Vernetzte Gesundheit: Deutsche Telekom und Medisana bringen intelligentes Pflaster

Man muss kein Raketenforscher sein um zu wissen: alles, was sich mobil verknüpfen lässt, wird boomen. Hierzu gehört nicht nur der Sport- und Fitnessmarkt, sondern auch alles, was sich um das Thema vernetzte Gesundheit dreht. Hat man anscheinend auch bei der Deutschen Telekom erkannt; aus diesem Grunde bringt man mit seinem Partner Medisana das intelligente Pflaster namens Metria auf den Markt.

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Metria enthält zahlreiche Sensoren, die rund 20 verschiedene Vitalwerte wie Körpertemperatur, Schlafzeiten, körperliche Aktivitäten oder Schrittzahlen erfassen. Diese werden dann auf ein mobiles Endgerät wie Tablet oder Smartphone oder ein Datenportal im Internet übertragen.

„Viele Menschen muten ihrem Körper zum Beispiel beim Sport zuviel zu, in dem Glauben für ihre Gesundheit etwas Gutes zu tun“, erklärt Sandra Hoyer, Leiterin Consumer Health Deutsche Telekom. „Das Pflaster misst viele verschiedene Werte 24 Stunden bis zu sieben Tage lang am Stück. Somit erhält der Anwender ein umfassendes und lückenloses Bild über seine körperliche Verfassung und hat damit seine Gesundheit besser im Blick.“

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Nicht nur alleine kann man seine Daten nutzen, sie lassen sich auch sharen – zum Beispiel mit dem Coach im Fitnessstudio oder im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Letzteren Punkt muss man nicht diskutieren, so etwas darf meiner Meineung nach niemals Einzug in Betriebe halten und wenn, dann nur auf freiwilliger Basis.

Das Pflaster arbeitet mit einer Akkuladung sieben Tage. Es schränkt den Träger bei seinen Aktivitäten nicht ein. Er kann damit Sport treiben, schwitzen und duschen. In einer nächsten Generation wird das „Metria“ auch ein Sieben-Tage-Elektrokardiogramm (EKG) ermöglichen. Es ist ab Dezember erhältlich. Der Kaufpreis wird im zweistelligen Euro-Bereich liegen und eine professionelle Beratung enthalten.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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21 Kommentare

  1. @ Dr. Leonard Leakey Hofstadter

    Also ich find das von der Sparkasse eine gute Idee. Interessant wäre nur wie „sicheres“ fahren definiert wird. Auch wenn ich für ein solidar Prinzip bin, bin ich trotzdem der Meinung das sich jeder seinen Taten bewusst sein soll. Und ich glaube wenn das getrackt wird und sich am ende des Jahres 200€ raus schlagen lassen, dann fahren die leute auch wieder vernüftig und umsichtiger.

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