Google Play mit mehr Downloads als Apples AppStore, Umsatz im Vergleich schwach

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Google Play den AppStore auch mit Downloadzahlen überholt. Im 2. Quartal 2013 konnte Google Play 10% mehr Downloads verzeichnen als Apples Gegenstück, der Umsatz war bei Apple aber 2,3 mal höher. Der meiste Umsatz wird mit Games gemacht. Rund 80% machen sie in Google Play aus, 75% in Apples AppStore. In beiden Stores machen Games ungefähr 40% der Gesamtdownloads aus.

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Sieht man sich die App-Statistiken nach Ländern an, sieht man die Bedeutung der USA für den App-Markt. Nach Downloads und Umsatz sind diese im AppStore führend, in Google Play immerhin bei den Downloads, eine kleine Überraschung gibt es hier beim Umsatz. Sowohl Japan, als auch Südkorea sorgen in Google Play für mehr Umsatz als die USA. Auf Platz vier befindet sich Deutschland. was für mich auch etwas überraschend ist.

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Spiele sind also die Umsatzbringer in beiden Stores, die Kategorien dahinter zeigen aber Unterschiede zwischen Google Play und dem AppStore. In Apples AppStore sind die Social Networking Apps nun auf Platz 2, wenn es um Einnahmen geht, während sie diesen Zuwachs aber nicht auch in den Downloadzahlen verbuchen können. Das heißt, dass die Monetarisierung der Kategorie höher ist, nicht der Zugewinn an Downloads.

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Im Google Play Store ist Communication hinter den Games, gefolgt von Social und Travel & Local. Tools ist auf Platz 5 und löst damit die Productivity-Kategorie ab, die im ersten Quartal 2013 diesen Platz noch inne hatte.

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Insgesamt eine sehr positive Entwicklung für Google Play, auch wenn die Umsätze noch stark hinter denen von Apple liegen. Aber auch hier hat sich in den letzten Monaten einiges getan und die Gesamtentwicklung bleibt spannend.

Was habt Ihr Euch zuletzt auf Euer Smartphone geladen? Theoretisch müssten ja knapp 80% von Euch mit einem Game antworten.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

10 Kommentare

  1. war finanzblick auf das iphone, davor hayday und vs racing 2 auf das ipad^^

  2. Okay, jetzt mal eine klare Frage: Ist der Umsatz durch Werbung berücksichtigt? Wenn nicht, kann man den Teil nach „App Downloads“ getrost in die Tonne klopfen. Es war von Anfang an so, dass es bei Android viel mehr werbefinanzierte Apps gibt.
    Hinzu kommt der Umstand das einige dieser Apps sich durch z.B. Spenden auf deren Homepages oder ähnlichem bezahlen lässt. Allen voran die X User die Whatsapp per Paypal bezahlt haben 😉

  3. Damit der Sohnemann auch im Urlaub mal spielen kann: Riptide GP 2 aufs Galaxy S3.

    Passt also ins Schema Spiel. Außerdem dafür auch bezahlt.

    Heiko

  4. Bei mir war die letzte App ein Spiel :).
    Der Umstand, dass sich unter iOS immer noch deutlich mehr Geld verdienen lässt sieht man auch immer noch darin bestätigt, dass die Apps für diese Plattform häufig deutlich besser und insgesamt stimmiger umgesetzt werden.

  5. Alter Schwede, lest die Texte doch bitte nochmal durch bevor sie gepostet werden. Der Artikel strotzt nur so vor Tippfehlern und seltsam strukturierten Sätzen. Auch sollte man auf Dinge eingehen die man schreibt und diese nicht einfach so im Raum stehen lassen

  6. Final Fantasy III für mein Nexus 7,
    als es nur 6 Euro gekostet hat.
    Obwohl… ne, das letzte war glaube ich die txtr App, und davor Yatse für mein Raspberry Pi XMBC System.

    Jedenfalls glaube ich dass die Verkäufe dank der Play Guthabenkarten bei Rewe und co. nun auch noch anziehen werden.
    Sowas hatte Apple ja hier schon vor dem iPhone gehabt. Kreditkarten sind in Deutschland ja immer noch was sonderbares.

  7. Der geringere Umsatz bei Play laesst sich fuer mich so erklaeren: Die Grundmenthalitaet bei Android usern ist vermehrt die „nichts darf was kosten“. Weswegen auch der hoehrere Preis bei Apple Produktion fuer diese Leute nicht nachvollziehbar ist (Nein erklaer ich hier nicht). Und dazu kommt jeder, der auch ein Smartphone haben will und gar nicht bemerkt, was er damit machen kann – es also kaum ausnutzt. So viele Leute haben den Store noch nie verwendet. Oder anders ausgedrueckt: Jemand der 800 Euro fuer ein Smartphone ausgibt, ist eher dazu geneigt seine grosse Investition voll zu nutzen, als jemand, der es als Geburtstagsgeschenk bekommen hat.

  8. @Andreas: Du bist sowas auf dem Holzweg. 50% aller iPhone-Besitzer die ich kenne haben sich das Ding von nem Bekannten Jailbreaken lassen (oder selbst gemacht) um darauf gezogene Spiele zu spielen. Das ist einfach nur Humbug.
    „Weswegen auch der hoehrere Preis bei Apple Produktion fuer diese Leute nicht nachvollziehbar ist (Nein erklaer ich hier nicht).“ Oh doch bitte, erklär mir das. Bin sehr gespannt. Nein, ich nutze kein iPhone privat (gefällt mir nicht – nur als Firmenhandy, Chef ist ein Fanboy).. aber sehr wohl Produkte die es im Grunde genommen auch günstiger gibt (Thinkpads statt Asus 350€ Laptop, etc.). Nur sieht die Masse einfach nicht ein für ein Smartphone 800€ auf den Tisch zu legen, wovon 300€ oder mehr nur für einen angebissenen Apfel auf der Rückseite oder für einen „Stylefaktor“ sind. Das gleiche gilt auch für Macbooks. Was will Otto-Normal mit nem Macbook? Weil MacOS so schön ist? Es gibt einige die spielen sich dann Windows drauf..
    Und wenn den Menschen ein 250€ Smartphone rein (was im Grunde das gleiche kann wie ein 600€ Smartphone), dann sollen die dabei auch bleiben. Du kaufst dir auch keine Husqvarna nur weil du an der Hecke einen Ast absägen willst.

    Mit „die wollen einfach nichts zahlen“ hat das nichts zu tun. Wenn du angeführt hättest das viele sich so viel Medienzeugs einfach nicht leisten können, dann hätte ich dir beigepflichtet. Es gibt halt Leute die haben nicht Geld für alles und setzen ihre Prioritäten anders – oder kaufen die Smartphones für ihre Kinder. Kaufst du deinem Kind jeden Monat für 50€+ einen Appstore-Gutschein, damit es sich schön Spiele und Musik kaufen kann?

    So, jetzt musste ich mich mal aufregen.
    Immer diese Snobs und Fanboys die von Grundmentalität sprechen.
    Jedem das seine nach seinen Mitteln, seinen Prioritäten und was ihm gefällt.

    • @nepa
      Die Frage beantworte ich Dir auch gerne. Apple ist so beliebt und kann
      auch ihre etwas höheren Preise durchsetzen weil ihre Geräte schlicht
      zuverlässig funktionieren, in der Regel sehr ausgereift sind, und
      einen hohen Grad an „Liebe zum Detail“ aufweisen, was die Arbeit damit
      deutlich effektiver gestaltet. Ich hatte lange Jahre selbst Android
      Geräte im Einsatz und bin mittlerweile wieder bei einem iPhone
      gelandet und man „merkt“ den Unterschied einfach in vielen kleinen
      Details welche zusammen das deutlich bessere Gesamtpaket ergeben.
      Beim Macbook ist es noch gravierender, da kann ich Dir auch was dazu
      sagen, da ich vor kurzem selbst vor der Entscheidung gestanden habe ob
      ich mir ein Ultrabook mit Windows oder ein Macbook Air zulege. Ich
      muss dazu sagen, dass ich eigentlich erst durch die katastrophale
      Leistung die sich Microsoft mit Windows 8 erlaubt hat dazu gekommen
      bin mal „über den Tellerrand“ zu schauen und mich näher mit dem
      Macbook als solches überhaupt erst befasst habe. Alleine schon das
      Multitouch Trackpad beim Macbook mit seiner Präzision und der sehr
      guten Implementierung der Gesten in OS X ist ein Grund für ein
      Macbook. Ich kann Dir wirklich nur raten, das selbst mal für ein paar
      Tage zu testen. Es gibt in der Windows Welt nichts (!), absolut nichts
      was auch nur annähernd an die Präzision und die allgemeine
      Beschleunigung im Arbeitsablauf durch die Integration der
      Multitouchgesten in OS X im Zusammenspiel mit dem Touchpad kommen
      würde, egal in welcher Preislage. Das gibt es schlicht in der
      Windowswelt nicht.
      Was die reine Hardware angeht sind die Macbooks nicht viel teurer,
      wenn man fair vergleicht. Wenn Du Dir ein Ultrabook mit Windows
      anschaust, welche eine vergleichbare Ausstattung, Haptik und
      Verarbeitungsqualität aufweist bist Du auch in einer sehr ähnlichen
      Preislage. Was unverschämt ist bei Apple sind die Aufpreise für
      größere Festplatten und RAM, diese sind schlicht eine Frechheit.

  9. @elknipso

    Dazu kommt auch noch dass es bis heute kein annähernd vergleichbares Trackpad auf Windows-Notebooks gibt. Nicht mal wenn du etwas mehr Geld in die Hand nehmen willst.