Epic Games Store: Ein Jahr nach seinem Start sei der Store bei den Nutzerzahlen gleichauf mit Steam

Der Epic Games Store ist hier im Blog definitiv kein Unbekannter. In regelmäßigen Abständen berichten wir von Neuerungen und vor allem Aktionen (wie den kostenlosen Games), und anscheinend hat sich das eine Jahr seit offiziellem Start des Stores gelohnt. Denn wie Epic nun mitteilt, sollen sich bereits über 108 Millionen Nutzer dafür entschieden haben, sich für den Store zu entscheiden und dort einen Account zu eröffnen. Doch das liege nicht nur mit der dort erhältlichen PC-Launcher vom Battle-Royale-Titel Fortnite zusammen. Die beliebtesten Titel bei den Nutzern waren im letzten Jahr World War Z, Borderlands 3, Untitled Goose Game, Metro Exodus, Control, The Outer Worlds, The Division 2, Dauntless und Satisfactory.

Steam von Valve hatte gemäß letzten offiziellen Meldungen aus 2019 knapp 90 Millionen Nutzer zu verzeichnen und würde demnach nun auf den zweiten Platz abgerutscht sein. „Würde“, weil aktuelle Zahlen derzeit noch fehlen. Der Epic Games Store habe seit seinem Release bisher 680 Millionen Dollar Umsatz generiert, so Epic. 251 Millionen Dollar entstammen davon allein aus dem Verkauf von Spielen von Drittanbietern. Rabattaktionen und Gutscheine wurden hierbei noch nicht mit einberechnet. 23 Millionen Dollar seien durch Coupons und Rabatte für den Verkauf von Spielen zusammengekommen. 73 Titel gab es wiederum bislang kostenlos zum Herunterladen, welche über 200 Millionen Mal heruntergeladen worden sein sollen. Zudem erwähnte Epic, dass die Gratis-Games-Aktion auf jeden Fall auch noch in diesem Jahr fortgeführt wird. Ich denke, dass sich Steam noch einmal wieder positiv vom Epic Games Store absetzen können wird, wenn Valve dann irgendwann einmal die aktuellen Zahlen veröffentlicht. Dennoch ist es schon interessant zu sehen, wie schnell so eine Plattform trotz teils heftiger Kritiken aus den Nutzerreihen in die Top 3 jagen kann.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Ich denke einen großen Teil der Nutzer haben sie alleine über die Gratisspiele gewonnen.
    „Geiz ist Geil“

    • Clusternate says:

      Das Zeigt das sie kein gutes Produkt machen müssen. Einfach nur den Markt mit Geld und Geschenken Fluten.

      Am Ende sind diese Zahlen hier, genau die, die sie Entwicklern und publishern vorhalten wollen.
      Das der Großteil keine Aktiven und zahlenden Kunden sind, wird wohl eher unter dem Tisch gekehrt.

  2. Ich kann zwar nicht das Fangebashe verstehen, aber neutral muß man bei den Epoczahlen vorsichtig sein: wieviele haben dort einen Account ohne auch nur einen Euro bezahlt zu haben? Ich bin einer davon. Diese Zahl müßte gleicher Art mit Steam verglichen werden. Alles andere ist Spekulation (bzw. Fangebashe).

    • TierParkToni says:

      Hab neben EPIC auch einen Steam-Account, aber bei beiden noch nie direkt 1 € ausgegeben.
      Bei EPIC hab ich bis dato nur die Gratis-Games gezogen, bei Steam lediglich die Humble-Bumble-Keys eingelöst – so what. Bin ich nun ein „aktiver zahlender Store-Kunde“ oder nicht ?
      Gezockt hab ich bis dato die meisten Games aus beiden Stores, meiner Auffassung nach damit auch aktiver Kunde, deiner Argumentation nach nicht…

      • Im Epic Store bist du einfach nur Ballast – an dir hat man im Moment zumindest keinen Nutzen, du kostest nur und staubst nur die Gratis Spiele ab. Würde ich den Store kaufen wollen, wärst du für mich kein besonders relevanter User (das entspricht übrigens auch meinem Benutzerverhalten bei Epic, also soll keine Kritik o.ä. sein :))
        Bei Steam hast du die Humble Bundle keys gekauft. Diese Keys werden über den Steam „eingekauft“, d.h. Valve hat dafür Geld bekommen. Du bist also bei Steam ein aktiver Kunde, auch wenn du nicht über das Steam System bezahlt hast. Solche User sind also aktive Benutzer die Umsatz generieren.

        Ich glaube auch, dass dieses Verhältnis zwischen umsatzgenerierendem Benutzer und „Abstauber“ bei Steam erheblich besser als bei Epic ist.

  3. Der Umsatz mit 3rd Party Spielen ist nicht gerade berauschend, vorallem wenn man bedenkt, dass die exklusiven Titel von Epic teuer eingekauft werden müssen, weil warum sollte man sich da sonst drauf einlassen? Und offenbar sind viele Accounts nur dafür da, um sich die kostenlosen Spiele zu holen.

    Apropos, bei den Nutzerzahlen sollte man mit Vergleichen vorsichtig sein, Steam hat inzwischen über eine Milliarde Accounts, die 90Mio sind dagegen aktuell tatsächlich ‚aktive‘ User (Valve nennt irgendwo die Kritierien, u.a. muss was gekauft worden sein). Kann man nicht 1:1 mit den 108 von Epic vergleichen, weil unklar ist, was die damit genau meinen.

  4. Glaube. Ich. Nicht.

  5. Trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Nutzerzahlen sagen in diesem Fall überhaupt nichts aus. Epic lebt davon das es andauernd Geschenke verteilt und ein paar exklusive Titel im Angebot hat. Die Geschenke sind meist alte Ladenhüter, aber viele nehmen halt alles mit sofern es nichts kostet und dafür das Epic Titel exklusiv anbieten darf, werden sie wohl sehr tief in die Tasche greifen müssen. Wichtig ist eigentlich nicht die Anzahl der Kunden, sondern wie viel Geld die Kunden da lassen. Ich denke das in dieser Disziplin Steam weit vorne liegt. Zudem bietet Steam noch weitere Funktionalitäten wie z.B. den Steam Workshop, die dem Epic Launcher fehlen. Was Epic da hat, ist eigentlich nur eine Art Browser. Interessant wird es wenn Fortnite nicht mehr richtig läuft.

  6. Was dem EPIC fehlt ist die Community… Zudem besteht (trotz Sideload) das Potential für PC/Android Crossplattform Support – EPIC ist nicht so „verkalkt“ wie STEAM

    (Trotzdem gefällt mir GOG GALAXY besser als Steam)

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