Android: App-Preview-Messaging-Dienst wird eingestampft

Schon Anfang dieses Monats gab Google bekannt, dass der Dienst „App Preview Messaging“ (APM) von Android in gewisser Weise veraltet sei und hatte still und leise erklärt, dass das Early-Access-Programm schon bald eingestampft wird, so 9to5Google. Ab Ende des dritten Quartals 2020 geht dann nichts mehr – Nutzer können ab diesem Zeitpunkt keinerlei Nachrichten mehr via APM an andere Android-Nutzer versenden. Der Vorteil in APM lag darin, dass man Nachrichten von seinen Kontakten über andere Messengerdienste erhalten konnte, ohne dass man selbst jene App installiert haben musste. Erst für die weitere Kontaktaufnahme hätte man dann den entsprechenden Messenger installieren müssen. Die APM-Benachrichtigungen fielen größer aus als die regulären Android-Benachrichtigungskarten. Das Konzept funktionierte sogar mit Google-Duo-Anrufen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Als ich damals zum ersten Mal davon hörte, fand ich die Idee grundsätzlich interessant. Schade eigentlich, dass Google (mal wieder) einen Dienst einstampft, der nur kurze Zeit lebte.
    https://killedbygoogle.com/ +1

    • Richard Rosner says:

      Hat ihn nennenswert jemand genutzt? Ich habe eher das Gefühl, dass man es damals groß angekündigt hat, aber am Ende hat es keinen interessiert bzw die wenigsten haben es genutzt. Daher kaum verwunderlich

  2. Sehschlange says:

    Was für ein Quatsch.
    Wenn ich einen Kommunikationskanal öffnen will, installiere ich mir auch den entsprechenden Messenger.
    Bei Google drehen sie gelegentlich durch.

  3. Google hat den größten Fehler gemacht und WhatsApp nicht gekauft. Jetzt gurken die seit Jahren an irgendwelche Messenger rum, welche später wieder eingestampft werden. Bitte Google lässt das Thema Messenger einfach sein!

  4. Benjamin Mamerow, kannst du auch normal schreiben? Ich lese diesen Blog schon lange, aber das man neuerdings immer erst Begriffe suchen muß, finde ich zum kotzen! Immer dran denken, dieser Blog wird auch von nicht so „Gebildeten“ gelesen.

    • Was meinst du? Ich hab den Text jetzt deswegen noch 3 mal zusätzlich gelesen und ich verstehe nicht, welche Wörter (bzw. welches Wort) du meinst.

    • Kleingeldprinz says:

      Also bis auf „Google-Duo Anrufen“ wurde das einzige Weitere „Eigenname“-Wort doch erklärt (Was „APM“ wäre, wobei es hier aber zentral in dem Artikel ging. Daher verstehe ich deine Kritik nicht wirklich.

    • Ich freue mich, wenn ich in einem Artikel hier oder in einer Zeitung auf ein Wort stoße, dass ich noch nicht kannte. So kann ich meinen Wortschatz nebenbei erweitern, die Sprache im Alltag ist in den letzten Jahren ohnehin arg vereinfacht worden und abgestumpft. SprachlicheR Finesse begegnet man praktisch nicht mehr. Sehr schade.

    • Da fehlt mir nun in der Tat der genaue Kontext?! Wovon sprichst du, wo habe ich mich denn besonders kompliziert ausgedrückt?

  5. Hier wird nicht richtig ersichtlich, welches Messaging Programm gemeint ist, ich habe für meine Frau auf einem alten Android „Nachrichten“ eingerichtet, keine Ahnung, ob das gemeint ist. Noch etwas zu Begriffen, die man nicht versteht…nur mal am Rande, wenn man weit jenseits von 60zig ist, ist es nicht mehr so leicht zu folgen, grade in dieser schnelllebigen IT Welt. Zum Begriff Kontext: „Kontext im IT-Umfeld meint jede Art von Information, die dazu verwendet werden kann, die Situation einer Entität in Interaktion mit anderen Entitäten zu charakterisieren. Da Kontext von der jeweiligen Interaktion abhängt, kann man für eine Information nicht pauschal beantworten, ob sie Kontext ist oder nicht.“ Jetzt sind wir voll schlau 😉 Schönes WE

  6. Eigentlich ist das kein Messenger, sondern ein Dienst, der es mir ermöglicht, Dir über zum Beispiel WhatsApp eine Nachricht zu schicken, obwohl Du WhatsApp gar nicht installiert hast. Mit Hilfe dieses Dienstes kannst Du die Nachricht trotzdem lesen.
    Erst wenn Du mir antworten willst, musst Du WhatsApp installieren.
    Ich persönlich halte das für sinnfrei: Normalerweise erwartet man ja auch eine Antwort, für die wieder die dann ohnehin zum Beispiel WhatsApp installiert werden müsste. Mir fällt kein Anwendungsfall ein, wo ich nur eine einzige Nachricht verschickt hätte. Selbst wenn das Gegenüber gar keinen Messenger installiert hat, bliebe immer noch die gute, alte SMS als Kanal.

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