WhatsApp MD 3.0 soll gegen Drittanbieter-App-Bans immun sein

22. Januar 2015 Kategorie: Android, geschrieben von: Sascha Ostermaier

WhatsApp macht derzeit nicht nur durch den Web-Client von sich reden, auch die aus Nutzung von Drittanbieter-Apps resultierenden Bans der User sind weiterhin ein Thema. Erfolgt der erste Ban noch für 24 Stunden, sind es beim zweiten Vergehen bereits 72 Stunden. WhatsApp+ wurde bereits eingestellt, andere Drittanbieter geben sich nicht so leicht geschlagen (bekamen allerdings auch noch keine offizielle Post). Der Macher von WhatsAppMD verspricht mit Version 3.0.0 der App einen Trick, der die WhatsApp-Server glauben lassen wird, dass es sich bei der App um den originalen WhatsApp-Client handelt.

WAMD3

Natürlich sollte man bei solchen Alternativ-Apps nie vergessen, dass sie eben nicht offiziell sind und dies auch nicht von den Betreibern des Originals gewünscht wird. Wären alternative Clients erlaubt, würde WhatsApp eine entsprechende Schnittstelle zur Verfügung stellen. Ist aber nicht der Fall. Insofern sollte man abwägen, ob die zusätzlichen Features eines Drittanbieter-Clients die Gefahr eines Bans wert sind.

Die Download-Links für die neue Version von WhatsAppMD findet Ihr in diesem Google+-Post. Alternativ könnt Ihr Euch die APK auch selbst zusammenstellen, das Projekt findet Ihr bei GitHub. Da es sich bei WhatsAppMD im Prinzip nur um eine optische Modifikation handelt, ist es gut möglich, dass diese nicht erkannt werden kann und deshalb auch nicht zu einem Ban führt. Wer völlig auf Nummer sicher gehen will, lässt die Finger von solchen oder ähnlichen Apps. Das neue WhatsApp Web-Feature ist übrigens noch nicht enthalten, ein Update aber bereits in Arbeit sein.



Anzeige: Infos zu neuen Smartphones, Tablets und Wearables sowie zu aktuellen Testberichten, Angeboten und Aktionen im Huawei News Hub.

Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 7720 Artikel geschrieben.