Jitsi Meet: Neues Update ermöglicht Teilen von System-Audio bei Videokonferenzen

 

Bei Jitsi Meet handelt es sich um eine von vielen Lösungen für Videokonferenzen über das Internet. Jitsi ist kostenlos, da Open Source und verfügt über allerhand nützliche Funktionen, wie beispielsweise das gleichzeitige Teilen eures Bildschirms und des Bildes eurer Webcam mit den anderen Teilnehmern der Konversation. Nun gibt es ein neues Update, das direkt ein paar neue Features implementiert. Dazu zählt unter anderem auch die Möglichkeit, außer dem Bildschirminhalt auch gleich den Ton – also das System-Audio, zu übertragen. Damit ist es beispielsweise möglich, Videos mit den anderen Teilnehmern mitsamt Ton zu teilen.

Dabei wird darauf hingewiesen, dass jene Funktion auf den einzelnen Betriebssystemen unterschiedlich funktioniert. So lässt euch Windows wirklich jeden einzelnen Systemsound übertragen, Linux und macOS erlauben dies nur im jeweils gerade geöffneten Tab. Wollt ihr während einer Konversation schnell mal die Mikrofon- oder Kameraquelle wechseln, so könnt ihr das ab sofort etwas einfacher über die kleinen Pfeile an den jeweiligen Buttons erledigen:

Beim Stummschalten von Teilnehmern einer Konversation gibt es nun auch Neuigkeiten. Moderatoren haben nun nämlich noch zwei neue Optionen, zum einen das Muten sämtlicher Teilnehmer auf einmal und zum anderen das Muten von allen Teilnehmern bis auf einen einzelnen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Blacky Forest says:

    [Wow, ein gif!]
    Cool, dass sie so schnell reagieren und die neuen Modi einfügen. Toll wäre es jetzt noch, wenn Firefox offiziell unterstützt wird (auch funktionell ohne Probleme).

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Dazu gibt es bei Jitis einen Thread oder ein Ticket: Momentan scheint der Ball bei Firefox zu liegen. Hintergrund: Die WebRTC Schnittstelle scheint nicht gut standardisiert zu sein, was hier im Zusammenspiel Probleme macht.

  2. Gerade gestern 7 Personen Konferenz gehalten, 4 per Video und 3 per Telefon zugeschaltet. Alles lief rund. Geil!

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Wollte gerade sagen: Wow, 7 Personen. Aber jetzt sehe ich, dass nur vier Video an hatten.
      Zumindest auf den öffentlichen Servern (z.B. von Golem) ist bei etwa 5-6 Video-Usern Schluss. Und da Jitsi wohl keinen Stream-Mix macht, vergrößert jeder Teilnehmer die Bandbreite. Wenn jetzt einzelne schlechtes WLAN bzw. schlappes Internet haben, dann hakt es schon.
      Außerdem wird es noch eine Weile dauern, bis der Firefox richtig funktioniert.
      Fazit: Für wirklich viele Teilnehmer ist Jitsi zur Zeit nicht gut geeignet.

  3. Haben wir seit einigen Tagen auf unseren Servern aufgesetzt. Bis auf das Problem mit Firefox ist lles prima und datenschutzrechtlich aus unserer Sicht um Welten besser als andere Dienstleister.

  4. „kostenlos, da Open Source“ ist allerdings eine unkorrekte Verallgemeinerung. Eine Open Source Software muss nicht zwangsläufig kostenlos sein. z.B. ist Red Hat Enterprise Linux zwar Open Source aber aufgrund des zwangsläufigen Wartungs-Abos kostenpflichtig.

  5. Jitsi Meet ist einfach super. Für mich ist ein Musterbeispiel für Open-Source-Software. Aktive Community und eine super Installationsroutine. Ich hoffe der aktuelle Hype kann nachhaltige im Projekt genutzt werden.

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