischen Mindstorms?

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