watchOS 6 möchte eure Hörgesundheit fördern

Mit watchOS 6 wird sich wieder eine Menge für Apple-Watch-Träger ändern. Unter anderem bekommt der kleine Computer am Handgelenk eine Funktion verpasst, welche die Umgebungslautstärke überwacht und euch bei gefährlichen Lautstärke-Bereichen informiert, damit ihr Gegenmaßnahmen ergreifen könnt.

Mach Pause vom Lärm. Lautstärke kann Pegel erreichen, die dein Gehör schädigen, ohne dass du es überhaupt merkst. Die neue Noise App erkennt, wenn das Rauschen einer Menschen­menge oder das Dröhnen von Maschinen ein riskantes Level erreicht. So dass du raus­gehen oder Ohrenstöpsel einsetzen kannst, um deinen Ohren eine Pause zu gönnen.

In der Geräusche-App seht ihr in Echtzeit, wie laut es um euch herum gerade ist. Mit einem Tipp auf „Weitere Infos“ erfahrt ihr außerdem Wissenswertes über die Dezibel-Bereiche und welche Lautstärke euer Gehör wie schädigen kann.

Befindet ihr euch in einer lauten Umgebung, dann warnt euch die Watch entsprechend und ihr könnt zu Ohropax oder ähnlichem greifen.

So geschehen beim Metallica-Konzert

Die Apple Health-App arbeitet die Daten der Uhr dann noch einmal hübsch auf und informiert über die Überschreitungen zu bestimmten Zeiten, den Wochendurchschnitt und vieles mehr. Ein separater Artikel über die Wichtigkeit eines gesunden Gehörs soll euch weitere Informationen bieten.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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5 Kommentare

  1. Sehr coole Sache!

  2. Ich bilde mir ein, es selbst zu merken, wenn es zu laut ist.
    Außerdem müsste man in der Stadt ja permanent gewarnt werden…

    • Peter Brülls says:

      Nein, merkt man nicht, wenn es Dauerbelastung ist oder es langsam hochgedreht wird.

      Und ja, in der Stadt würde man vielleicht permanent gewarnt. Ist auch nichts Neues, dass Lärm in Städten zunimmt und gesundheitsschädlich ist.

  3. Ich finde es sehr interessant. Lautstärke ist etwas, was extrem der Gewöhnung und Wahrnehmung unterliegt, von daher ist man zwar recht gut darin, Geräusche untereinander zu vergleichen, aber nicht die absolute Lautheit eines Geräusches zu benennen. Und ich gehe nicht davon aus, dass die Uhr vibriert, weil mal ein Rettungswagen vorbeifährt, es ist vermutlich eher ein Algorithmus, der einen darauf hinweist, dass der Aufenthalt in einer lauten Umgebung auf Dauer schädigend ist, Szenario: Wechsel vom Stadtpark zur Konzerthalle.
    Verstehe nicht warum man das schlecht machen möchte.
    Man könnte ja auch meinen, dass man selber einschätzen kann, wie spät es ungefähr ist, wer es genauer wissen möchte guckt auf die Uhr…

    • Peter Brülls says:

      Weil die kognitive dissonanz es erfordert. Natürlich wissen viele abstrakt, welche Umgebungen und Verhaltensweisen schädlich sind. Für sich selbst oder andere.
      Wollen sie aber nicht wahrhaben, da sind konkrete Hinweise aber lästig. Also geht man nicht mehr auf die Waage.

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