Chrome für Windows verbraucht seit Jahren zu viel Strom, Lösung unterwegs

Ein möglicherweise seit 2010 bestehender Bug in Googles Chrome Browser könnte schuld daran sein, dass der Browser Laptop-Akkus vorzeitig in die Knie zwingt. Das Problem ist, dass der Systemprozessor nicht in den „Idle“-Zustand gebracht wird, wenn der Browser nichts macht. Anstatt der üblichen 15.625 ms bleibt die „System Clock Tick Rate“ bei 1.000 ms. Das kann bis zu 25% mehr Strom benötigen, auch wenn der Browser zum Beispiel untätig im Hintergrund liegt.

Chrome_multi

Das Problem könnte bereits seit 2010 bestehen, so Ian Morris von Forbes, der jetzt wieder darauf aufmerksam gemacht hat. 2010 soll es erste Beschwerden darüber gegeben haben, ein Bug Report bei Chromium ist auf November 2012 datiert. Allerdings wird Google jetzt, da die Story um die Welt geht, aktiv und verspricht eine Lösung. PC World berichtet, dass Google den Bug intern zugeordnet hat, außerdem wurde die Priorität des alten Bug Reports hochgestuft.

Nutzt Ihr mehrere Browser auf einem Windows Laptop und könnt den erhöhten Energiebedarf von Chrome nachvollziehen? Mir fiel früher immer auf, dass Laptops nie die Akkulaufzeit hatten, die versprochen wurde. Als Chrome-Nutzer, den ganzen Tag den Browser offen, kam ich allerdings nie auf die Idee, die Ursache dort zu suchen. Oder überhaupt eine Ursache zu suchen.

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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22 Kommentare

  1. Stefan Musil says:

    Chrome ist für mich inzwischen der wichtigste Browser geworden. In Ausnahmefällen nehme ich noch FireFox. Was mir an Crome auffällt ist, das mein Taskmanager eine Latte an Crome-Tasks anzeigt die sich überhaupt gar nicht zuordnen lassen.

    Egal welchen Browser man nimmt, dafür das der Browser an sich das Hauptarbeitsmittel auf den Rechnern geworden ist, ist der innovative Moment alle Browser einfach mall voll Panne. Der Internet Explorer ist an sich einfach nur ein schlechter Witz. Adblocker untauglich und die Sicherheitshinweise verderben einem einfach die Lust am arbeiten.

    Es gibt an sich KEINEN guten Browser, vielmehr eine kleine Auswahl der besten unter den schlechten Möglichkeiten.

    Die „mobilen“ Browser für Android oder auch iOS sind mehr als nur ein schlechter Witz.

    In jeder Ecke gibt es inzwischen katapultartige Entwicklungen, nur bei den Browsern erleben wir schon jahrelang Dauerbaustellen..

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