Xiaomi Youpin: Haylou-Solar-Smartwatch mit einem Monat Akkulaufzeit startet im Mai 2020

Über Xiaomis Crowdfunding-Plattform wurde nun ein neues Wearable erfolgreich finanziert: die Haylou Solar. Es wird sich dabei um eine Smartwatch handeln, welche auf stolze 30 Tage Laufzeit kommen solle. Das Design mit rundem Zifferblatt und einem Metallgehäuse soll vor allem Jugendliche ansprechen.

Der LC-Bildschirm der Haylou Solar löst mit 240 x 240 Pixeln auf und kommt auf 1,28 Zoll Diagonale. Zwölf unterschiedliche Workouts kann die Smartwatch tracken: Walking, Yoga, Radfahren, Outdoor-Joggen, Klettern, Fußball, Basketball, freies Training, Rudern, Laufband und Ellipsentraining.

Des Weiteren sind ein Schrittzähler, ein Pulsmesser und Optionen um den Schlaf und Kalorien zu tracken an Bord. Es lassen sich auch die Musikwiedergabe über die Haylou Solar steuern oder etwa Wetterinformationen abrufen. Bei verbundenem Smartphone zeigt die Smartwatch auch Benachrichtigungen an und weist auf Anrufe hin. Für den Akku gibt man übrigens 340 mAh an. Die erwähnte Laufzeit von 30 Tagen soll sich jedoch um die Hälfte verringern, wenn der Pulsmesser genutzt wird.

Trotz des „Solar“ im Namen, lädt dieses Wearable über Kontakte an der Rückseite auf. Nach Schutzklasse IP68 ist die Hayou Solar resistent gegen Staub und Wasser. Verbindungen zu mobilen Endgeräten mit wahlweise mindestens Android 4.4 oder aber iOS 8.0 stellt man via Bluetooth 5.0 her. Der Hersteller bietet auch eine Begleit-App namens Haylou Fit an. Die Smartwatch wiegt etwa 54 Gramm.

Das eigentlich interessante an diesem Wearable ist der Preis, denn er liegt bei umgerechnet gerade einmal 19,50 Euro. Vermutlich wird sich da der ein oder andere für einen Import interessieren. In China wird die Haylou Solar (LS05) ab dem 18. Mai 2020 ausgeliefert.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. warum muss ein Konzern wie Xiaomi mit fetten Umsätzen und Gewinnen über Crowdfunding Produkte finanzieren? irgendwo ist das peinlich.

    • Wieso ist das peinlich?

    • Felix Frank says:

      Dir ist schon bewusst, dass die Crowdfunding-Plattform Youpin lediglich Xiaomi gehört und überwiegend Drittanbieter dort ihre Produkte funden (ab und an auch Xiaomi selbst – ja).

    • Abgesehen von den anderen Antworten ist Dir bekannt, daß Xiaomi nur wenig Gewinn macht? Ist Firmenpolitik zur Zeit.

    • Weil es eine super Möglichkeit ist zu sehen wie gut oder schlecht die Produkte im Markt ankommen. Sie es als alternative Art der Marktforschung.

      Zudem ist das „Betteln“ ja im Normalfall mit einer Kompensation in Form von deutlich günstigeren Preisen verbunden.

    • Es hat nicht immer damit zu tun ob genügend Geld vorhanden ist oder nicht. Große Hersteller wollen oft damit herausfinden, ob das Gerät auch am Markt ankommt und ob sich eine Entwicklung lohnt, denke, dies ist auch die Intension von Xiaomi dahinter.

  2. Benachrichtigungen werden dann über die Xiaomi Spy App installiert? Mit Vollzugriff auf Benachrichtigungen, Kontakte etc.? Mich würde eher interessieren ob zB auf WA Benachrichtigungen geantwortet werden kann, was gibts an Watchfaces. Aber für 20€ brauch man das wohl nicht erwarten

    • Das eine Smartwatch Zugriff auf so ziemlich alle Inhalte des Handys benötigt, ist aber nichts neues. Wie soll sie sonst Nachrichten, Anrufe etc. anzeigen!?

    • Dir ist aber schon bewusst, dass das so auch bei ALLEN anderen Herstellern mit Smartwatches und Fitnessarmbändern funktioniert, egal ob Apple, Garmin, Samsung oder wer auch immer?
      Wie soll dir sonst auf dem Display etwas angezeigt werden wenn das betreffende Hauptgerät als Quelle keinen Zugriff hat?
      Und falls du nur denkst, dass nur Xiaomi das so macht und du deshalb Angst hast, du brauchst entsprechende Berechtigungen der jeweilig zuständigen App ja nicht erlauben. Dann wundere dich bitte aber nicht wenn du nicht über Anrufe, Nachrichten und ähnliches informiert wirst.
      Schon schlimm, das Menschen die Angst um ihre Daten haben überhaupt technische Geräte besitzen die selbst oder über andere mobil funktionieren. Wenn man so ängstlich ist, es geht auch analog, irgendwie.
      Wäre halt nur nicht so verlogen. Entsorge die Technik, nur besitzen und immer alles schlecht machen ist etwas daneben. Dann sei konsequent. Aber dann könntest du hier ja auch nicht mehr kommentieren so ganz ohne Internet

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