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Google: So sorgte das Unternehmen 2018 für eine (halbwegs) sichere Werbeumgebung im Netz


Seit 30 Jahren gibt es nunmehr das WWW. Seit rund 20 Jahren ist Google dabei nicht nur ein fester Bestandteil, sondern auch treibende Kraft in verschiedenen Bereichen. Den Großteil seines Umsatzes erzielt Google durch Werbung, hier liegt es auch an Google, jene Advertiser auszusperren, die gegen die Richtlinien verstoßen.

Seid Ihr ohne Ad-Blocker unterwegs, kennt Ihr es vermutlich, irgendwann stoßt Ihr auf eine Seite, die Werbung ausspielt, die in dieser Form dort eigentlich nichts verloren hat. Wie groß die Anstrengungen von Google bezüglich „bad ads“ sind, wurde nun in einer neuen Zusammenfassung dargelegt.

Google passt seine Regeln für Werbung immer wieder dynamisch an, um schlechte Werbung zu vermeiden. Als schlechte Werbung wird jene eingestuft, die Nutzer zum Beispiel betrügen möchte. So kommt es, dass Google 2018 31 neue Regeln eingeführt hat, um auf neu auftretende Werbefirmen für bestimmte Dinge zu reagieren.

Aber auch aktive Werbung wird gelöscht, wenn sie gegen die neuen oder auch alten Regeln verstößt. Für 2018 bedeutet dies über 2,3 Milliarden gelöschte Werbungen – mehr als 6 Millionen pro Tag.

Da es auch für Werbetreibende immer schwieriger wird, die Regeln im Blick zu behalten, wird Google bald einen neuen Policy Manager einführen, Details dazu gibt es an dieser Stelle.

Google hat auch Regeln, auf welchen Seiten überhaupt Werbung ausgespielt werden darf. Zu solchen gehören beispielsweise keine Seiten, die Desinformation betreiben. Hier hat Google die Möglichkeit, die Werbung zu entfernen – und hat das auch häufig getan. Werbung wurde 2018 von 1,2 Millionen Seiten, 22.000 Apps und von 15.000 Auftritten in Googles Werbenetzwerk entfernt.

2019 möchte man so weiter machen, noch mehr Anstrengungen unternehmen, um das World Wide Web zu einer sicheren Umgebung zu machen. Auch wenn das nie ganz gelingen wird, wäre es wohl fatal, wenn Google auf die Bemühungen verzichten würde. Das gilt allerdings nicht nur für die Nutzer, sondern auch für Google selbst, insofern ist das auch keine reine Wohltätigkeit des Unternehmens.

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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