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Twitter weitet das Verstecken von Replies in Konversationen aus


Twitter hat früher dieses Jahr einen Test in Kanada gestartet. Man testete, wie es sich auswirkt, wenn Ersteller einer Konversation Antworten ausblenden können. Antworten, die eben in diesem Moment nicht in die Konversation passen. Das hat laut Twitter sehr gut funktioniert, sodass man die Möglichkeit nun in zwei weitere Länder bringt: Die USA und Japan.

Twitter zeigt sich förmlich begeistert von den Ergebnissen in Kanada. So werden am häufigsten Antworten verborgen, die irrelevant, beleidigend oder unverständlich waren. Angewendet wurde das von den Nutzern quasi so wie das Stummschalten von Keywords, damit man die unerwünschten Inhalte eben selbst nicht mehr sehen muss.

Offenbar hat das Verstecken von Replies aber auch eine erzieherische Wirkung. So haben 27 Prozent von denen, deren Replies versteckt wurden, angeben, dass sie beim nächsten Tweet mehr darauf achten werden, was sie von sich geben.

Allerdings sind Nutzer auch besorgt, dass das Verstecken einer Antwort ein falsches Signal senden könnte. Deshalb hat Twitter nun zusätzlich die Möglichkeit geschaffen, einen Account direkt zu blockieren, wenn man eine Reply davon nicht anzeigen lassen möchte.

Insgesamt klingt das schon nach einer sehr guten Sache, wenngleich man natürlich Gefahr läuft, dass man sich seine eh schon sehr gefilterte Social-Blase noch mehr zurechtbiegt.

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