Apple: Neue MacBook Pro und iMacs sollen am 27. Oktober erscheinen

Apple_logo_black.svgLange Gerücht, nun von den angeblich „gut informierten Quellen“ an Recode weitergetragen: Apple wird endlich neue Mac-Modelle vorstellen. Diese Vorstellung soll am 27. Oktober über die Bühne gehen. Dieser Schritt ist überfällig und lang erwartet, nachdem das Unternehmen im letzten Monat auch das Betriebssystem macOS Sierra an den Start brachte. Was genau Apple vorstellen wird, steht bisher in den Sternen. Theoretisch müsste man einmal komplett durch die komplette Produkt-Palette aktualisieren – und damit ist nicht nur ein MacBook Air, ein MacBook Pro oder der iMac gemeint.

Sollte man das Thema Display, Mac Pro oder Mac Mini ernst nehmen, dann hätten auch diese Modelle ein Update verdient. Dennoch wird das Augenmerk der Kundschaft sicherlich auf neuen MacBooks liegen, denn Intel inzwischen mehr als eine neue Prozessorgeneration an den Start gebracht, des Weiteren wird im neuen MacBook Pro ja auch eine OLED-Bedienleiste erwartet, zumindest sprechen Gerüchte davon. Diese OLED-Touchscreen-Leiste soll über der Tastatur Platz finden und die Funktionstasten ersetzen, während die Geräte insgesamt dünner werden. USB-C und Thunderbolt 3 sollen ebenfalls in den neuen Versionen vorhanden sein.

TouchID zum Entsperren am MacBook? Glaube ich persönlich noch nicht dran, war aber auch mal ein Gerücht und wäre sicherlich eine tolle Sache für Nutzer. Es wird eine spannende Woche im Oktober, denn nicht nur die Quartalszahlen von Apple stehen an, auch Microsoft hat etwas in petto, dort geht es bereits am 26. Oktober mit einem Livestream zum Thema Windows 10 und Hardware los. Persönlich denke ich, dass am 27. Oktober bei Apple das MacBook im Fokus steht, hier wird man sicherlich massig Geräte absetzen können – das letzte Update ist lange her.

Wollen wir mal hoffen, dass man nicht getreu dem Motto handelt „Half the ports. Twice the price„.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Ich bin gespannt, wie die Unterstützung für USB-C ausfällt und ob Apple einer der ersten Anbieter von Geräten mit HDMI über USB-C im Alt Mode sein wird.

  2. Wolfgang Denda says:

    Kündigt Apple seine Präsentationen nicht schon 14 Tage vorher an? Dann passt der Termin nicht, oder du hast schon die Einladung schon lange im Postfach.

  3. @Wolfgang: Ich bin nicht auf alle Events dieser Welt eingeladen 😉

  4. An diesem Event wird sich zeigen, ob ich nach gut 13 Jahren dem Mac den Rücken kehren werde/muss :(. Ohne Update in der Desktop Sparte bewerte ich Apples Vorgehen als Todesstoss für diesen Bereich.
    Seit längerem beschäftigt mich dieses Thema und deshalb begann ich Schritt für Schritt verschiedene Dinge in OS unabhängige Clouddienste zu schieben. Gleichzeitig begann ich mit einem Windows 10 Testsystem zu arbeiten. Muss schon sagen, dass sich da seit Win XP doch so einiges getan hat.
    Aber die MacBooks werden sicherlich sehr cool mit dieser neuen Leiste.

  5. Schon krass. Ich habe 2012 ein Macbook Pro mit Intel i5 für 1.050 € gekauft. Das Ding wird satte 4 Jahre später nahezu unverändert und eher leicht teurer noch immer vertrieben. In der Computerbranche sind 4 Jahre eine Ewigkeit!

    Dass das Ding mehrere USB-Buchsen, einen SD-Cardreader und ein DVD-Laufwerk hat, gefällt mir. Das letzte DVD-Laufwerk in meinem Haushalt. Und ab und zu brennt man (meist für andere) ja doch mal ne CD/DVD.

    Ich vermute, das neue MBP wird kein Laufwerk mehr haben und die meisten Schnittstellen verlieren. Der RAM wird nicht mehr erweiterbar sein und die eingebauten SSD-Laufwerke werden winzig sein. Alles Gründe, mir kein neues MBP zu kaufen. Apple wird immer beschissener.

    Mein Mac mini i5 wird inzwischen gebraucht teurer gehandelt, als er mich damals gekostet hat. Denn der Nachfolger wurde genauso verstümmelt, wie ich es nun beim MBP erwarte. Vermutlich kann ich bald mein altes MBP für 1.000 € gebraucht verkaufen…

  6. @Matze: Was ist das für eine Vermutung? Das ist Realität, die haben schon lange kein Laufwerk mehr.

  7. Nicht die Üblichen die „mit der Sache Vertraut sind“ ?

  8. Natürlich wäre zumindest ein herkömmlicher USB Anschluss ganz hilfreich um mal eben eine externe Festplatte oder USB Stick einzustecken, aber ansonsten ist die Zeit wohl reif um auf USB-C zu wechseln. Ein USB-C-auf-alles-Adapter muss aber wohl jeder ins Budget einplanen.

  9. @Matze
    Diese ganze Verstümmelungsgeschichte macht die ganze Situation nochmals schlimmer. Bei ultramobilen Geräten kann ich dies noch verstehen. Aber bei Geschichten wie beim letzten MacMini werd ich wirklich sauer. Ohne Änderung des Formfaktors wurde beim letzten Update des minis auf einmal der RAM aufgelötet… 🙁 Wenn der mini auf die grösse eines AppleTV geschrumpft worden wäre, so hätte ich diesen Schritt vielleicht noch nachvollziehen können. Aber so war das unverständlich für mich.

  10. @Desmond:
    Genauso geht es mir auch.

    @Caschy:
    Ja, der fehlende Brenner ist sicher. Aber ich vermutete ja mehr, nämlich Verstümmelungen wie beim Mac mini. Das Ding wurde teurer und schlechter. Aufgelöteter RAM z.B. ist ein Nogo! Solches Schrott kaufe ich niemals!

    Und wie es Desmond schon sagte, bei geschrumpften Heräten man der Wegfall von Schnittstellen ja verständlich sein. Aber ein Verstümmeln bei Geräten, die weiterhin genug Platz bieten, ist inakteptabel. Ich will nicht na Tasche mit zig Adapter für USB, SD-Karten, Monitor etc. mitführen. Ein MBP mit einem USB-C Anschluss und gelötetem RAM ist in meinen Augen Elektroschrott. Soll solchen Mist kaufen wer will.

    Für mich ist der fehlende 3,5 mm Kopfhörer- / Mikrofon-Anschluss am iPhone 7 schon ein Grund, dieses ohnehin überteuerte Handy zu kaufen.

  11. „nicht zu kaufen“ sollte es natürlich heißen.

  12. Spannend zu beobachten wie gut die PR – Abteilung von Apple dieses lange überfällige Event wie ein große Sache über Monate hinweg vorbereitet.

    Das Problem mit diesen langen Vorläufen ist: Sie erzeugen Erwartungshaltungen und die Realität, also die Geräte können dann nicht mithalten.

    Wo bleiben die Überraschungen ohne lange Gerüchteküche mit echtem Mehrwert / Innovationen. USB-C ist es jedenfalls nicht.

    Ich würde wirklich gerne ein neues MBP kaufen…aber eben keinen Elektroschrott 😉

  13. Ja super, wenn weiterhin Schnittstellen wegfallen, ist es ein weiterer Grund das MD101D/A (MBP aus 2012 mit i5 CPU) bis zum Exitus desselben weiterzubenutzen. Das einzige was mich hier stört ist das fehlende Retina Display. Ansonsten habe ich das Teil mit 16GB RAM und einer 500 GB SSD ausgestattet und das Teil läuft und läuft.

  14. Ich hab das 13″ MBPr von 2013 mit 8 GB Ram. Super Teil noch heute. Mein externer Brenner kommt alle paar Wochen ran, wenn mein Sohn mal wieder nen neues Hörspiel möchte. Aber der SD-Kartenleser ist ebenso pflicht für meine Fotos wie auch die 2 USB Anschlüsse wie der Kopfhörerausgang. Wenn es also nun 2 USB-C und der rest bleibt dann ist das „mindeste“ was ich haben muss. Aber die ganze Einsparung nervte mich schon beim Macbook Air, das war sofort der Grund nie in die enge Auswahl zu kommen.
    Ich bin gespannt was am Ende wieder von den Gerüchten stimmt 🙂

  15. @Desmond
    Im letzten Mac mini sind LPDDR3 verbaut. Die gibt’s nicht mit Slot, nur BGA.

  16. Danke Kalle, kannte diesen RAM-Typ nicht. Jedoch stellt sich mir die Frage, ob denn diese unbedingt verbaut werden mussten.
    Für mich steht bei der MacMini Thematik virallem die beibehaltene Gehäusegrösse im Vordergrund.
    Denn Switch von 4core auf dualcore hat aber auch reichlich geschmerzt.

    Betreffend macbook 13″ non retina muss ich sagen, dass auch wir im betrieb letztes jahr noch zwei dieser Geräte angeschafft haben. Grund war die Möglichkeit den RAM und die HDD auszutauschen/zu erweitern… :/

  17. @Desmond
    Gern geschehen. Ob das jetzt unbedingt LPDDR3 sein muss ist zwar Ansichtssache. Aber ich denke der Mac mini ist eher ein Einsteigergerät und für leichte Arbeiten gedacht. LPDDR3 hat geringeren Stromverbrauch und weniger Abwärme bzw weniger nervige Lüftergeräusche. Die Dual Core CPU zielt in die gleiche Richtung. Dafür ging der Preis 60,- EUR runter und das „Upgrade“ von 1TB HDD auf 256er SDD kostet nichts (vorher 200 EUR). Intel hat übrigens für die Quad Cores in diesem Jahr mal wieder den Sockel geändert. Vielleicht auch ein Grund warum es dafür keine Option gibt.
    Sicher kann ich verstehen wenn einer lieber Quad Core hat und sich darum noch das Vorgängermodell besorgt hat.

    Die Gehäusehöhe kommt vom Netzteil (im Bild oben rechts) und den Ports auf der Rückseite. Die Grundfläche kommt vom Board + HDD:
    https://d3nevzfk7ii3be.cloudfront.net/igi/olUKU1QDea1SwKOh

    Apple TV kann kleiner sein weil der SoC weniger Ansprüche an Kühlung und Stromverbrauch hat, also passiver Lüfter und kleineres Netzteil.

    Ich kann auch verstehen warum man sich noch das alte MacBook holt. Allerdings muss ich sagen dass a) sich der RAM beim bestellen auf 16 gigs konfigurieren lässt, und b) Speicher mittlerweile schnell genug per Thunderbolt oder USB 3.x angebunden werden kann. Gerade betriebliche Ausgaben lassen sich doch absetzen.

  18. @Kalle
    Der MacMini wurde als Einsteigergerät von Apple eingeführt. Einsteigergerät in diesem Zusammenhang jedoch nicht was die Performance angeht, sondern als Einstiegsgerät in die Apple-Welt angeht. Für Leute die Bereits Monitor und weitere Peripherie zu Hause haben. Leisungstechnisch war der Mini bis zur letzten Aktualisierung einigermassen auf gleicher Höhe mit dem iMac. Deshalb war ich auch so enttäuscht beim 2014 Update.

    Das problemlos RAM zu einem Retina Book gebucht werden kann ist klar, aber Apple verlangte schon immer Mondpreise für RAM-Upgrades… Da folge ich wirklich der Regel, welche mir mein Lehrmeister im Jahr 2001 mit auf den Weg gab. „Falls du einmal in die Apple Welt einsteigst, dann kaufe den zusätzlichen RAM separat.“ Und dies hat sich seither nicht geändert, ausser dass der RAM nun aufgelötet ist.

    Thunderboltspeicher ist perfekt schnell, aber halt doch immer eine weiteres Kästlein zum mitherumtzragen.

  19. Wolfgang Denda says:

    @Desmond
    Das Ganze ist bei Apple einfach marketingtechnisch zu sehen, genauso wie der Ausschluss der 2009er Minis bei MacOS Sierra. Kauf gefälligst was Neues, so lautet die Botschaft.

    Deshalb hat der Jahrgang 2012 der Reihe auf dem Gebrauchtmarkt mittlerweile fast Neupreisniveau erreicht. Das mache ich aber nicht mehr mit. Windows 10 läuft auf dem ollen aufgerüsteten Mini sahnemäßig. Die Zeiten wo es hiess, kauf dir nen Mac wenn du den PC lange nutzen willst, sind leider vorbei. Entweder zahlst du, oder man wechselt.

    Natürlich findet sich immer jemand, der die Drehungen des Herstellers verteidigt. Aber Apple ist nicht mehr so wie der Hersteller eben früher war.

  20. Wolfgang Denda says:

    @Kalle
    Wenn man mit abgeschriebener Hardware weiter arbeitet, verdient man damit erst richtig damit Geld. Der Preis für neue Geräte must zuallererst durch Arbeit eingenommen werden.

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