Vizago macht aus eurem Foto ein 3D-Modell

The Next Web berichtete über die Anwendung Vizago und beschreibt den Dienst sehr treffend mit „cool und gruselig zugleich“! Was macht Vizago? Ihr ladet ein Foto von euch hoch und Vizago erstellt in kurzer Zeit automatisch ein 3D-Modell von eurem Kopf.

Sehr gnädig von Vizago, dass die App mich nicht nur jünger und besser rasiert macht, als ich auf der Fotovorlage aussehe (die ich euch natürlich lieber erspare) – auch meine Ohren und meine Nase sind ein wenig kleiner als im Original 😉

Generell finde ich die Umsetzung aber absolut gelungen, dafür dass ich lediglich ein Webcam-Foto als Vorlage bereit gestellt habe. Ihr wartet wenige Minuten, bis das Modell berechnet ist und könnt es dann unter „Results“ als fertiges 3D-Modell anschauen und mit der Maus und gedrücktem Button von allen Seiten betrachten.

Mir scheint es so, als wären die Server von Vizago hin und wieder ein wenig mit der Nachfrage überfordert – probiert es also bei Gelegenheit mehrfach, falls es beim ersten Versuch nicht hinhaut. Die Qualität der Resultate hängt natürlich stark davon ab, wie gut die Vorlage ist. Bei mir war es daher relativ unkompliziert – Glatzkopf und Foto vor ’ner weißen Wand. Darüber hinaus erstellt Vizago nach dem Berechnen meiner dreidimensionalen Birne ein paar mehr oder weniger sinnfreie Bildchen von mir – entscheidet selbst, ob man mich als Langhaar-Zottel, mies gelaunter Napoleon oder 70er-Jahre-Nerd sehen will 😉

 

So oder so – die Technologie finde ich ziemlich spannend und bin gespannt, welche Verwendungsmöglichkeiten sich dafür finden lassen in Zukunft.

Quelle: The Next Web

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

10 Kommentare

  1. UNFASSBAR! Der Napoleon passt!

  2. Das fällt dann wohl unter die Kategorie Nacktscanner oder „Lass die Brüste wackeln“.

  3. Der Langhaar-Zottel ist spitze 😉

  4. Nettes Spielzeug, hab´s natürlich auch gleich ausprobiert (wieso ich Dellen neben der Stirn habe, ist mir allerdings noch nicht ganz klar…). Bliebe noch die Frage, wofür das, außer Spielkram, gut ist 😉

  5. Ich habe es natürlich auch direkt ausprobiert und ich bin geteilter Meinung. Als kleines Spielzeug ist es ganz nett, aber um es professionell einzusetzen, weicht es doch zu sehr von der Realität ab.

  6. Sehr interessant. Das wird noch mal ein Spaß.

  7. Lol … nette Shots … jetzt fehlt nur noch Gevatter Caschy als Halvar von Flake … 😉

  8. @ Karsten *Verschwörungstheoriean* Verkauf die Technik mal an Facebook und verbinde sie mit öffentlichen Überwachungskameras… *Verschwörungstheorieaus*

  9. Interessant wäre sowas vielleicht auch für die Spiele-Industrie.
    Wenn man beispielsweise an „Die Sims“ oder seinen Virtual Pro aus der FIFA-Reihe denkt.