Apple Pay: Bundesrat sagt, dass die NFC-Schnittstelle geöffnet werden muss

Einige haben es sicherlich mitbekommen: Unternehmen forderten von Apple das Öffnen der NFC-Schnittstelle auch für ihre Apps. Apple blockt dies bislang, führt auch die Sicherheit von Apple Pay ins Feld.

Das Thema kochte hoch, beschäftigte sogar den Bundesrat. Heute dann eine Entscheidung, die Apple vermutlich nicht schmecken dürfte. Im Bereich der Geldwäscherichtlinie führt man mehrere Vorschriften ein, dazu Verdachtsmeldungen – aber auch eine neue Richtlinie.

Diese Richtlinie sagt: Auf Betreiben des Bundestages verpflichtet das Gesetz darüber hinaus große Digitalunternehmen, Zahlungsdiensten den Zugang zur NFC-Schnittstelle zu ermöglichen. Davon betroffen ist auch das Geschäftsmodell Apple Pay.

Bedeutet, dass Apple Dritten wohl den Zugriff auf das NFC-Modul erlauben muss – und dies ab Anfang 2020. Das wäre meines Wissens einmalig und ist sicher nicht „mal eben“ zu realisieren. Bereits Mitte des Monats, nach Bekanntwerden der Thematik, hatte Apple ein Statement veröffentlicht.

Man habe Apple Pay „als das weltweit sicherste“ Zahlungssystem entwickelt. Man glaube fest an Wettbewerb und wisse, dass Kunden viele Optionen zur Kreditkartenzahlung und andere Zahlungsmethoden haben. Deshalb habe man mit Tausenden Banken auf der Welt intensiv zusammengearbeitet, um Apple Pay zu dem reibungslosen und bequemen Zahlungs- und Wallet-System zu machen, das Kunden  erwarten.

Sparkassen und Volksbanken dürften sich die Hände reiben, wollten sie doch genau das – die eigene Lösung irgendwie durchdrücken, die Plattform nutzen, ohne auf Apple Pay komplett zu setzen.

Bin gespannt, wie es da weitergeht, denn zwischenzeitlich ist es ja so, dass viele auf den Apple-Pay-Zug aufsprangen, bzw. dies noch dieses Jahr tun, wie beispielsweise die Sparkasse. Ich glaube, da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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199 Kommentare

  1. Ein paar Anzugtypen von der FDP lassen sich von lokalen Banken belabern. Ganz ohne Sachkenntnis der Technik, die dahinter steckt. Wegen der lokalen Wirtschaft und so. Dumm nur dass die lokale Wirtschaft selbst nichts auf die Beine bringt dass die Leute in der Masse nutzen wollen. Wie viele stümperhafte Anläufe von Banken, Netzbetreibern usw gab es jetzt bereits?

    Um die NFC-Schnitstelle geht’s überhaupt nicht (dafür gibt’s schon längst eine API). Sondern um das Bereitstellen einer Public API für Kartenemulation, Zugang zum Secure Element, usw. Das hängt aber alles direkt an der Secure Enclave, dem zentralen Sicherheitsbaustein von iOS und iPhones.
    Im Grunde ist das so als ob Master durchsetzen will dass ihre Zahlungen auch über VISA-Karten laufen können.

    • Der erste vernünftige Kommentar, der hier zu lesen ist…danke, Kalle.

    • Das war in der Tat der erste vernünftige Kommentar hier.

      In dem Zusammenhang darf auch gern jeder nochmal googeln, wie Apple sich vor ein paar Jahren verhalten hat, als das FBI (!) darum bat, das iPhone eines Bomben-Attentäters zu entsperren. Apple hatte sich komplett quer gestellt und in keinster Weise nur ein Stückchen geholfen – das Argument war: unsere Sicherheitsarchitektur ist uns heilig. Da ging es um nationale Sicherheit, Terrorabwehr und dergleichen. Da können die Amis bei inländischen Unternehmen nochmal ganz anders Druck machen. Zumal das ganze medial auch schnell nach hinten losgehen kann, wennn Apple gefühlt auf der Seite der Terroristen steht, weil sie auch deren Privatsphäre schützen.
      Und jetzt soll es nicht nur um eine softwareseitige Entsperrung gehen, sondern um eine komplette Aushebelung der Sicherheitshardware. Klar, dieses Mal werden sie mitspielen und brav Folge leisten. Das FBI und Homeland Security beißen sich die Zähne aus, aber die deutsche Regierung lehrt sie das Fürchten.
      Das Ergebnis wird sein, dass der deutsche Konsument außen vor ist. Ende. Siehe Leistungsschutzrecht, siehe Google Street View. Ganz sicher wird Apple aber nicht zulassen, dass hier ein Playbook für andere Staaten entsteht, die dann per Gesetz auch Ein- und Zugriff wollen.

    • Richard Rosner says:

      Und wo willst du das jetzt schon wieder rauslesen? Es geht ganz explizit um die NFC Schnittstelle. Wo steht bitteschön, Apple müsse Tür und Tor zur gesamten Sicherheitsarchitektur öffnen?

    • Gut beschrieben. Nur das Beispiel gefällt mir nicht. In meinen Augen ist es eher so, wie die Sparkassen das Abheben von Geld mit Visa-Karte an ihren Automaten erlauben, aber Visa-Karten der Konkurrenten aussperren.

    • Ja, genau das ist der Punkt, die Politik macht ein Kniefall vor der Bankenlobby, genauso wie vor der Autolobby usw., langsam habe ich echt die Nase gestrichen voll!

  2. Richard Rosner says:

    95 Kommentare und keine harten Fakten, die dagegen sprechen. Mal wieder eine hervorragende Diskussion. Von den üblichen Trollen abgesehen, die gar nicht diskutieren, sondern nur beleidigen wollen. Von daher, gute Nacht, meldet euch, sobald ihr was handfestes habt… Also unter diesem Artikel auf nimmer Wiedersehen…

  3. Macht Sinn, wenn nicht jede Bezahlung über ein amerikanisches Unternehmen (Apple) geht.

    • Definitiv ich verstehe den Aufschrei hier nicht. Ein echtes Drama. Zum Glück hst sich in der Schweiz Twint durchgesetzt. Apple und Google-Frei.

  4. Das find ich ist eine absolute Frechheit, Techunternehmen vorzuschreiben wer dessen Technik in den Geräten wie nutzen darf. Meiner Meinung nach darf Apple und nur Apple selbst entscheiden was mit deren iPhones bzw. dem NFC Chip passiert. Für das Gesetz dürfte wohl auch die sturköpfige Sparkasse zu einem großen Teil beigetragen haben…

    • Dann darf Huawei ganz offiziell Spionage Chips einbauen? Geht den Staat ja nichts an. Die Privatwirtschaft funktioniert nur durch Regeln. Und das ist gut so.

      • Natürlich darf Huawei das nicht. Es geht mir darum, dass der Staat, aus meiner Sicht, nicht sagen darf „Ihr müsst eure NFC Schnittstelle jetzt freigeben damit Sparkasse und Konsorten sie nutzen können!“ oder anders gesagt „Du musst dein selbsgebautes Spielzeug jetzt mit den anderen Teilen!“. Wenn es um Sicherheitsbedenken wie Spionage geht, dann ist das was anderes.

        • Doch natürlich darf der Staat sowas vorschreiben und es wird an vielen Stellen auch gemacht, z.B. die Telekom muss ihr Festnetz mit anderen teilen, die Bahn muss andere Züge ihre Schienen und Bahnhöfe benutzen lassen.

          Zumal ja Apple sein selbstgebautes Spielzeug schon mit anderen teilt, nämlich mit seiner App-Entwicklungs-Abteilung.
          In heutiger Zeit fällt sowas nicht mehr so auf, wenn eine Firma mehrere Funktionen ineinander vereint. Apple ist Hardwarehersteller, OS-Programmierer, App-Programmierer, Marktplatz-Anbieter, Zahlungsdienstleister, und und und. Im Monopolverfahren würde es auch in solche Sparten zerschlagen werden.

          Bei Windows und Android wurde sogar nicht geduldet, dass der mitgelieferte Browser als Standard eingestellt war.

  5. Google Pay für iOS, ich würde es feiern

  6. Und jetzt bitte noch das Akku-Wechsel-Fach wieder einführen.

    Ich denke das wünschen sich inzwischen fast alle iPhone/Smartphone-Nutzer.

    Technisch hat LG einige Zeit ja bereits bewiesen, dass der AKKU direkt in den Kern (zwischen Display und Rückwand) des Smartphones eingeschoben werden kann.

  7. Ich hab mich nur grob durch die Kommentare gelesen, aber hier tobt ja wieder der reinste Krieg zwischen den Apple Fans – Hatern. Um das ganze mal aufzuklären, ich kann den Standpunkt aller Pro-Apple Kommentare sehr gut nachvollziehen. Denn bei den iPhones, funktioniert NFC ein wenig anders. Apple Pay und NFC Payment, werden über die Secure Enclave im iPhone abgewickelt. Die Secure Enclave, ist eine Art Trusted Plattform Modul von Apple und bietet sehr hohe Sicherheit. Das ist quasi der Safe des iPhones. iCloud Lock, Apple Wallet Karten, etc. alles wird dort hinterlegt. Ich glaube kaum, dass Apple hier zugriff auf diesen Teil des Telefons gibt. Aber seit iOS 13 und ab dem iPhone 7, wurde die NFC-Schnittstelle sowieso geöffnet. Ich denke, dass es keine anderen Payment-Apps mit NFC gibt, liegt an einer AppStore-Richtline, welche man im Zuge dieses Beschlusses sicherlich kippen wird.

    • und damit würde Apple das „Problem“ doch lösen und die anderen Apps gehen einfach den Weg wie Hasan weiter unten beschreibt. Und alle wären zufrieden, dem Gesetz wäre doch damit genüge getan, oder sehe ich das falsch?
      Der Bequemlichkeit halber würde ich weiterhin Apple Play benutzen, funktioniert einfach so wie ich es gerne hätte.
      Ansonsten muss ich sagen die  PR Abteilung hat hier wirklich einen guten Job gemacht, wenn man den einen oder anderen Kommentar so liest 😉
      Im ernst, ich kann schon verstehen das einige sich Sorgen um den möglichen Verlust dieser sehr praktischen Komfortfunktion machen, aber das Sicherheitsargument seitens Apple halte ich für fadenscheinig

  8. Die (Zwangs-)Öffnung der NFC-Schnittstelle bringt meiner Meinung nach nur Nachteile mit sich. Wenn sie jetzt wirklich geöffnet wird, werden die Banken anfangen, ihre eigenen Lösungen etablieren zu wollen und werden auf Apple Pay pfeifen.
    Nachteil für den AP-User: es wird nicht mehr so komfortabel ablaufen wie mit Apple Pay. Ich werde mein iPhone entsperren müssen, die App rauskämen, diese dank PSD2 auch wieder entsperren müssen, dann aus dem Menü die Zahlungsfunktion aktivieren (natürlich nach einer gewissen Wartezeit, bis die App mal richtig gestartet wurde) und und und.
    Alles dieser Umstand wird mich wohl dazu bringen, am Ende doch lieber die Plastikkarte zu nutzen – da werde ich doch schneller sein, trotz PIN-Eingabe.

    Ich würde mal sagen: Lobbyismus hat wieder voll zugeschlagen. Würde mich nicht wundern, wenn Apple – nachdem das Thema Sicherheitsbedenken von uninformierten Richtern zerschlagen wurde – Apple Pay den Stecker zieht.

    Es ist einfach schade, wie uns hier in Deutschland das Mimimi der hiesigen Wirtschaft den Zugang zu fremder, aber funktionierender Technik verschließen möchte. Nachdem die gesehen haben, dass keiner mit ihren QR-Codes und ähnlichen halbgaren Lösungen rumhantiert, gehen sie nun eben diesen Weg.

    • Es steht den Banken frei eine tolle, elegante Lösung zu etablieren und / oder ApplePay weiter mit zu nutzen.

      Was ist die Alternative? NFC Zahlungen können nur über ApplePay abgewickelt werden. ApplePay funktioniert überall, die allermeisten Apple-Nutzer nutzen es. Dann kommt Apple auf die Idee, selber eine Bank zu werden und drängt die Mitbewerber aus dem Geschäft. In letzter Konsequenz kann man ApplePay nur noch mit der AppleBank benutzen, hängt aber als Nutzer im iLock-in. Und es ist dann einfacher halt immer AppleBank zu nutzen als das Smartphone und den Workflow zu wechseln.

    • GooglePayFan says:

      Die App der Sparkasse zum mobilen Zahlen beweist, dass du Quatsch erzählst.

  9. apple soll doch erstmal erklären, warum es sicherer wäre ohne öffnung der schnittstelle 😉 😉 😉

    APPLE WILL NUR EUER GELD

    • Ja Apple will Geld mit seinen Geräten und Services verdienen. Das ist doch in Ordnung. Dabei aber bitte nicht vergessen, die Banken arbeiten auch nicht für umsonst. Und das ist des Pudels Kern. Es dreht sich nur um das Geld das verdient werden kann. Und die Margen für die Banken (Sparkassen) werden ua. durch Apple Pay und andere Zahlungssysteme geringer und damit kommen die alten Banken nicht mehr zurecht. Sie winden sich und am Ende werden sie trotzdem gegenüber neuen Fintechs verlieren.

      • @Topper „trotzdem gegenüber neuen Fintechs verlieren“
        *Lach*
        Wenn ich bei meinen (noch) genutzten FinTechs sehe, wie sie verzweifelt ein Geschäftsmodell zum Geldverdienen suchen. Gebührenerhöhungen, Leistungseinschränkungen, Daten an die Werbung verkaufen… Wer sich auf diese Trümmerläden verlässt, steht irgendwann mal verlassen, im Regen.
        Reicht wohl nicht auf die Dauer, nur Investorengelder zu verbraten.

  10. „die eigene Lösung irgendwie durchdrücken“
    Dass Apple nur weint, weil sie jetzt nicht mehr bei jedem Pfurz mitverdienen können, wurde bereits erwähnt. Ich schätze die bauen jetzt einfach eine Extraklausel in die Entwicklerbedingungen ein, NFC Nutzung geht nur gegen Aufpreis.

    Eine andere Sache ist auch noch der NFC Perso, dafür extra ein Lesegerät kaufen zu müssen statt der Nutzung eingebauter Smartphone Funktionen und Schnittstellen, ist schlicht eine Unverschämtheit seitens Apple gewesen. Ich kann nur hoffen, dass ein zu erwartender Widerspruch nicht durchkommt und diese Vorgabe europaweit umgesetzt wird.

    Genauso wie die Reparaturfreiheit für den Kunden.
    Das einzige echte Problem bei einem ehemaligen, aus haufenweise Fremd-Ersatzteilen bestehenden Iphone, war die Nerverei durch Apple Warnmeldungen. Schade, wenn die Gier der Unternehmen nur noch durch den Gesetzgeber zu bremsen ist. Hingegen wundert es nicht, wenn die Fangirlz vom Apple Gefängnis das schlimm finden.

  11. Was für ein Müll – genauso wie die Erlaubnis für N26
    Ich frage mich tatsächlich, ob die in den Parlamenten die Bevölkerung vertreten oder nur Lobbyisten.
    Zumal es möglich wäre einen Extra-NFC-Chip für Fremdfirmen einzubauen (bzw. den bestehenden Chip auszurouten) – wie kommen die auf das schmahle Brett. Im Endeffekt gibt es wieder eine Hintertür mehr, Sicherheit wird geschwächt und ein Spacken bekommen eine Lizenz sich auf fremde Kosten eine goldene Nase zu verdienen – Nice Job !

  12. Was viele hier nicht verstehen….Apple Pay wird es weiterhin geben, aber wenn die Banken erst mal den Zugang zum NFC-Modul bekommen, dann werden sie die Kunden zwingen, die bankeigene App zum Bezahlen zu nutzen und die Apple Pay Unterstützung einstellen….Und genau das ist es, was mich ärgert. Es wird ein immenser Komfortverlust für den Nutzer, da nun zum Bezahlen erst die jeweilige App geöffnet werden muss oder was auch immer, und nicht mehr die einfache Funktionsweise von Apple Pay -> Doppelklick auf die Sperrtaste oder Hometaste und bezahlen. Das wird so nämlich dann nicht mehr funktionieren! Und wie soll das zukünftig dann mit der Apple Watch gehen?
    Typisch deutsche Politik….aufgrund des Druckes eine Lobby wird Innovation verhindert und der Anwender ist der Verlierer, so wie immer.

    • Sehe ich genau so, aber was ich nicht verstehe ist – der Kunde hat doch die Wahl bereits getroffen, indem er sich für ein Apple Produkt entschlossen hat und nicht für Android. Somit begibt er sich bewusst ins Apple Kosmos und weißt was für Vor oder Nachteile es mit sich bringt.
      Vielleicht überspitzt vergleichen – ich kann nicht ein Benziner kaufen und im Nachhinein schimpfen das ich kein Diesel tanken kann.

      • Wolfgang D. says:

        @Albert „der Kunde hat doch die Wahl bereits getroffen“
        Du sagst also, ich muss als Apple Nutzer mein Gehirn an der Eingangstür abgeben, und darf keinerlei Kritik am System mehr äußern? Das steht aber nicht in der EULA, die ich gelesen habe.

        Außerdem schliesst du andere Motivationen für den Kauf völlig aus.

        • @Wolfgang D. Nein, das habe ich nicht gesagt. Ob einer Kritik äußert bleibt jedem selbst überlassen. Nur wenn ich mir die neuen AirPods Pro kaufe und anschließen mich drüber aufrege das die neuen Funktionen auf einem Android nicht vorhanden sind der sollte lieber zurück zur Wahlscheibe wechseln…Ironie Ende!
          Wenn ich Google Pay nutze entscheide ich mich für Android und Apple Pay für Apple, Punkt.
          Heterogene Hardware macht in meinen Augen kein Sinn und bringt immer Einbußen & gefahren mit sich.

          • Wolfgang D. says:

            @Albert „Ironie Ende“
            Apple Pay gab es anfangs doch gar nicht, wie viele fünf Menschen haben das Iphone nur deshalb gekauft? Aber typisch bei Fangirlz aller Seiten diese Denke, was man selber nicht braucht, braucht kein anderer.
            [Rest vom Rant hab ich selber gelöscht weil eh zwecklos]
            Jedenfalls bin ich froh, dass noch einige Organisationen existieren, die auch mal für den Nutzer wirken.

          • GooglePayFan says:

            Viele Leute hatten ihr iPhone schon bevor es Apple Pay in Deutschland gab!

    • GooglePayFan says:

      Was für ein Quatsch:
      Unter Android haben die Banken die Wahl ob sie Google Pay nutzen oder eine eigene App anbieten. Trotzdem gibt es genügend Banken, die Google Pay nutzen.
      Bei Apple wird das genau so laufen. Nur hat die Bank und der Kunde dann die WAHL. Und darum geht es.

      Und die Sparkassen-App muss ich unter Android auch nicht immer erst zum Bezahlen öffnen. Informiere dich bitte einfach mal vorher…

      • „Kredit- oder Girokarten der Sparkassen lassen sich nicht direkt mit Google Pay nutzen. Der deutsche Sparkassenverbund setzt stattdessen auf seine eigene App „Mobiles Bezahlen“, die seit Sommer 2018 für Android zur Verfügung steht. In der App können Sparkassen-Kunden ein virtuelles Abbild ihrer Giro- oder Kreditkarten hinterlegen und verschiedene Schutzlevel auswählen. In den NFC-Einstellungen des Smartphones muss die App dann als Standardanwendung für kontaktloses Bezahlen ausgewählt werden.“
        Das bedeutet doch aber auch, dass ein Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern nicht eben mal während des Kaufvorganges möglich ist.

        • GooglePayFan says:

          „Das bedeutet doch aber auch, dass ein Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern nicht eben mal während des Kaufvorganges möglich ist.“

          Die Kritik ist Unsinn. Natürlich kannst du während des Kaufens einfach die Google Pay App öffnen und diese wird dann zum Bezahlen genutzt. Das geht ganz einfach. Bei Android ist immer die App, die im Vordergrund ist aktiv.

          Auch wenn du nur Google Pay nutzt, musst du trotzdem die App manuell öffnen um einen anderen Anbieter, also eine andere Kreditkarte auszuwählen.

          • Dann rate ich dir mal anzuschauen, wie das bei Apple Pay mit mehreren hinterlegten Karten funktioniert. Dann verstehst du vielleicht auch, warum das ein Komfortverlust bedeutet, wenn oder falls bspw. die Spasskasse nur noch Bezahlvorgänge über ihre eigene App ermöglicht – wie sie das bei Android ja bereits tun.
            Und bitte nicht fragen: wozu mehrere Karten hinterlegen? Da gibt es ausreichend Gründe, die hier aber keine Rolle spielen.

            • btw. wenn die Spasskasse verpflichtet wird (und nicht nur die), sobald sie eigene Apps anbieten dann aber auch die Funktionalität über Apple Pay zu ermöglichen, dann wäre eine Wahlfreiheit für den Nutzer gegeben. Aber genau das wird nicht im Interesse dieser Banken liegen (ist jetzt mal eine Prognose).

            • GooglePayFan says:

              Ich habe selbst mehrere Karten auf meinem Handy hinterlegt.

              Ändert aber nichts daran, dass man vorm Bezahlen *manuell* die aktuelle Karte auswählen muss, wenn man nicht den Standard nutzen will. Das ist auch bei Apple nicht anders.

              Oder kann man dort NACH dem Bezahlen noch die Karte wechseln? Das wäre mal ein Feature 😉

      • „Unter Android haben die Banken die Wahl ob sie Google Pay nutzen oder eine eigene App anbieten. Trotzdem gibt es genügend Banken, die Google Pay nutzen.
        Bei Apple wird das genau so laufen. Nur hat die Bank und der Kunde dann die WAHL. Und darum geht es.“
        Wo hat denn der Kunde die Wahl? Wenn ich Spasskassenkunde bin, habe ich KEINE Wahl – ich muss, um mit dem Smartphone bezahlen, die Spasskassenapp nutzen! Einzig die Bank hat die Wahl – eigene App und/oder Google Pay. Das ist nicht kundenfreundlich!

        • GooglePayFan says:

          Ich habe die Wahl, ob ich eine Bank nutze, die mir die Bezahlmöglichkeit direkt anbietet oder ob ich eine Bank nutze, die Infrastruktur eines Dritten (Apple, Google) nutzt.

          Außerdem habe ich die Wahl, ob ich meine Girocard nutzen möchte (2/3 aller Deutschen hat nur eine solche Karte!) oder ob ich ggf. noch einen Kreditkartenvertrag abschließen muss.

          • Womit sich dann der Kreis schließt, denn dann zählt der Monopolgedanke bei Apple Pay auch nicht, denn der Kunde hat doch die Wahl, ob er iOS nutzt mit der Einschränkung Apple Pay oder eben Android mit der Möglichkeit der bankeigenen App. Wenn er diese nutzen möchte, wählt er das entsprechende OS! Das kann er machen.
            Wo ist die Grenze: Die Bank wechseln zu müssen, weil die eigene Apple Pay nicht anbietet und ich das nutzen möchte läuft unter gewünschter Wahlmöglichkeit, das OS des Smartphones zu wechseln nicht?
            btw: Sparkassen und Volksbanken haben übrigens kein Problem damit, bei Barauszahlungen mit der EC-Karte Gebühren bei institutsfremden Kunden zu verlangen. Wieso wird da nicht auch zumindest eine Obergrenze gesetzlich vorgeschrieben? Das wäre auch einen Beitrag zur Wahlfreiheit, AN WELCHEM Automaten ich mein Bargeld abhebe. 😉

            • GooglePayFan says:

              Deine Vergleiche hinken alle ziemlich:

              Wie genau die Bank Lösung des Mobilen Zahlen umsetzt ist eben Teil des Angebots dass die Banken dem Kunden machen.
              Das wiederum wird aber durch Apple eingeschränkt.
              Wenn das Angebot gut ist, dann bleibt der Kunde bei der Bank, sonst wechselt er. Die Tatsache, dass man bei den Sparkassen dank eigener App auch Girocards nutzen kann, ist übrigens ziemlich gut aus Kundensicht, immerhin haben 2/3 der Deutschen keine Kreditkarte, die für Apple Pay oder Google Pay nötig ist. Bei den Sparkassenkunden wird der Anteil noch höher liegen.

              Außerdem soll es ja auch Leute geben, die ihr iPhone schon vor der Einführung von Apple Pay gekauft haben!?…

              Geldautomaten sind doch nochmal eine ganz andere Sache. Praktisch jede Bank nimmt Gebühren, wenn institutsfremde Kunden dort Geld abheben.
              Ein passender Vergleich wäre, dass der Hersteller des Geldautomaten sagt, dass nur Kunden von Sparkassen, nicht aber Volksbanken dort Geld abheben können 😉

              • Wir unterhalten uns darüber, wer was einschränkt, wenn die Vorgaben so umgesetzt werden sollten. Die Politik hat in diesem Fall ein Problem angeblich im Sinne des Verbrauchers gelöst, welches aus Sicht des Nutzers gar nicht existierte. Und aus diesem Grund hat das Ganze ein „Geschmäckle“.

                Wie gesagt, ich habe kein Problem damit, wenn die Institute eigene Apps anbieten, dann aber mit der Auflage, Apple Pay zu unterstützen – dann habe ich eine Wahl, welche Variante ich nutze.

                Das jede Bank praktisch Gebühren nimmt, macht es im Sinne der Wahlfreiheit weder rechtens noch besser. Es ging um größtmögliche Wahlfreiheit und die wird durch selbstgewählte (!) Gebühren am Automaten eingeschränkt. Eine Wahl ist eben nicht, den Automaten zu nutzen samt Gebühren oder eben kein Geld abzuheben – das sind lediglich Möglichkeiten, die man hat. Wahlfreiheit habe ich bei der bspw. ING, denn da kann ich an jedem Automaten Geld abheben, unabhängig wem der gehört.
                Ebenso „hinkt“ dein Vergleich, denn Apple selektiert ebenfalls nicht, wer Apple Pay nutzen darf oder nicht.

  13. Ich finde es gut und richtig, dass Apple gezwungen wird den NFC Chip zu öffnen und somit auch andere Apps darauf zugreifen können. Die Aussage, es wäre Sicherheitsrelevant halte ich für nicht ausschlaggebend, da es bei Android ja auch geht.

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