Die Zukunft des Auflegens

Habe gerade ein Video bei reddit gefunden, welches ich euch nicht vorenthalten will. Ich hole aber mal vorab ein wenig aus 🙂 Mich erreicht oft die Frage, warum ich so gerne Basecaps und Kapuzenpullis trage. Nun könnte ich behaupten, dass ich die Hoodies gerne in nem Hip Hop-Store kaufe, weil die auch übergewichtigen Menschen wie mir passen. Wäre aber gelogen. Sneaker, Basecaps und die Kapuzenpullis entstammen einer Phase, in der ich gerne Ice-TPublic Enemy und die Beastie Boys hörte. So, jetzt isses raus 🙂 Nun aber zum Video, welches zu meiner Vorgeschichte passt. Früher haben die Leute noch von Hand gescratcht und so – doch die Zeiten sind vorbei.

Sieht so der DJ der Zukunft aus? Touch-Display und Emulator-Software? Ich meine – wie sieht es momentan aus? Platten nutzt kaum noch ein DJ, die Leute haben ein Notebook, BPM-Studio und eben MP3-Dateien. Trotz alledem: ziemlich coole Technik mit dem Display, oder?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. Wenn hier alle schon ihre Mixing-Softwares anpreisen: Ich arbeite mit Virtual DJ, aber ebenfalls mit Timecode-Vinyls und einem echten Hardware-Mixer.

    Von VDJ Pro kam übrigens vor kurzem die nagelneue Version 7 raus: http://www.virtualdj.com

  2. Witzige Sache, so was ähnliches habe ich erst bei der letzten Musikmesse mit einem Entwickler besprochen. Aber mit Auflegen hat das nichts mehr zu tun 😉 Wenn man sich ansieht, was so manch‘ Software leistet, so bleibt für den DJ dann nichts mehr zu tun. Weder Pitchen, noch Faden, Gain-Regeln auch nicht mehr, wozu dann noch ein DJ?! Ok, soviel zur Kritik am Rande, ich mach‘ das halt schon 15 Jahre. Persönlich fühle ich mich mit Timecode-Vinyl/CD immer noch am wohlsten. Mal abgesehen davon, das man ja auch noch was darstellen sollte, Stichwort: Showeffekt. Da kommt man mit einem „kleinen“ MIDI-Controller nicht hin. Aber wie immer gilt: Musik und das damit verbundene „Auflegen“ ist Geschmackssache und über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten 🙂

  3. Thomas Benle says:

    @Patrick: Danke, supercoole Seite! 🙂 Ich versteh zwar nichts von der Materie, ist aber auch so äußerst spannend anzusehen.

  4. Ach im übrigen, da kommt’s her:

    http://www.smithsonmartin.com/

  5. Naja, ich bin da ja skeptisch. Für manche Anwendungen sind Touchscreens ja prädestiniert, aber es hat Grenzen. Für anspruchsvolles Auflegen reciht en Laptop plus Midi-Pult wohl eher nicht. Gibts zwar auch teurere Lösungen, aber ich habe noch keinen namhaften DJ gesehen, der nur mit Laptop aufgelegt hat.
    Ich lege ja selber nicht auf, kenne aber ein paar Leute, die sich damit befassen. Einer legt mit TimeCode-Vinyls auf (was ich ehrlich gesat nicht so recht verstehe), und einer mit CD-Playern plus Mischpult und evtl. Effekt-Geräte.

    Glaube manche Sachen lassen sich einfach über Drehknöpfe und individuelle Hardware besser umsetzen.

    Auto-Sync ist noch lange nicht alles…

  6. Mein Schwager in spe ist Techie in nem ÖR-Rundfunk.
    Und jener war bei nem ziemlich großen Hersteller für Mischpulte etc in Amsterdam. Dort hat man ihnen einiges Zeug gezeigt, unter anderem auch Konzepte/Prototypen für reine Touchscreen Mischpulte.
    Die Idee ist nur konsequent, kann man doch auch heute schon Mischpulte programmieren und so auf seine Bedürfnisse abstimmen. Das Problem dürfte eher das fehlende haptische Feedback sein, aber auch daran wird ja gearbeitet. Es bleibt also spannend!

  7. Also der Glasplatte kann ich auch nix abgewinnen, dann schon eher so einem „Meister“ http://www.youtube.com/watch?v=iDNWD_TyxwA zuschauen.
    Wie das fertige Machwerk zum reinen Anhören ist steht auf einem anderen Blatt. Ist ja eh alles subjektiv.

  8. @NetzblogR
    gratuliere…da sind wir schon mal zwei hier, die VDJ nutzen.

    Ich bin der meinung, um kreativ und effizient party machen zu können reichen die bisherig am markt erhältlichen tools völlig aus.
    Laptop+Software+Mixconsole ist so mein setup, wenn ich toure.
    Und das bleibt auch die nächste zeit so!
    Das partyvolk interessiert sich eh nur für das, was vorn aus der PA rauskommt 😉
    Ciao.

  9. Also BPM Studio is wirklich hinterm Mond, wenn dann eher Serato oder Traktor. Wobei Traktor durch sein Auto-Sync eher nen schlechten ruf hat. Timecode Vinyls sind im übriegen auch nonsens und eher von gestern. – Nicht falsch verstehen, ich bin Vinyl-DJ’s aufgewachsen und ich find die Dinger immer noch cooler… und nach Nic Cage: Die klingen besser! ^^

    Normal sollten in Clubs und auf Events immer CDJ 1000 bzw inzwischen eher 2000 vorhanden sein. Die lassen kaum wünsche offen. Alternativ wird das Mischpult bei einigen mit dem MBP verkabelt und dann wird mit Abelton aufgelegt. Gibt schon einige in der Elektronischen Szene die so ein Setup haben.

    Leute wie Paul van Dyk spielen dann nicht nur Tracks hintereinander oder mischen sie zusammen, da werden live ganze „Teil-Tracks“ kombiniert und zb mal nur die Bass-Drum getauscht und gezaubert… DAS muss man erst mal können.

  10. ICE-T, wie cool. Bin sogar noch einer der alle Alben hat, und das IcebergVideo.
    Und gibt es das noch, von BodyCount „Cop Killer“? Wurde ja gleich wieder vom Markt genommen (meine natürlich die Version, wo auch Cop Killer drauf ist).

  11. Joa. Bodycount war ganz geilo 🙂

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