KoMoD: In Düsseldorf finden Autos Parkplätze und holen den Fahrer wieder ab

Was passiert eigentlich in Deutschland im Bereich selbstfahrender Autos? Nicht viel möchte man meinen, wenn man immer auf die futuristischen News aus Amerika schaut. Der Schein trügt allerdings, denn aus Düsseldorf kann man ähnliche Geschichten erzählen. Dort wurde nun KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf) in Betrieb genommen und lässt Autos ohne Fahrer nicht nur einparken, sondern auch gleich einen freien Stellplatz finden.

Dabei spielt die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen, aber auch durch die Parkplätze selbst, eine große Rolle. Das Einparkszenario wird von Vodafone zusammen mit dem Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen gestellt. Letztendlich ist es so, dass Sensoren Auskunft darüber geben, ob ein Stellplatz noch frei ist oder nicht, das Fahrzeug kann dann wiederum den am schnellsten zu erreichenden auswählen und dem Fahrer anzeigen (oder gleich selbst ansteuern).

In einem Parkhaus sieht das dann so aus, dass der Fahrer im Eingangsbereich aussteigt und das Fahrzeug selbstständig eine Parklücke aufsucht. Beim Abholen des Fahrzeugs kommt das Fahrzeug dann wieder in bester KITT-Manier zum Fahrer statt umgekehrt.

Das ist allerdings nur ein kleiner Bereich von KoMoD, auf dem rund 20 Kilometer großen Testfeld erforschen 16 branchen- und technologieübergreifende Projektpartner die vernetzte Mobilität – live und im täglichen Berufsverkehr. Weitere Infos zu KoMoD findet Ihr auf der entsprechenden Webseite.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. 20 km^2? 20 km Umfang? 20 km Streckennetz?

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