Swatch will eigenes Betriebssystem für Smartwatches entwickeln

Die Swatch Group AG – ein Schweizer Unternehmen, das vielen Uhrenliebhabern ein Begriff sein sollte – kündigt an, dass es auf dem Markt der Smartwatches mit Google und Apple konkurrieren wolle, indem man ein eigenes OS für eben solche Wearables auf den Markt bringen möchte. Ein erstes Modell einer Uhr, die auf jenem System aufbauen soll, will man über seine Marke Tissot gegen Ende 2018 vorstellen. Das System soll sich außerdem ebenso mit „kleineren Objekten“ und anderen Wearables verstehen, äußerte CEO Nick Hayek in einem Interview.

Vor allem wolle man sich im Sektor der bezahlbaren Smartwatches einen Namen machen, ganz im Gegensatz zur Idee von TAG Heuer mit der jüngst vorgestellten Connected Modular 45 für rund 1.600 €.

„Think small“ sei einer der Grundgedanken, die man hier vertreten wolle. Und das soll vor allem für den Akkuverbrauch des Systems gelten, welchen man so gering wie möglich halten möchte.

Um sich nicht zu klein aufzustellen, bietet Swatch sein System auch Drittanbietern an. Hierbei soll es mittlerweile über 100 Anfragen gegeben haben, mindestens die Hälfte davon von kleineren Unternehmen aus dem Silicon Valley, die sich von Android und iOS allein einfach nicht abhängig machen lassen wollen.

Klar, das Unternehmen muss nun erst einmal beweisen, was hinter den Versprechungen und Behauptungen steckt. Das Vorhaben selbst ist aber meiner Meinung nach durchaus vielversprechend und könnte noch ein wenig zusätzlichen Aufwind in den Markt der Smartwatches bringen.

(via Bloomberg)

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Der Aspekt der Sparsamkeit erinnert mich an die Uhren von Pebble. Konzentration auf das wesentliche, wie lange Laufzeiten und verhältnismäßig geringer Preis.

  2. Konkurrenz belebt das Geschäft. Davon können wir Konsumenten doch nur profitieren.

  3. Ohgott. Auto-Möller aus Bottrop kündigte an, einen eigenen Treibstoff als Alternative zu Benzin und Diesel auf den Markt zu bringen. Man wolle die Kunden unabhängiger machen von einem weltweit verfügbaren Tankstellennetz aller namenhafter Ölkonzerne.

  4. Dumme Entscheidung;
    An der Appauswahl für Smartphones ist Win10 und Blackberry ja schon gescheitert. Und eine Marke brauch auch die Produktivität von AndroidWear/Apple zb mit IFTTT Buttons und so weiter…

  5. Eine Frage in die Runde zu diesem Themenbereich.
    Ich bin bezeichne mich mal als technikbegeisterter Nostaligiker.
    Ich möchte gerne eine klassische Uhr nachrüsten.
    Ich bin auf e-Strap von Montblanc gestossen. Leider funktioniert hier die Bluetooth verbindung nicht stabil (2 Geräte getestet). Kennt jemand eine alternative Lösung,
    die alt mit neu kombiniert. Es wurden zwar schon einige Alternativen (z.b .wotch.de) angekündigt, aber verfügbar sind sie nicht.

  6. @bazi
    Da gab/gibt es viele Konzepte, deren Verfügbarkeit ich nicht kenne…
    Wearatec Link oder Trivoly waren mir noch in Erinnerung geblieben. Die Idee von Trivoly gab es auch von einigen Anbietern, meine ich.

  7. @Lars: Danke für die Tipps

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