iRobot Terra: Marktstart für den Mähroboter nicht mehr in 2020

iRobot, Hersteller für Roboter und im Consumer-Bereich insbesondere bekannt für seine Saug- und Wischroboter, hat bereits im vergangenen Jahr einen Mähroboter angekündigt. Abheben von der Konkurrenz möchte man sich dadurch, dass für den iRobot Terra kein Verlegen eines Drahts zur Orientierung notwendig ist. Stattdessen setzt iRobot auf Beacons, die im Garten verteilt werden und an denen sich der smarte Rasenmäher orientiert. Aufgrund von Präferenz-Verschiebungen sei der Marktstart des Terra nun jedoch auf unbegrenzte Zeit verschoben. Der Robo soll nicht mehr 2020 erscheinen.

Wie iRobot dem Medium Tech Crunch mitteilte, soll der Mähroboter aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht mehr in diesem Jahr verkauft werden:

Wie viele andere Verbraucher- und Technologieunternehmen hat sich die COVID-19-Pandemie auf iRobot ausgewirkt und eine Neufestlegung der Prioritäten für Markteinführungspläne und Produktentwicklungsinitiativen erforderlich gemacht. Aufgrund der aktuellen Marktrealitäten ist es für das Unternehmen notwendig geworden, die für 2020 geplante Markteinführung des Terra-Robot-Rasenmähers auszusetzen und sich stärker auf sein Kerngeschäft und andere strategische Prioritäten zu konzentrieren. iRobot ist nach wie vor der Ansicht, dass es ein großes Potenzial für Roboter-Rasenmäher gibt, und während es die Markteinführung von Terra vorerst aussetzt, wird es die Optionen für die Markteinführung zum richtigen Zeitpunkt neu bewerten. Diese Entscheidung wird dazu beitragen, dass iRobot aus diesem Abschwung als ein stärkeres Unternehmen hervorgeht, das besser positioniert ist, um seine Führungsposition in der Verbraucherrobotik auszubauen und ein nachhaltiges, profitables Wachstum zu erzielen.

Die aktuelle Pandemie erfordert in vielen Bereichen eine verstärkte Nachfrage an Automatisierung und entsprechend auch an Robotik, dem Kerngeschäft von iRobot. Auch ist solch ein Rasenmähroboter eine kostspielige Anschaffung, weshalb iRobot möglicherweise davon ausgeht, dass ein Marktstart in diesem Jahr so oder so nicht sinnvoll wäre, da einige Konsumenten den Gürtel sicherlich enger schnallen müssen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. RiffRaff says:

    Kauft euch nicht so ein Spielzeug! Wer billig kauft, kauft 2 mal!
    https://www.husqvarna.com/de/produkte/maehroboter/

    und wenn das Geld nicht reicht denn ein normaler Rasenmäher, denn gibt es eine Fitnessstunde gratis.
    Lasst Euch nicht das Geld so aus den Taschen ziehen,

    • Ganz meine Meinung und meine Erfahrung! Allerdings killen diese Biester alles, was sonst so im gesunden Garten kreucht. Blindschleichen, junge Igel (nicht erlebt, wurde nur berichtet), Insekten, usw. Darüber sollte man sich im klaren sein.

      • Ob der junge Igel noch ganz gesund war ist aber fraglich. Offene Wiesen mögen die eigentlich nicht so sehr meines Wissens nach. Und da müssen sie ja sein um überfahren zu werden.
        @Riffraff: Hmm, wenn für jemanden Rasenmäher bereits Fitness ist, der hat ganz andere Probleme 😉

        • RiffRaff says:

          Die frage ist doch: wo bei Dir Fitness an fängt?
          Laufen ist ja auch ein Sport, sogar olympische Disziplin. Nicht jeder stemmt ja 100Kg schwere Weiber! Wenn das Grundstück größer ist zählt das für mich schon zur Bewegung, gegenüber auf der Couch zu liegen!

          Allerdings wenn ich mir Hobbygärtner Altmaier ansehe, magst Du wohl recht haben 😉

        • Igel müssen -egal ob alt oder jung- über die Wiese flitzen, um neue Ziele mit möglichen Futterquellen zu erobern. Das dann zwar eher zur Nacht, doch laufen müssen sie… Falls der Mährobbi dann nNachts im Einsatz ist, kann sowas schon passieren. Erlebt habe ich das jedoch noch nie. Bei uns waren es die Blindschleichen und dicke Bodenkrabbler. Inzwischen mähen wir wieder selbst…

      • Gadjetto says:

        Oh man, das lese ich immer wieder. Ja, dem ist so, ein klar denkender Mensch lässt seinen Mähroboter nicht nachts oder in der Dämmerung fahren, weil genau dann der Rasen feucht ist.
        Das Argument ist also total weltfremd und gehört endlich im tiefsten Land der Erde begraben.

    • Laut Artikel ist der Mähroboter noch gar nicht raus und du sagst das er nicht gut ist?

      Auf manches trifft das vielleicht zu, aber man muss nicht bei jedem Artikel ein Markenopfer sein und sich von der Marketingabteilung blenden lassen.

      • RiffRaff says:

        Ich sehe das wie beim Werkzeug, es gibt viele die welches anbieten, nur nicht jeder macht das gut. Oft macht man auch durch falsches Werkzeug mehr schaden. Ähnlich auch bei diesem Konstrukt. Abgesehen das Corona genutzt wird um das Fehlversagen zu überdecken. Mähroboter gibt es viele, aber auch viele die nichts taugen! Dazu zählen Firmen wie Gradena, Worx, Bosch, Yard usw. in meinen Augen ist das Spielzeug für den „glatten“ Vorgarten, aber nicht da wo der Mäher was leisten muss (Steigung/Größe/Leistung). Auch wenn diese Geräte die 1/2 oder 1/3 Preis gegenüber ein ordentlichen Roboter kosten, bekommt man trotzdem sein Geld nicht wieder!

        Du darfst aber gerne alle Geräte testen und uns nachher dein Meinung mitteilen – ist ja Dein Geld!

        Abgesehen davon finde ich die anderen Produkte der Firma auch lächerlich, eine „ordentlichen“ Staubsauger mit „ordentlich“ Watt gegenüber den Spielzeug, oder eine Wischroboter…
        Da ist meine Frau wesentlich schneller und effektiver 🙂

        • Glaube auch das sich iRobot verschätzt hat mit dem Release und Corona gern als Ausrede genutzt wird. Dennoch ist es besser den Release zu verschieben als ein halbfertiges Produkt auf den Markt zu schmeißen.
          Falls man jedoch einen horizontalen Garten hat, wofür dann mehr Geld ausgeben wenn am Ende das gleiche Ergebnis herauskommt?
          Normalerweise warte ich Tests ab & vergewissere mich dann zusätzlich noch bei YouTube – falls das Produkt so neu ist kann man es ja ruhig bestellen und 14 Tage nutzen.

          Versteh mich nicht falsch, für manches muss man wirklich richtig Geld in die Hand nehmen bevor es perfekt wird – jedoch vorher schon zu sagen das mag ich nicht – diesen Ansatz verstehe ich nicht.

          Der Mann kann den Garten wahrscheinlich auch schneller und effektiver als der Husqana Roboter mähen 😉
          Mit einem Staubsaugerroboter wird einem aber schon Zeit & Arbeit abgenommen (Zu Wischrobotern kann ich nichts sagen)

    • Kaufen Sie sich nur Ihren teuren und unintelligenten Husquarna. Ich warte lieber auf zeitgemäße Technik.

  2. geiler roboter, aber die klingen sehen sehr teuer aus. ich kaufe meinem mähroboter immer dünne klingen für ein paar euro im netz

  3. Mit der Logik dürfte niemand ein Auto eines nicht Premium-Herstellers kaufen. Alle anderen sind ja schlechter.

    Ich denke jeder sollte selber Aufgabe, Anspruch und finanzielles Budget abschätzen.Ich habe noch kein Handy über 250 Euro gekauft. Mir hat es aber immer gereicht.

    Meine oder Eure Einstellung dazu muss nicht die von anderen sein.

    Bei mir wäre so ein Rasenmähroboter auch Hightech-Spielzeug und diese Drahtlösung und Zufallswege finde ich wenig innovativ, daher finde ich den iRobot-Ansatz zumindest spannend.

    Trotzdem lustig, wofür Corona alles herhalten muss.

    • Thorsten says:

      Zufallswege haben den Vorteil, dass der Rasen immer aus unterschiedlichen Richtungen geschnitten wird, dadurch wird er nicht glatt gekämmt und der Schnitt, der ja zum düngen untergemulcht wird, wird immer anders verteilt.

      • Das Argument kommt immer, ich halte es aber für ein Scheinargument.
        Wenn der Roboter weiß, wie der Garten aussieht und seine Route plant, kann er natürlich dafür sorgen, dass er nicht immer aus der gleichen Richtung mäht. Also heute von oben nach unten, morgen von links nach rechts übermorgen von unten nach oben oder ganz verwegen auch Mal im 45°Winkel.

        Das Zufallsprinzip sorgt zwangsläufig für viel zu lange Betriebszeiten und auch Geräteabnutzung.

        Klar, bis auf Bosch macht es keiner und da gibt es auch viele Klagen, aber daher wäre es doch vielleicht gerade sinnvoll, wenn jemand mit Robotererfahrung Mal in den Markt eintreten würde. Ich hatte da immer auf Xiaomi gehofft.

        • Das Zufallsprinzip beim Mähroboter dient in erster Linie der Vemeidung von Fahrspuren. Da er theoretisch tagtäglich fährt, entstehen zwangsläufig Fahrspuren, wenn der Mähroboter nicht nach dem Zufallsprinzip fahren würde. Durch das chaotische Prinzip fährt er niemals exakt dieselbe Spur mehrmals.

          Natürlich ist er nicht sehr effizient dabei, das muss er aber auch nicht. Es ist – im Gegensatz zum Staubsauger – gewollt, dass er kontinuierlich das Gras mäht anstatt einmal pro Woche.

          • Wie gesagt, wenn er sich vernünftig orientieren würde, wäre es leicht, bei jeder Fahrt den Winkel zu ändern, auf dem er seine Bahnen zieht.

            Und jedes Gerät mit beweglichen Teilen verschleißt schneller, wenn es mehr läuft als wenn es weniger läuft.

            Aber es stimmt schon, die Firmen, die aktuell Rasenmähroboter verkaufen, scheitern an einem sinnvollen System für Vermessung und Planung. Liegt vielleicht auch an den raueren Bedingungen als im heimischen Wohnzimmer.

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