Die Zukunft des Auflegens

Habe gerade ein Video bei reddit gefunden, welches ich euch nicht vorenthalten will. Ich hole aber mal vorab ein wenig aus 🙂 Mich erreicht oft die Frage, warum ich so gerne Basecaps und Kapuzenpullis trage. Nun könnte ich behaupten, dass ich die Hoodies gerne in nem Hip Hop-Store kaufe, weil die auch übergewichtigen Menschen wie mir passen. Wäre aber gelogen. Sneaker, Basecaps und die Kapuzenpullis entstammen einer Phase, in der ich gerne Ice-TPublic Enemy und die Beastie Boys hörte. So, jetzt isses raus 🙂 Nun aber zum Video, welches zu meiner Vorgeschichte passt. Früher haben die Leute noch von Hand gescratcht und so – doch die Zeiten sind vorbei.

Sieht so der DJ der Zukunft aus? Touch-Display und Emulator-Software? Ich meine – wie sieht es momentan aus? Platten nutzt kaum noch ein DJ, die Leute haben ein Notebook, BPM-Studio und eben MP3-Dateien. Trotz alledem: ziemlich coole Technik mit dem Display, oder?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

32 Kommentare

  1. fett wo kann man das kaufen?^^ gefällt^^

  2. techno djs können doch auch komplett am rechner auflegen…. anspruchsvoller wird es für hip hop djs… aber heutzutage gibt’s dafür auch schon die entsprechenden midi controller die kaum noch wünsche offen lassen.

  3. Hey,
    das ist kein Display, sondern eine Glaßplatte auf die von unten das Bild projiziert wird. Im Prinzip das selbe wie Microsoft Surface nur gekippt. (Die Beamer kannst du am Anfang des Videos kurz sehen)

  4. @ekrem Das Genre ist egal. In der Regel sind die anspruchlosesten DJs die mit der besten Ausstattung.
    Grandmaster Flash, der weder anspruchslos noch Techno ist, legt seit mehreren Jahren Digital auf.
    Der Denkfehler ist auch, dass man Digital nichts können muss, sondern das man durch Digital schneller als bisher arbeiten kann. Wirklich davon profitieren nur die, die es auch wirklich wollen und können!

  5. Schön und gut. Aber dieses Zukunfts-Bla Bla nervt wirklich. Können wir nicht darüber reden, wenn’s soweit ist ?

  6. Schöne Spielerei. Aber ich bin der Meinung, dass das mit „Auflegen“ nichts mehr zu tun hat. Auflegen ist nicht „Reinschieben“, „Anklicken“ oder sonstwas.

    Leider nennt sich inzwischen jeder „DJ“, der den Auto-Mix-Button findet. Genauso, wie sich jeder Bernd „Designer“ nennt, weil er sich Photoshop gesaugt hat.

    Und das ist schade.

  7. W00t! Das ist ja voll Star Trek mäßig!
    Gibts ja auch n LCARS Modus für? 😀

  8. Bin weiterhin fest von Turntables + Vinyl überzeugt. Allerdings nehme ich auch sogenannte Timecode Vinyls, mit denen man dann MP3s „auflegen“ kann. Das Vinyl Feeling bleibt dann aber einfach erhalten, kann mit diesen ganzen Controllern nichts anfangen, fühlt sich alles wie Playmobil an.

  9. Patrick Joresch says:

    Schwulettenstyle… sowas braucht doch keine Sau…

  10. dolbabsurddesign says:

    Ich bin trotz meines relativ fortgeschrittenen Alters (40) den modernen Dingen im Leben sehr aufgeschlossen und finde diese auch immer wieder sehr interessant (deswegen lese ich z.B. hier ) Dadurch, dass ich selbst mal aufgelegt habe und das Ganze von der Pike auf (also mit Vinyl) gelernt habe, kann ich mich mit dieser Art des Auflegens nicht so recht anfreunden. Das hat meiner Meinung nach nichts mehr mit Auflegen zu tun, man berührt ne Glaspladde und nicht mehr das Vinyl als solches und es bewegt sich nix. Was ich allerdings zugeben muss, dass ich die Kreativität die der junge Mann im Video hat, zu schätzen weiß.

  11. Nicht schlecht, aber Turntables sind einfach geiler. Also ein richtiger DJ braucht nach wie vor passende Hardware finde ich.

  12. also gerät ist doch wirklich mal was.
    Die Musik, naja nicht so meins, ich würde das anders einsetzen für meine onkelz (und so) brauch ich nix mixen.

  13. Einfach der Hammer…. dieses Display…

    HABEN WOLLEN

  14. Als ich anno domini noch am WE in der „Disco“ hier im Ort aufgelegt habe ging alles noch per Hand via LPs. Wenn man sich dies jetzt ansieht, gewaltiger Sprung. Sieht aber cool aus.

  15. SAUGEILES TEIL!!!

  16. Na ja, einigermaßen professionelle DJs legen mit der Software Serato Scratch Live, die die Bewegung von zwei mitgelieferten Vinyl-Platten von einem normalen Plattenspieler über den Mixer zum PC überträgt. Damit hat man ein ganz normales Auflege-Erlebnis, spart sich allerdings das tragen von Plattenkoffern.

    http://www.youtube.com/watch?v=ja9F63jeGOU

  17. bpm studio.. lebst du diesbezüglich hinterm mond ? 😉
    die software is sowas von hinterm mond… es lebe traktor von NI 😀

  18. Ich kenn‘ mich in der Szene etwas aus und viele legen mit Traktor Pro und einem passenden Midi-Controller + Timecode-Vinyl auf. Das System bietet echt kranke Möglichkeiten. Schaut euch mal ein bisschen hier um.

  19. LokiBartleby says:

    Tot ist Vinyl sicher lange noch nicht, ganz im Gegenteil. Totgesagt wurde sie schon oft, nur eingetreten ist es bis heute noch nicht.
    Platten werden nach wie vor gekauft, und das nicht zu knapp, ansonsten würden neue Alben nicht mittlerweile immer auch auf Vinyl erscheinen, egal welches Genre.
    Und gute DJs können zumindest noch mit Vinyl hantieren, dass sie es nicht immer tun, steht auf einem anderen Blatt. Je nach Genre entsteht die Musik halt komplett am Rechner, aufgelegt werden darf aber ruhig noch mit echten Turntables und Vinyl.
    Und derlei Klickibunti Gedöns finde ich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich cool oder beeindruckend, es ist halt vor allem mal bunt. Ob sowas in irgendeiner Hinsicht besser zu bedienen ist, als „echte“ Hardware, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.

  20. Da hättest du mich mal fragen müssen, Herr Knobloch. Mache morgen oder übermorgen ein Video-Review der im Video genutzten Emulator-Software fertig. Muss das Video nur noch schneiden. Die Autoren verkaufen sie zwar nur noch mit Glasplatte, aber bis vor ein paar Wochen konnte man sich auch so eine Demo davon runterladen. Schon mal vorweg:Es wird nicht gerade positiv ausfallen, da die Möglichkeiten die sich durch die Multitouchbedienung eröffnen nicht genutzt werden. Es sind einfach nur die Buttons größer gemacht. Andere Bedienung – anderes UI. Schaut euch in der Zwischenzeit TouchTones an! Auch wenn es sich dabei eher um ein Tangible User Interface handelt, wird das Potential einer TouchBedienung viel besser genutzt.

  21. Wenn hier alle schon ihre Mixing-Softwares anpreisen: Ich arbeite mit Virtual DJ, aber ebenfalls mit Timecode-Vinyls und einem echten Hardware-Mixer.

    Von VDJ Pro kam übrigens vor kurzem die nagelneue Version 7 raus: http://www.virtualdj.com

  22. Witzige Sache, so was ähnliches habe ich erst bei der letzten Musikmesse mit einem Entwickler besprochen. Aber mit Auflegen hat das nichts mehr zu tun 😉 Wenn man sich ansieht, was so manch‘ Software leistet, so bleibt für den DJ dann nichts mehr zu tun. Weder Pitchen, noch Faden, Gain-Regeln auch nicht mehr, wozu dann noch ein DJ?! Ok, soviel zur Kritik am Rande, ich mach‘ das halt schon 15 Jahre. Persönlich fühle ich mich mit Timecode-Vinyl/CD immer noch am wohlsten. Mal abgesehen davon, das man ja auch noch was darstellen sollte, Stichwort: Showeffekt. Da kommt man mit einem „kleinen“ MIDI-Controller nicht hin. Aber wie immer gilt: Musik und das damit verbundene „Auflegen“ ist Geschmackssache und über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten 🙂

  23. Thomas Benle says:

    @Patrick: Danke, supercoole Seite! 🙂 Ich versteh zwar nichts von der Materie, ist aber auch so äußerst spannend anzusehen.

  24. Ach im übrigen, da kommt’s her:

    http://www.smithsonmartin.com/

  25. Naja, ich bin da ja skeptisch. Für manche Anwendungen sind Touchscreens ja prädestiniert, aber es hat Grenzen. Für anspruchsvolles Auflegen reciht en Laptop plus Midi-Pult wohl eher nicht. Gibts zwar auch teurere Lösungen, aber ich habe noch keinen namhaften DJ gesehen, der nur mit Laptop aufgelegt hat.
    Ich lege ja selber nicht auf, kenne aber ein paar Leute, die sich damit befassen. Einer legt mit TimeCode-Vinyls auf (was ich ehrlich gesat nicht so recht verstehe), und einer mit CD-Playern plus Mischpult und evtl. Effekt-Geräte.

    Glaube manche Sachen lassen sich einfach über Drehknöpfe und individuelle Hardware besser umsetzen.

    Auto-Sync ist noch lange nicht alles…

  26. Mein Schwager in spe ist Techie in nem ÖR-Rundfunk.
    Und jener war bei nem ziemlich großen Hersteller für Mischpulte etc in Amsterdam. Dort hat man ihnen einiges Zeug gezeigt, unter anderem auch Konzepte/Prototypen für reine Touchscreen Mischpulte.
    Die Idee ist nur konsequent, kann man doch auch heute schon Mischpulte programmieren und so auf seine Bedürfnisse abstimmen. Das Problem dürfte eher das fehlende haptische Feedback sein, aber auch daran wird ja gearbeitet. Es bleibt also spannend!

  27. Also der Glasplatte kann ich auch nix abgewinnen, dann schon eher so einem „Meister“ http://www.youtube.com/watch?v=iDNWD_TyxwA zuschauen.
    Wie das fertige Machwerk zum reinen Anhören ist steht auf einem anderen Blatt. Ist ja eh alles subjektiv.

  28. @NetzblogR
    gratuliere…da sind wir schon mal zwei hier, die VDJ nutzen.

    Ich bin der meinung, um kreativ und effizient party machen zu können reichen die bisherig am markt erhältlichen tools völlig aus.
    Laptop+Software+Mixconsole ist so mein setup, wenn ich toure.
    Und das bleibt auch die nächste zeit so!
    Das partyvolk interessiert sich eh nur für das, was vorn aus der PA rauskommt 😉
    Ciao.

  29. Also BPM Studio is wirklich hinterm Mond, wenn dann eher Serato oder Traktor. Wobei Traktor durch sein Auto-Sync eher nen schlechten ruf hat. Timecode Vinyls sind im übriegen auch nonsens und eher von gestern. – Nicht falsch verstehen, ich bin Vinyl-DJ’s aufgewachsen und ich find die Dinger immer noch cooler… und nach Nic Cage: Die klingen besser! ^^

    Normal sollten in Clubs und auf Events immer CDJ 1000 bzw inzwischen eher 2000 vorhanden sein. Die lassen kaum wünsche offen. Alternativ wird das Mischpult bei einigen mit dem MBP verkabelt und dann wird mit Abelton aufgelegt. Gibt schon einige in der Elektronischen Szene die so ein Setup haben.

    Leute wie Paul van Dyk spielen dann nicht nur Tracks hintereinander oder mischen sie zusammen, da werden live ganze „Teil-Tracks“ kombiniert und zb mal nur die Bass-Drum getauscht und gezaubert… DAS muss man erst mal können.

  30. ICE-T, wie cool. Bin sogar noch einer der alle Alben hat, und das IcebergVideo.
    Und gibt es das noch, von BodyCount „Cop Killer“? Wurde ja gleich wieder vom Markt genommen (meine natürlich die Version, wo auch Cop Killer drauf ist).

  31. Joa. Bodycount war ganz geilo 🙂

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.