Yoono: Firefox-Erweiterung für den Online-Junkie

Gerade eben habe ich eine E-Mail von Andi bekommen. Er meinte, ich solle euch einmal die Firefox-Erweiterung Yoono kurz vorstellen. Allerdings ist eine kurze Vorstellung eigentlich gar nicht möglich, weil Yoono wirklich zig Dienste unterstützt und man seinen Firefox quasi zur Social Network Zentrale machen kann.

Yoono bringt euch alle möglichen Netzwerke in euren Firefox. Für Leute, die keine extra Applikation für Twitter und Co wollen ist so etwas nützlich. Ihr könnt einen ganzen Schwung Accounts in Yoono einbinden.

Faustregel: je breiter der Screen, desto sinnvoller sind die ganzen Spalten von Yoono. Auf meinem 27er iMac (oder am 24″ Monitor am Windows-PC) mag das nützlich sein, auf meinem MacBook fand ich das ein wenig eng.

Aber: man ist nicht gezwungen Spalten zu nutzen. Man kann sich auch per Popup über Neuigkeiten von Facebook- und / oder Twitter-Kontakten informieren lassen.

Neben dem ganzen „Social Network“-Kram könnt ihr, Yoono-Account vorausgesetzt, auch Bilder, Videos und Text online speichern. Möglich macht dies eines der vielen Widgets.

Yoono lässt kaum Wünsche offen, ist mir persönlich aber zu viel. Meine Aktivitäten auf Twitter und Facebook verwalte ich mit der Adobe AIR-App Tweetdeck. Wer allerdings alles in seinem Browser haben möchte, ohne eben zig Dienste in jeweils einem Tab anzeigen zu lassen, der sollte sich Yoono ruhig einmal anschauen.

Yoono bringt Features mit, die auch Nutzer von Flock kennen, ein auf Firefox basierender Browser, um den es irgendwie still geworden ist.

Ich habe in diesem kurzen Text garantiert nur einen Bruchteil aller möglichen Dinge angerissen, die man mit Yoono anstellen kann.

Eine Erklärung zu Yoono gab es ja auch auf der kürzlich eingerichteten Seite „Rocky your Firefox„. Übrigens: wer sich die Erweiterung nicht in den Firefox holen möchte, der kann auch eine Windows-, Mac OS X-, oder Linux-App besorgen. Mal schauen, vielleicht probiere ich die auch mal für euch aus.

Letzten Endes natürlich wieder die Diskussionsgrundlage: sofern ihr soziale Netzwerke intensiv nutzt: All in One-Tool oder lieber eigenständige Apps wie Tweetdeck & Co?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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60 Kommentare

  1. So einfach zieht man sich aus der Affäre. Wenn du eine andere Sichtweise hast, erläuter sie mir, aber nur weil sich unsere Sichtweisen unterscheiden, ist das noch lange kein Grund, mir Unwissenheit zu unterstellen.

  2. Ich unterstelle dir keine Unwissenheit. Ich lasse dir deine Sicht der Dinge und werde dich nicht evangelisieren.

  3. @tux Das sagt jemand, der seinen Twitter-Namen im Kommentar mitpostet…

  4. caschy: „du hast leider keine Ahnung“ ist also, bitte, was?
    Skinnynet: Ich erlaube mir kein Urteil über diesen Dienst allein dadurch, dass ich ihn nutze. Ich bin dort aus verschiedenen Gründen angemeldet, würde aber ohne ihn keine Beeinträchtigung eines beliebigen Lebensbereiches wahrnehmen.

  5. @Tux Versuchst du durch deine „gewählte“ Ausdrucksweise irgendeinen besonderen Eindruck zu machen? Und wieso sagst du, dass du dir über diesen Dienst kein Urteil erlaubst, wenn du ihn doch als „höchst überflüssig“ bezeichnest?

  6. Zorro der Philosoph says:

    TUX sagte: „Und wer ernsthaft meint, eine Internetseite hätte irgendwas soziales an sich, der sollte sein Leben mal überdenken.“

    Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Und dem ist auch nichts hinzuzufügen. Vestehe deshalb nicht den kleinen „Twist“ zwischen Caschy & Tux.

    Menschen sind sozial, Maschinen sind es nicht. Ebensowenig kann eine „M-a-r-k-t“wirtschaft“ sozial sein… wenn Ihr mich fragt!

  7. @Zorro der Philosoph: Die Maschinen sind nicht sozial, sie dienen nur als soziales Medium, genauso wie Briefpapier, es ist nicht sozial, aber wenn man es richtig benutzt, kann man damit sehr soziale Dinge tun.
    Und das mit der Marktwirtschaft ist jetz wohl ein bisschen Off-Topic, oder nicht?^^

  8. Skinnynet: Was ist an meiner Ausdrucksweise so ungewöhnlich? Soll ich bewusst lotterig schreiben, um dich nicht zu verunsichern? Ich schreibe, wie ich rede. Auch im Internet. Wieso auch nicht?

    Ich erlaube mir ein Urteil, aber dass ich dort angemeldet bin, ist kein automatischer Widerspruch zu meiner Behauptung, ich halte den Dienst für überflüssig.

  9. Maschinen, die einen erst vom „Real Life“ trennen, als soziales Medium zu betrachten halte ich doch für gewagt.

  10. @Tux. Zuerst urteilst du, dann sagst du, du würdest nicht über so einen Dienst urteilen und jetzt gibst du zu, dass du geurteilt hast…
    Wenn du dich für eine Richtung entschieden hast, kann die Diskussion ja sachlich fortgesetzt werden.
    Sag Bescheid, wenn es so weit ist.

  11. Mich vernetzten „diese Maschinen“ mit vielen anderen im Real Life. Habe mehr Leute dadurch real kennen gelernt als irgendwo in diesem RL – Skinny ist übrigens einer davon. Es bereichert mein Leben.

  12. @Tux. Meiner Meinung nach trennen Computer einen in Hinsicht auf die Kommunikation genauso wenig, bzw genauso viel wie Briefpapier…

  13. Das stimmt, ohne meinen PC hätte ich Caschy im „Real Life“, wie du sagst, nie kennengelernt, weil es garkeine Bereiche in unserem Leben gegeben hätte, in denen man sich mal getroffen hätte, das liegt unter Anderem an einem kleinen Altersunterschied 😉

  14. Skinnynet: Ich urteile ja, aber du lästertest darüber, dass ich trotz meines Urteils einen Account dort besitze. Darauf bezog ich mich.

  15. @Tux. Du verstehst nicht, was ich meine, wundert mich aber auch nicht… Egal, ich habe keine Lust mehr über diese kleine und unwichtige „Problem“ zu reden. Wenn du Lust hast wieder über das eigentliche Thema zu diskuttieren, weißt du ja: Immer schön Bescheid sagen 😉

  16. Es wundert dich nicht? Darf ich daraus erneut eine Unterstellung folgern?

    Wenn du keine Lust hast, das auszudiskutieren, solltest du mit Unterstellungen vorsichtiger sein. Nicht jeder hält solcherlei für lustig.

  17. Ich habe ja schon Lust das auszudiskutieren, aber es macht halt mehr Spaß, wenn sich mein Gegenüber nicht selbst widersprechen würde.
    Ich wundere mich gerade, wieso ein so gewählt-sprechender Mensch seinen Weblog „Hirnfick 2.0“ nennt und ich frage mich gerade, ob ich zu blöd bin auf deiner Seite ein Impressum zu finden, oder ob du einfach keines hast.

  18. Ich widerspreche mir nicht. Wo hapert’s noch mit dem Verständnis?

    „Hirnfick 2.0“ ist ein Titel, der durchaus einen Sinn hat, hierzu bitte cf. „mindfuck“ oder „brainfuck“, beides Wörter aus dem anglophonen Raum, die mehrere Interpretationsmöglichkeiten bieten. Such dir eine aus!

    Ich habe kein Impressum.

  19. Ich nehme einfach mal den am leichtesten zu verstehenden Text: http://de.wikipedia.org/wiki/Impressumspflicht

    Und wünsche dir hiermit eine gute Nacht!

  20. Wie üblich hast du meine Fragen unbeantwortet gelassen. Schlechte Angewohnheit, das. Mein Internetauftritt fällt meines Erachtens übrigens unter „keine Impressumspflicht“, ebenfalls dort erwähnt. Auch dir eine gute Nacht. Vielleicht darf ich ja im Laufe des Tages doch noch auf eine Antwort hoffen.

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