Sourceforge wurde verkauft – und man hat Pläne

15. Februar 2016 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

sf-logoHach, was war Sourceforge damals für ein toller Ort für Open Source-Software. Doch dann ging es 2013 irgendwann los – in den Installern verborgen versteckte man Schrott-Apps, die dem Nutzer untergejubelt werden sollten. Bringt ja schließlich Geld. Es war der Anfang vom Ende, Kreide fressen half offenbar auch nicht mehr. Zu Ende Januar 2016 hat man dann die Reißleine gezogen und Sourceforge neben Slashdot an die Firma BIZX verkauft. Als ersten Schritt hat man das Programm eingestellt, welches das Bundlen von Programmen mit anderen Projekten über den Installer erlaubte. Laut eigenen Aussagen will man die Reputation bei den Nutzern zurückbekommen, wieder zur Anlaufstelle in Sachen Open Source werden. Man will nicht nur den kurzfristigen Erfolg sehen, sondern das Richtige tun, wie man in einer Mitteilung kundtut. Weitere Schritte – wie die Einführung von https auf Slashdot und Sourceforge sollen erst der Anfang sein. Ob das noch einen interessiert? Zumindest Sourceforge dürfte verbrannt sein…sourceforge


Über den Autor: caschy

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