DJI FPV vorgestellt mit „First Person View“ im Set ab 1.349 Euro

DJI hat heute seine neue Drohne FPV (First Person View) vorgestellt. Das neue Produkt soll quasi einen Zwischenschritt zwischen Racing-Drohnen und den mehr auf Videoaufnahmen ausgelegten Pendants wie der Mavic Air 2 darstellen. Das Ungewöhnliche an der DJI FPV besteht darin, dass ihr eine Art Headset beiliegt. Dadurch soll auch der Steuernde ein Fluggefühl erleben.

Separat wird auch noch eine Bewegungssteuereinheit angeboten, welche die Drohne über Handbewegungen steuerbar macht. Über besagte Brillen sehen Besitzer beim Steuern aus der Perspektive der Drohne Aufnahmen mit HD-Auflösung und mit geringer Latenz. Das Bild werde via RockSteady stabilisiert und es seien auch 4K-Videos mit 60 fps aufnehmbar. Drei verschiedene Flugmodi gibt es: Normal (N), Manuell (M) und Sport (S). Im N-Modus schwebt die Drohne mithilfe von GPS und / oder VPS an Ort und Stelle. Im M-Modus besteht die volle Kontrolle. Dann sind auch alle Sensoren und die Hinderniserkennung deaktiviert. Der S-Modus ist eine Mischung aus M- und N-Modus und vereint die Bewegungsfunktionen des M-Modus sowie die wichtigsten Sicherheitsmerkmale des N-Modus.

Zu den erweiterten Sicherheitsfunktionen der DJI FPV gehören eine Notbrems- und Schwebefunktion sowie die Sicherheitslösungen von DJI, einschließlich GPS-basiertem Geofencing, um Piloten über Luftraumbeschränkungen und potenzielle Gefahren zu informieren. Darüber hinaus hat die DJI FPV einen ADS-B-Empfänger, um Piloten zu warnen, wenn bemannte Flugzeuge oder Hubschrauber in der Nähe sind. Die neuen Motoren bieten eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in zwei Sekunden.

Dabei gibt es verschiedene Steuerungsmodi für die DJI FPV:

  • High-Quality-Modus mit 1440×810 Pixel, 60 fps und einem Sichtfeld von 142° oder mit 50 fps und einem Sichtfeld von 150°. In diesem Modus beträgt die Latenz unter 40 ms.
  • Niedriglatenz-Modus: Latenz von unter 28 ms. Die Auflösung beträgt 1440×810 Pixel mit 120 fps und einem Sichtfeld von 142° oder 100 fps und einem Sichtfeld von 150°.
  • Zuschauermodus: Im Zuschauermodus kann die Pilotenansicht mit bis zu acht zusätzlichen Goggles geteilt werden, sodass auch Zuschauer den Flug erleben können.

Die integrierte 4K/60fps-Kamera mit 120 MBit/s befindet sich auf einem einachsigen Gimbal. Piloten können Filmmaterial in 4-facher Zeitlupe in 1080p und 120 fps aufnehmen. Das Filmmaterial kann jetzt in H.265 oder H.264 gespeichert werden. Die DJI FPV ist ab sofort unter Store.dji.com und bei autorisierten Handelspartnern erhältlich.

  • Die DJI FPV Standard Combo enthält die FPV-Drohne, die Fernsteuerung 2, FPV Goggles V2, alle erforderlichen Kabel und einen Akku zum Preis ab 1.349 € (abhängig von der MwSt. in verschiedenen Ländern).
  • Das DJI FPV Fly More Kit enthält zwei Intelligent Flight Batterien und eine spezielle Akkuladestation zum Preis ab 279 € (abhängig von MwSt.).
  • Die optionale Bewegungssteuereinheit (Motion Controller) ist separat erhältlich und kann zum Preis ab 149 € (abhängig von MwSt.) erworben werden.
  • Einzeln startet die DJI FPV bei 719 Euro.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. „Die neuen Motoren bieten eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h.„

    Was denn nu, 140 oder 100? Wenn nur auf 100 beschleunigt wird, wie sollen dann 140 erreicht werden?

  2. Wenn das noch in 3D wäre, klar nur wichtig für Dinge die sich in kleiner Entfernung befinden aber geil wäre das schon.

  3. Wenn mich nicht alles täuscht ist FPV in Deutschland „in freier Wildbahn“ nicht erlaubt. Man darf nur auf Sicht fliegen. Und wenn man die Brille aufhat kann man logischerweise die Drohne nicht sehen. Kann mich aber auch täuschen, dass sich da inzwischen etwas geändert hat. Vielleicht sagt mal wer was dazu der mit den aktuellen Vorschriften vertraut ist.

  4. Leider hat man inzwischen die Gesetze diesbezüglich ordentlich angezogen. Ich fliege schon ein Weilchen, aber leider gibt es immer wieder einen Haufen Idioten die machen, was sie wollen.

    Ja, es muss ich jemand dabei sein, um abzusichern. Das hilft halt bei so einem Geschoß nicht viel.

    Das Ding mag ja ganz nett sein, aber extrem teuer. Ich baue mir meine selbst zusammen und kann auf dem Feld auch mal einen Arm wechseln, wenn es sein muss, bzw ich habe immer einen Ersatz-Copter dabei. Und es bricht durchaus mal ein Arm, wenn man einschlägt oder der Motor geht kaputt, ESC brennt durch.
    Wenn ich den dann immer einschicken muss, dann ist der Spaß dann schnell vorbei.

  5. Mit dieser Drohne dürfte DJI selber an kommenden Verboten mitwirken. Es werden sich wieder die Idioten finden, die Schritte nötig erscheinen lassen.

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