Sparkasse: Die neue Sparkassen-Card (Debitkarte) mit Mastercard-Badge ist da

Apple Pay mit der Girocard ist vor einiger Zeit offiziell gestartet. Zum mobilen Bezahlen hinterlegen die Sparkassen hierzu eine virtuelle Girocard in Apple Pay. Das Problem: Es ist die erste ihrer Art und nicht alle Apple-Pay-fähigen Terminals z. B. SumUp akzeptieren unsere deutsche Insellösung. Entgegen der physischen Sparkassen-Card, welche neben Girocard auf Maestro (oder VPay) zum Bezahlen setzt, ist die virtuelle Girocard in Apple Pay „Girocard-only“ – Zahlungen schlagen an genannten Terminals also fehl.

Möglich, dass man dieses Problem künftig mit der „neuen Sparkassen-Card (Debitkarte)“ – so tituliert sie die Sparkasse jedenfalls – in den Griff bekommen kann: Erstmals setzt die Sparkasse hier auf Mastercard statt Maestro als Co-Badge – Maestro fällt damit weg. Über diese Pläne konnten wir bereits im Frühjahr berichten.

Ist man mit Maestro als Fallback der derzeitigen Sparkassen-Card auf den europäischen Raum beschränkt, lassen sich mit dem Mastercard-Badge in der Hinterhand weltweit Zahlungen tätigen – vermutlich mit entsprechenden Gebühren verbunden. Auch zum Online-Kauf lässt sich die Karte zur „Zahlung via Kreditkarte“ einsetzen: Auf der Karte gibt es eine Kartennummer, Ablaufdatum sowie Prüfziffer.

Die neue Sparkassencard lässt sich also bei allen Girocard- und Mastercard-Akzeptanzstellen einsetzen: per Karte als auch kontaktlos. Zudem lässt sich die Karte sowohl in Apple Pay, als auch mit der Android-App „Mobiles Bezahlen“ benutzen. Der spannende Punkt für das am Anfang des Artikels geschilderte Problem wäre hier wohl, ob man tatsächlich die „Kombi“ aus Girocard und Mastercard hinterlegt – und nicht nur eine der beiden. Immerhin bewirbt man auf der Aktionsseite groß mit „Jetzt ist alles möglich!“. Möglich, dass man diesen Weg ohnehin gehen muss, um die für Anfang 2021 geplanten Funktionen für Apple Pay umzusetzen.

Sobald uns da genauere Informationen vorliegen, geben wir natürlich Bescheid – gerne nehmen wir auch Hinweise über die Kommentarfunktion entgegen. Stand jetzt sind wohl auch nur 4 Sparkassen mit von der Partie: die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, OstseeSparkasse Rostock, Sparkasse Siegen und die Sparkasse Westmünsterland. Damit ist die Auflistung auf der eigens geschalteten Aktionsseite scheinbar nicht vollständig, denn auch die Sparkasse Fürth meldet „Die neue Sparkassen-Card (Debitkarte) ist da“.

Ich bin mal gespannt, ob da weitere Banken nun mitziehen und dann auch eine Girocard für Apple Pay bereithalten.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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94 Kommentare

  1. Wenn dann als nächstes noch Girocard wegfällt und nur noch Mastercard bleibt, wäre es perfekt!

    • Aha, und weshalb wäre das von Vorteil?

      • Weltweit nutzbar…auch beim onlineeinkauf…

        • Onkel Wanja says:

          Wozu soll „weltweit nutzbar“ noch gut sein? Dank der Corona Reiseempfehlungen hört die Welt an der Zonen… ähh Bundesgrenze auf. Alles Humbug. Bargeld hat unschlagbare Vorteile. Egal, ob es um Nebentätigkeiten, Erbe oder Unterhalt geht. Dieser ganze Pay-Firlefanz fördert nur die Abschaffung des Bargeldes.

          • Der einzige Vorteil, den du Bargeld hier zusprichst, ist Steuerhinterziehung. Also im Endeffekt Diebstahl an der Allgemeinheit. Herzlichen Glückwunsch, sehr starkes Argument.

          • Unterhalt in bar bezahlen, der war gut.
            Dann kommt im Zweifel der/die Ex mit ner Klage um die Ecke, dass keiner bezahlt wurde, weil es keinen Beleg auf dem Konto gibt. Eine unterschriebene Empfangsbstätigung ist dann plötzlich ohne Wert vor Gericht.

        • Es würde keinen Vorteil geben, wenn die Girocard wegfällt und nur noch Mastercard Debit auf der Karte ist. Solange es Girocard in Deutschland gibt, wird es auch viele Händler geben, die nur Girocard akzeptieren.
          Und man kann nur hoffen, dass wir nie von Mastercard und Visa abhängig werden und die deutsche Girocard erhalten bleibt. Auch wenn die technisch führend sind und Girocard bisher veraltet wirkt, so wird sich das mit der zeit hoffentlich angleichen.

        • Und inwiefern soll das ein Vorteil sein, wenn die Girocard wegfällt? Die von Dir genannten Vorteile bestehen doch auch MIT Girocardfunktion.

      • Mastercard, Visa und co werden weltweit akzeptiert. Giro nicht. Die Insellösung funktionierte nur in Deutschland gut. Im Urlaub steht man oft da und kann in Restaurants nicht mir Karte zahlen. Da muss man sich dann erst eine Girocard/Mastro Geldautomaten suchen.

        Die Visa-/Masterkarten haben noch einen Vorteil. Man kann Kartenumsätze reklamieren. Geht bei Giro nicht. Wenn also Ware bestellt und nicht geliefert wird, wird der Umsatz reklamiert. Das klappte bei meinen 2 Fällen auf der DKB- Visa problemlos. Bei Giro muss man sein Geld selbst hinterher rennen.

        • Mag alles im Aussereuropäischen Ausland korrekt sein. In Europa kann man aber eigtl überall mit der Giro/Maestro Karte bezahlen. Auch das reklamieren auf der Girocard ist einfach, da es eine Lastschrift ist kann man diese zurückgeben über sein Online Banking. Ich weiß nicht was viele so toll an einer Kreditkarte finden, die meisten Menschen sind nicht durchgängig im Ausland unterwegs und eine zweite Karte mitzunehmen oder auf dem Handy zu hinterlegen ist jetzt nicht das Problem. Man kann sich aber natürlich selbst Probleme herbeireden wenn es nötig ist.

          • Herr Hauser says:

            „Auch das reklamieren auf der Girocard ist einfach, da es eine Lastschrift ist kann man diese zurückgeben über sein Online Banking.“

            Mag nur gehen, wenn ohne PIN und nur mit Unterschrift damit bezahlt wurde. Die PIN-Zahlungen lassen sich nicht einfach über das Onlinebanking stornieren.

          • In Europa kann man aber auch überall mit der Visa/Mastercard bezahlen. Außer in Deutschland, wo sich viele immer noch an der Insellösung Girocard festbeißen.

    • Perfekt?
      Nein.
      Ich
      Warum sollte ich als Kunde dafür sein, daß anders als bei Giro noch zig weitere Dienstleister in der Kette drin sind – das verursacht alles Kosten die am Ende natürlich auf irgend einem Wege ich als Endkunde bezahle.

      Girocard ist: Der Händler, die Bank und evtl. EIN abwickler.
      Kreditkarte: Händler, Bank, CC-Firma, MINDESTENS ein Abwickler.

      Kosten sind ca. Faktor 10.
      Sowas kann nur jemand wollen der entweder zu viel Geld hat oder noch nie auf die Idee gekommen ist alle Kosten einer Dienstleistung einzukalkulieren.

  2. bitte noch meine Sparkasse, da sie ja Google Pay verweigern kann ich sie dann über Curve einbinden, wenn es tatsächlich eine Mastercard ist 🙂

    • Das ist tatsächlich auch mein Plan haha. Nur das meine Sparkasse schon dabei ist und ich im laufe des Monats die neue Karte bekomme!

      Die App der Sparkasse zum mobilen bezahlen ist ja nicht unbedingt schlecht, aber ich habe halt auch andere Karten in Google Pay. Deswegen muss ich die Standard Zahlungs App immer hin und her wechseln damit nichts auf der falschen Karte abgebucht wird. Ist einfach Quatsch.

      Außerdem finde ich es mega praktisch wenn ich dann ohne irgendwelche Zwischenschritte im Internet bei einem Shop zahlen kann der nur Kreditkarte akzeptiert, obwohl ich keine richtige Kreditkarte besitze. Sehe für mich persönlich nur Vorteile, keinerlei Nachteile haha

  3. Ganz ehrlich? Bahnhof.
    Mich interessiert nur, ob ich die Karte in Deutschland im Supermarkt in den Schlitz schieben kann, „und geht“. Ausland interessiert mich nicht die Bohne, da bin ich fast nie, und wenn, dann nehme ich Bargeld mit.

    Mit der jetzigen Karte von der Sparkasse habe ich NULL Probleme.

    Mich wundert immer der Tenor in den Foren, was so schreckliches alles nicht geht. Das deckt sich nicht mit meiner Wahrnehmung der Welt hier draussen, wo man mit seiner Sparkassenkarte plus ein paar Zehnern im Portemonnaie alles, aber auch wirklich alles machen kann. Und ein Geldautomat oder eine Filiale der Sparkasse steht gefühlt alle 10 Meter.

    Der Grund, dass es angeblich in Deutschland mit „innovativen“ Zahlarten nicht weitergeht, ist, dass es bereits perfekt funktioniert. Selbst in Corona-Zeiten zahlen die meisten noch bar, für den Rest reicht die Karte von der Sparkasse und für Online-Kauf die Kreditkarte von der Sparkasse.

    Die paar Euro Gebühren für den Service und die Filialen zahle ich gern.

    • Nein, der Grund warum es mit „innovativen“ Zahlarten nicht weitergeht sind Personen wie dir, welchen es vollkommen egal ist ob sie mit einer Karte weltweit bezahlen können. Oder welchen es egal ist ob sie mit Handy und Uhr oder insgesamt lontaktlos bezahlen können.

      Sorry, das du nie im Auslandsurlaub bist, andere sind das aber sehr wohl.

      • Warum soll ICH (oder: wir) die Kosten für DEINE Innovation mitwuppen? Die riesengroße Mehrheit der Kunden ist mit dem Ist-Stand einfach komplett zufrieden.

        Neulich bei Heise war ein Artikel zu Zahlungen in Corona-Zeiten, und die Feststellung war: Weiterhin meist mit Bargeld.

        Wenn Du irgendwas digitales willst, dann bezahl Du für die Infrastruktur, nicht ich. Und offensichtlich sind „andere“ ja zufrieden mit dem wie es ist, sonst wären wir nicht alle bei der Sparkasse und im Urlaub an der Nordsee.

        • Black_Eagle says:

          Tellerrand und so?
          Nur weil deine Welt an der Stadtgrenze endet, tut es das für viele andere noch lange nicht..
          Einfach mal drüber nachdenken.
          Übrigens würde ich auch „deinen“ Berater zahlen wenn du mal in einer Filiale bist. Ich brauche ihn nämlich nicht. Ich finde das dann auch du seinen Lohne zahlen solltest…

        • Welche Kosten hast du denn bitte zusätzlich? Oder wo zahlst du für „unsere“ Innovationen?
          Was für ein schwachsinniger Kommentar.

          Meist mit Bargeld in Corona Zeit? Lachhaft. Wenn du das auch noch glaubst ist dir ja echt nicht mehr zu helfen.

          • Mastercard ist für Händler teurer als Girocard. Und die legen das logischerweise um. Also bezahlen wir alle mehr mit Mastercard.

            • Das ist so nicht korrekt. Das ist eine MasterCard Debitkarte und eben keine Kreditkarte, die Gebühren sind also dieselben wie die von der Girocard.

              • nein, deine Aussage ist nicht korrekt. Die Kosten für Kreditkartenzahlungen (für den Händler) sind höher. So in etwa doppelt so hoch. Je nach Anbieter, gibt es hier auch schon sehr gute Angebote.

                • Jörn, du musst richtig lesen. Daniel hat geschrieben dass diese „Mastercard Debit“ nicht teurer als die Girocard ist… und das ist korrekt, weil es sich hier um eine DEBIT Karte handelt und nicht um eine KREDITkarte.
                  Und viele Zahlungsanbieter verlangen zudem oft schon die gleichen Gebühren für Debit und Credit, wie zum Beispiel VRpay, also zB Girocard und Mastercard Credit.

          • Aktuelle Zahlen:
            „Insgesamt wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 24 Milliarden Zahlungstransaktionen im Gesamtwert von 61 Billionen Euro bargeldlos abgewickelt, wie die Bundesbank am Freitag mitteilte.“

            Wenn ich rechnen kann, dann sind 37 Mrd Bargeld, und nur 24 Bargeldlos — ABER davon geht ja auch noch sowas ab wie Dauerüberweisung und Einzugsermächtigung, meist sind das ja große Summen (Miete, Autokauf,…)

            Das bestätigt meine Einschätzung: Unter 100 Leute gibt es zwei Hipster, die in Nepal ihren Sherpa per Handy bezahlen wollen. Die Infrastruktur sollen alle anderen bezahlen, die einmal im Jahr Urlaub in Cuxhaven machen.

            Ich bezahle lieber für meine Filiale. Wenn irgendwas mit der Karte ist, wenn ich Kleingeld brauche, wenn ich eine Abbuchung nicht verstehe, dann gehe ich da in der Mittagspause kurz rein und kläre das. DAFÜR zahle ich Geld.

        • Eine Kreditkarte ist keine Innovation, sondern seit Jahren Standard. Was in Deutschland genutzt wird, sind engstirnige Insellösungen und es ist gut, dass diese endlich abgestellt werden.

          • Du widersprichst Dir selber. Wie Du sagst („Insellösung“), ist die Kreditkarte in Deutschland eben nicht Standard.

            Ich bin mit der Insellösung glücklich. Offensichtlich die Mehrheit auch.

        • Also Umsatztechnisch im stationären Handel war die Kartenzahlung bereits 2018 wichtiger als Barzahlung (1).

          Und auch DEINE Infrastuktur für die EC-Karte musste bezahlt werden. Der Vergleich hinkt irgendwie. Viele älteren Menschen hätten sich diese Kosten bestimmt auch gerne gespart. 😉

          (1) https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-05/zahlungsmittel-deutsche-bargeld-karte-bezahlen-studie

          • „Und auch DEINE Infrastuktur für die EC-Karte musste bezahlt werden“

            Die ist aber um den Faktor 10 günstiger (siehe Gebühren für die Händler) als bei CC-Zahlung.
            Und zwar aus offensichtlichen Gründen: es gibt mehr player in der Prozesskette und größere Risiken (Übernahme Risiko durch KK-Aussteller).

            Wieso in aller Welt sollte ich als Kunde ein System befürworten, das komplexer und am Ende teurer ist?
            Denn natürlich zahle am Ende ich den Aufpreis, auch wenn das nicht direkt auf Anhieb sichtbar ist.

            • Hast du eine Quelle für Faktor 10? Mir ist in tatsächlich nur das von Florian genannte („Girocard wurde auf 0,2% gedeckelt Master/Visa auf 0,35%“) bekannt.

        • Der Witz dabei ist, dass Zahlungen mit Visa oder Mastercard das gleiche kosten, wie mit Mastro/Girokarte. Das wurde vor Jahren von der EU gedeckelt.

          Bargeldzahlungen kommen dem Handel inzwischen teurer, als Kartenzahlungen.

          War soll ich also als moderner Mensch die Kosten der ewig Gestrigen zahlen?

          Die einzigen, die die Kosten Visa-/Mastercard Kosten für den Endkunden künstlich hochhalten, ist die Sparkasse. Meine Bank empfiehlt sogar, nur die Visa zu nutzen, obwohl sie noch ne Girocard rausgeben.

          • Nicht ganz,
            Girocard wurde auf 0,2% gedeckelt Master/Visa auf 0,35%

            Außerdem kommen noch Gebühren für Dinge wie POS und Betreiber im Hintergrund hinzu.
            Trotzdem kann man festhalten, dass Bargeld dem Unternehmer/Händler nicht mehr zwingend günstiger kommt. Außer natürlich man würde die Ausstattung zur Kartenzahlung nur für einen niedrigen Prozentsatz der Kundschaft vorhalten, dann kann es wirklich effektiv teurer sein.

            • Flo, komm uns doch hier bitte nicht mit Kompetenz und Fakten. Stört doch nur den ganzen Diskussionsverlauf.

              • Ist auch nicht ganz richtig. Credit wurde auf 0,3% (nicht 0,35%) und Debit auf 0,2% Interchange gedeckelt. Welches Card Scheme zur Anwendung kommt, ist egal. Klar, bei einer Girocard, die nur Debit kann, gibt es hier nicht viel Auswahl. Aber eine Mastercard oder Visa kann beides sein, je nach Karte. Bei der Sparkassen-Card aus dem Artikel ist es eine Debit, die Interchange-Deckelung ist also genauso 0,2%.

                Aber Interchange ist halt auch nur ein Teil der Kalkulation. Das ist das Geld, was Mastercard/Visa sich mit der Bank des Kartenkundens sich teilen (und woraus sich über diese Bank dann auch Apple z. B. bezahlen lässt bei Nutzung von Apple Pay). Die Gebühren, die der PSP vom Händler dann noch on top nimmt, können unterschiedlich ausfallen und sind (noch nicht) so stark reglementiert.

                Eine Ausnahme zu meiner obigen Aussage: Bei Karten wie der Amex oder Diner’s Club, wo keine Bank zwischen dem Kunde und dem Kartennetzwerk steht, greift die Interchange-Deckelung noch gar nicht. Dort kann dann unabhängig von Credit oder Debit auch höhere Interchange verlangt werden. (Zusammen mit dem Kosten des PSPs kann es für den Händler im Endeffekt aber trotzdem genauso teuer sein.)

          • Das stimmt nicht, Kreditkartenzahlungen sind erheblich teurer für den Händler, habe selber ein Pos System und lasse aus diesem Grund keine Kreditkarten zu.

            • Das kommt auf den Zahlungsdienstleister an. Wenn man VR Bank nimmt, dann kostet es pauschal 1% für alle Karten. Andere Anbieter nehmen zB für Girocard 0,8% und für Kreditkarten 1,2%. Ganz üble Dienstleister nehmen 1% für Girocard und ca. 3% für Kreditkarte.

        • Oliver Wegner says:

          Ehrlich? Bahnhof.
          Die Infrastruktur steht auch hinter deinem heiß geliebten Bargeld. Und die ist wesentlich mächtiger als alles was je hinter kontaktlosen Zahlungen stehen wird.
          Nur mal kurz drüber nachdenken: Alleine die Geldtransporte, das ganze Bargeldhandling verschlingt Unsummen. JEDER im Handel weiß das. Du jetzt auch.

          • Naja, jeder im Handel würde ich jetzt nicht sagen. Sonst gäbs nicht so viele Läden, die sich immer noch massiv am Bargeld festhalten und EC möglichst vermeiden wollen. Von anderen Zahlungsdienstleistern garnicht zu reden. Die haben einfach noch nie genau nachgerechnet, was sie das Bargeldhandling kostet. Scheint sich aber langsam genauso biologisch zu klären wie auf der Kundenseite….

      • Man kann auch mit der SparkassenCard auf dem Handy (Android) und kontaktlos bezahlen.

        Die meisten von machen 95% der Zahlvorgänge in Deutschland. Und da funktioniert das mit der Girocard problemlos. Für den Auslandsurlaub oder die Dienstreise kann man problemlos eine Zweitkarte/Firmenkarte nehmen.

        Der Hass auf das Girokarten-System, den viele hier verbreiten, ist absolut übertrieben und unnötig.

      • Soll ja sogar Leute geben, die dienstlich ins Ausland reisen müssen…

        • Nichts für ungut, aber wenn ich weis das ich häufig beruflich im Ausland unterwegs bin besorg ich mir eine Kreditkarte und fertig, verstehe hier nicht das Problem. So eine Karte wiegt absolut nix und nimmt im Portmonee kein Platz weg. Also wirklich ist schon irgendwie peinlich wie sich einige über so ein blödsinn aufregen.
          Ich mag Technik in jeder hinsicht und das bargeldlose zahlen per Smartphone ist ja schön und gut, aber alles bestehende und zuverlässige stehen und fallen lassen wegen einer hippen neuen Bezahl Methode ist hinrissig und einfach nur, sorry, blöd.
          Also ich persönlich zahle gern mit Karte, aber auch gern mit Bargeld, habe aber aber nix gegen andere Methoden. Was ich absolut nicht mag, das ist eine kleine bedeutungslose Gruppe die mir vorschreiben will, wie ich am besten meine Rechnungen/ Einkäufe zu bezahlen habe.

    • Man merkt, dass Du nicht viel im Ausland unterwegs bist :).
      Dein Bargeld bringt Dir an vielen Stellen überhaupt nichts, kein Hotelzimmer, kein Mietwagen usw. ohne Kreditkarte.

      Mal von dem Verlust und Sicherheitsrisiko eines größeres Bargeld Vorrats auf Reisen ganz abgesehen.

      • Da bringt Dir die Debit-Mastercard aber auch nichts, da Hotels und Autovermieter keine Debitkarten annehmen, auch keine von Visa oder Mastercard. Das muss dann schon eine echte „Kredit“-Karte sein.

    • Die ganz alte Generation zahlt noch überwiegend bar, bei den anderen haben sich mittlerweile die Vorteile der bargeldlosen Zahlungen längst herum gesprochen.

      • Ich habe noch nie mit Karte bezahlt und bin stolz darauf 🙂 Nicht jeder ist leicht manipulierbar wie Leutchen ihresgleichen. *pah*

      • Naja sehe für mich keinen nennswerten Vorteil bei bargeldlose Zahlen außer das es etwas schneller an der Kasse ist als Bargeld, aber die paar Sekunden sind mir völlig egal. Ob bzw welche bezahl Methode letzlich günstiger für den Händler ist mir ebenso egal, die Kosten geben die Händler sowieso an die Kunden weiter, und nur weil vllt mittlerweile bargeldlos günstiger (für Händler) ist, heißt es noch lange nicht das diese Händler die Preise nach unten korrigieren würden falls Bargeld mal wegfallen sollte.
        Ich finde einfach jeder soll seine Rechnungen/ Einkäufe so zahlen wie er/sie will.
        Diese Argumente bzw Argumentation vorgehen hier ist wie im Kindergarten. Die meisten Argumentieren hier ganz nach dem Motto: „Oh, ich mag das blaue Auto nicht, also hast du es auch nicht zu mögen.“ Einfach nur kindisch und zum teil peinlich hier.

    • Was Jörg hier von sich gibt ist halt nur faktisch falsch. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/162179/umfrage/zahlungsarten-im-deutschen-einzelhandel-zeitreihe/

      Der Anteil von Bargeld geht bergab und das lange vor Corona.

      • > Der Anteil von Bargeld geht bergab und das lange vor Corona.

        Deine Statistik ist eine UMFRAGE, ich habe weiter oben die tatsächlichen Zahlen gepostet. Bargeld ist weit vorn.

    • Ingo Podolak says:

      Das Klingt für mich ein wenig wie „Warum soll ich die Krankenkasse zahlen, ich bin doch nie Krank“.
      Ich denke es ist ein Wichtiger Schritt, das Giro Sytsem stört mich schon sehr lange und ich würde es begrüßen wenn man es endlich begraben würde und wie der Rest der Welt einfahc Kreditkarten nurtzen würde. Hier gibt es mit Credit, Debit, Prepaid sicher für jeden etwas.
      Ich glaube auch nicht das hier große „Investitionen“ nötig sind, immerhin haben wir ja aktuell beides.
      Ich persönlich habe meine Girocard seit über 2 Jahren nicht benutzt und zu 90% wird die Kreditkarte auch nur mit GooglePay genutzt.

      • Ich bin vor kurzem in einem Geschäft gewesen, was nur Girocard akzeptiert hat und keine Master, Visa oder sonstige. Mir ist fast mein PIN nicht mehr eingefallen…

      • „Warum soll ich die Krankenkasse zahlen, ich bin doch nie Krank“.

        Nur, dass die Mehrheit der Menschen irgendwann von einer Krankenkasse profitiert. Deswegen haben wir sie.

        Offensichtlich gibt es unter den KUNDEN der Banken kein Interesse, die Sparkassen-Karte durch eine Kreditkarte zu ersetzen. Deswegen machen es die Banken nicht. Diese komische Diskussion höre ich immer nur an einer einzigen Stelle: Hier im Forum.

        Es kann ja nicht angehen, dass wir alle dein Reisehobby finanzieren. Und das entscheidet inzwischen ja jeder selber, ob er mit Handy oder Karte zahlt — ich habe in meinem ganzen Leben hier in Hamburg 2x gesehen, wie jemand per Handy zahlt. Alle anderen: Bar oder Karte.

        • Du haust da etliches durcheinander…..

          Bei der Mehrheit der Sparkassen-Kunden mag es wenig Interesse geben die Girokarte durch eine Kreditkarte zu ersetzen. Das mag sein. Erstens ist Giro bei der Sparkasse kostenlos mit drin, für ne Kreditkarte rufen die 20-30 Euro Gebühren auf. Die spart sich der Sparkassenkunde dann schon ganz gerne. Zumal er ja eh schon ganz ordentliche monatliche Gebühren zahlen darf.

          Andererseits scheinen viele Leute, die eine Kreditkarte haben wollen oder brauchen, dem Spasskassenverein unter anderem genau aus den Gründen schon lange den Rücken gekehrt zu haben. Weils das woanders zu deutlich besseren Konditionen gibt. Nicht nur, dass man sich die Kartengebühr sparen kann, sondern auch die monatlichen Kontoführungsgebühren gleich mit…

          Von diversen anderen Anbietern, die mittlerweile ins KK-Geschäft eingestiegen sind (Hallo Amazon!) garnicht zu reden! Da spielt die eigene Hausbank und deren Gebahren schlagartig keine Rolle mehr!

          Abgesehen davon hat die Spasskasse, zumindest hier im Osten, ein massives Problem mit der Altersstruktur ihrer Kunden. Primär bedienen die immer noch die Generation, die „schon immer“ bei der Sparkasse war, und die oftmals nicht wechseln mag, weil die Sparkasse ja „die Guten“ sind und man sich aus div. Gründen ja garnicht mit dem Thema beschäftigen mag. Die halten die Reibungshitze beim übern Tisch ziehen noch für Nestwärme…

          Das ist dann auch die Generation, de sowieso am Liebsten immer zum Ersten die ganze Rente oder das ganze Gehalt abhebt und gerne bar zahlt. Und wenn man ins Ausland fährt (wenns da schon mal keinen Euro gibt) immer brav vorher auf der Spasskasse Devisen tauscht, weil die ja im Ausland keine anderen Zahlungsweisen kennen. Da vermisst man natürlich auch keine Kreditkarte…

          Das klärt sich aber alles in den nächsten 10-15 Jahren biologisch…

          Hint: Reisehobby ist übrigens relativ. Als Hamburger musst Du nur mal paar Kilometer nach Norden fahren. Die Dänen haben keinen Euro. Hier um die Ecke die Tschechen auch nicht. Da mus sman nicht mal groß reisen, da reicht schon ein Tagesausflug zum Nachbarn…

          • Gut, dann bin das wohl ich, 51 Jahre alt, lebe seit über 30 Jahren in Hamburg und war zeitlebens nie in Dänemark, sehr wohl aber lebenslang Sparkassenkunde und zufrieden.

    • Ich hab meine SparkassenCard zwar in ApplePay eingetragen aber bisher noch nicht den Grund, die zu nutzen.
      Ich ziehe weiterhin beim Bezahlen immer noch Bargeld vor und wird sich sicherlich so schnell auch nicht ändern.

      Wenn ins Ausland geht, dnan wird es meist einen beruflichen Grund haben und da erfolgen alle Zahlungen eh über die Firmen-Kreditkarte.

    • Dann zahl du bitte auch die Gebühren für dein ach so sehr geliebtes Bargeld und deinen Bankberater und lass uns – ohne diesen altbackenen Unsinn – zu deutlich günstigeren Konditionen weltweit digital zahlen. Beides brauche ich und viele andere Menschen nämlich nicht und die Kosten dürften dafür um ein Vielfaches höher sein wie die digitale Infrastruktur (die btw. sowieso schon besteht).

      Selten habe ich so einen undifferenzierten Unsinn gelesen wie von dir.

      • „Dann zahl du bitte auch die Gebühren für dein ach so sehr geliebtes Bargeld und deinen Bankberater und lass uns – ohne diesen altbackenen Unsinn – zu deutlich günstigeren Konditionen weltweit digital zahlen.“

        1. Ich zahle für meinen Bankberater und das gern.
        2. Du kannst gern zu einer Bank wechseln, die keine Filialen hat. Das Angebot ist wahrlich groß genug.

        Ich bleibe bei meiner EC-Karte. Oder wieauchimmer dieses Ding heisst, dass ich alle 2 Jahre kriege. Ist mir egal. Ich bin zufrieden. Alles funktioniert.

    • Genauso ist es. Es muss nicht jeder Quatsch gemacht werden. Auch wenn es gerade angesagt ist. Die Karten der Sparkassen reichen in bisheriger Form seit Jahren völlig aus. Mein Sparkassenkonto kostet mich € 21,– p.a. (incl. SparkassenCard). Die „einfache Mastercard“ wird mit € 30,– berechnet. Ich habe in der Sparkassenfiliale meinen persönlichen Berater und werde vernünftig beraten. Die Sparkassen und deren Mitarbeiter müssen auch angemessen verdienen. Und wenn sich Gebühren in einem angemessenen Rahmen bewegen ist das auch in Ordnung.

    • Halt Stopp! Alles bleibt wie es ist!!!

      Also mal ehrlich – die Bargeldinfrastruktur und -Versorgung kostet Banken wie Geschäfte inzwischen mehr als der Cashless-Kram.

      Bezahl gerne weiter so wie du das für richtig hälst und gönne uns weltoffenen Menschen doch die Weiterentwicklung, ok?

      • Wenn Du deinen spontanen Blutdruck wieder unten hast, guckst Du noch mal in mein Posting, ob da von „nur Bargeld“ die Rede ist. Steht da nämlich nicht.

  4. Unterstützt die Karte auch Google Pay?

    • Felix Frank says:

      Nein, die Sparkassen stellen sich bislang leider vehement gegen Google Pay. Man setzt hier lieber auf die von mir beschriebene, eigene App – um nicht zu sagen ebenfalls Insellösung – zum mobilen Bezahlen.

      • Sehe das jetzt aber nicht als Problem, so lange es funktioniert. Tbh ich möchte nicht, dass Google jeden Zahlvorgang von mir speichert und auswertet (und im übrigen daran mitverdient). Ich hatte ne zeitlang Paypal mit Google Pay verwendet, da hatte ich für jede Zahlung zwei Push-Benachrichtigungen und eine E-mail bekommen, weil jeder in der Zahlungsdienstleisterwertschöpfungskette seinen Senf dazugeben wollte. /o\

        Wenn NFC offen ist, spricht nichts gegen eine eigene Lösung, bei denen die Daten nicht über X Parteien geht und solange sie vernünftig funktioniert, was sie afaik tut.

  5. „ Die neue Sparkassencard lässt sich also bei allen Girocard- und Mastercard-Akzeptanzstellen einsetzen…“
    > wohl kaum bei ALLEN Girocard-Akzeptanzstellen. Ansonsten wäre die Girocard ja überflüssig.

    • Felix Frank says:

      Na doch, jene ohne Girocard kommen durch den Co-Badge ja hinzu? Mit der grundlegen Girocard-Funktionalität hat es nichts zu tun, dass man eine neue Sparkassen-Card bringt.

    • ja klar doch, was nützt dir denn sonst eine Girocard, welche du nicht bei einer Girocard-Zahlung verwenden kannst. Es geht ja nicht darum das Girocard überflüssig ist, sondern das die Leute mit einer Karte nun quasi überall dort zahlen können wo Girocard oder wo Mastercard akzeptiert werden.

    • Doch, an allen Girocard!!!-Akzeptanzstellen kann man eine Girocard einsetzen. Und das Co-Badge Verfahren dieser Karte, nämlich „Mastercard Debit“, geht an allen Mastercard Akzeptanzstellen, die in Deutschland jedoch nicht flächendeckend sind, im Ausland hingegen geht Mastercard fast überall. Und online kann man nicht mit der Girocard zahlen, aber eben mit der Mastercard auf dieser Karte.

  6. Wenn die Sparkassen zusätzlich zu den Kontogebühren dann weiterhin noch gesalzene Preise für Karten und Co nehmen (heißt offiziell dann „leider müssen“, weil „innovative Neuerungen und Unterstützung von“ blafasel) müssen sich vielleicht mal alle bisherigen Kunden die Frage stellen, ob das alles noch im Rahmen ist oder doch besser ein Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut sinnvoll wäre.

    • Sparkassen bieten so viel mehr als Deine „besseren“ Institute…vielleicht mal drüber nachdenken. Für umsonst kann es das nicht geben, auch wenn viele immer noch dem „Geiz ist geil!“-Glauben verfallen sind….

      • Was denn so? Also die Filiale hin der Nähe ist geschlossen worden. Damit hat die Sparkasse selbst für Oma keinen Vorteil gegenüber ING/DKB/etc.

      • Welchen besonderen Mehrwert liefern die Sparkassen denn einem Girokontokunden?

        Bei allem über das normale Girokonto hinaus kann es hingegen wirklich von Vorteil sein einen Ansprechpartner zu haben. Egal ob Depot, Bausparer, Baukredit oder teils auch Versicherungen. Jeder der aber bereit ist seine eigene Zeit zu investieren fährt auch ohne Filiale gut.

        • Also ehrlich? Habe einen Kredit über die Volksbank abgeschlossen. Die haben auch nur weitervermittelt und jetzt interessiert die das auch nicht mehr. Geld ist ja verdient. Da hätte ich auch die Kreditberatung vom CHECK24 nehmen können, wäre wohl genauso gelaufen, höchstens schneller weil ich da nicht jeden Mist persönlich unterschreiben muss und per Post durch die Gegend schicken muss

      • Für Privatkunden gibt es wirklich nahezu keinen Grund eine Filialbank zu nutzen.
        Wer noch ernsthaft glaubt, dort objektiv beraten zu werden ist schon bemerkenswert naiv.

        Da wird einem zu dem Produkt geraten das gerade vertrieben werden soll und die meisten Provisionen abwirft. Im Zweifel auch gerne gegen den ausdrücklichen Wunsch des Kunden, unsere Sparkasse ist da ganz groß drin nach meiner persönlichen Erfahrung. Ein Grund wieso ich dort meine Konten vor langer Zeit schon gekündigt habe.

        • Oliver Wegner says:

          Wir wollen das hier nicht ausarten lassen – aber nur kurz als Stichwort: Hauskredit und Bausparer, da ziehen die Sparkassen seit Jahrzehnten jeden über den Tisch mit der Mär von höheren Zinssätzen nach Ablauf der Zinsfestschreibung, jeder der Rechnen kann wird wissen dass er das Geld für den Anschlussbausparer lieber gleich in die Tilgung stecken sollte. Spakassen ziehen euch ab! Systematisch und seit Ewigkeiten.

        • Sehe ich anders, für jeden der sich nicht mit Finanzen auskennt und/oder damit beschäftigen will sind Filialbanken wohl noch die Beste alternative. Aber für Standardprodukte wie das Girokonto ist eine Filialbank wirklich nicht mehr zwingend erforderlich.

      • Ich wäre interessiert daran zu erfahren WAS dieses mehr sein soll. Ich bin noch aus 2 Gründen bei der Sparkasse:

        1) Ich bekomme tatsächlich attraktive Zinsen auf Sparguthaben. Keine andere Bank bietet mir vergleichbare Zinsen.
        2) Die Sparkasse bietet Apple Pay mit der ec-Karte an (für mich war das ein Game-Changer).

        Der für mich bisher valide dritte Grund hat die Sparkasse abgeschaltet: Kostenlose Einzahlungen von Münzgeld (das obligatorische jährliche Opfern der Spardosen der Kids kostet ab diesem Jahr Geld).

      • Mag ja sein, dass die Spasskassen mehr anbieten als andere Banken. Viele Kunden scheinen das aber einfach nicht zu benötigen, denen scheinen die Angebote anderer Banken zu genügen. Und warum soll ich was mitfinanzieren, was ich nicht brauche?

  7. Tja, in den Niederlanden steht man da aber dann oft dumm da. Da gibt es nämlich sehr oft nur VPay oder Maestro, wenn man auch damit fast überall bezahlen kann. Hoffentlich gehen auch die Niederlande bald den Weg mit mehr Kreditkartenakzeptanz.

    • Felix Frank says:

      Ich tippe, dass man auf kurz oder lang Maestro bzw. Vpay einstampft 🙂 Warten wir mal ab

    • Das ist mir auch den Sinn gekommen. Pinnen geht meistens nur mit Maestro/V-Pay.
      Sind die Niederlande dann noch abgehängter als Deutschland? Laut der Kommentare müsste das ja dann so sein.

  8. Debitkarten ist weltweit gesehen leider nutzlos. Gaukelt dem Nutzer vor, man könnte überall bezahlen wo MasterCard drauf steht aber letztendlich scheitert es dann doch bei vielen Mietwagenanbietern im nicht-EU-Ausland, kleineren Airlines etc.
    Ist mit der N26-Debitcard nicht anders. Locker über 10x habe ich doch meine echte Kreditkarte einer anderen Bank zücken müssen weil Debitkarten im Ausland so wenig Akzeptanz haben. Auch schon oft genug von Bekannten gehört dass man im Urlaub nicht zahlen konnte, obwohl einem seine tolle moderne Bank einem gratis eine „Kreditkarte“ überlassen hat. Bis ich die dann aufgeklärt habe dass MasterCard Debit ungleich MasterCard Credit ist…

  9. Sparkasse ist eine Rentner Bank mit teuren Gebühren und Zinsen , was soll Oma und OPA mit so einer Karte.
    Man versucht krampfhaft noch kunden zu gewinnen , mit den Blödsinn Apple PAY was in deutschland keine rolle Spielt,

    EC karte ist die meist benutze Zahlungsmittel bei uns nach Bargeld.

  10. Maestro ist das Debit Zahlungsnetzwerk von MasterCard. Außerhalb des deutschen Girocard Bereichs kommt Maestro zum Einsatz. Jetzt also stattdessen oder zusätzlich nochmal als Mastercard.

    Der Vorteil an den deutschen Bank- und Sparkassenkarten ist ja, dass sie mit dem Girokonto verbunden sind und nicht entkoppelt wie Kreditkarten. Ich vermute mal, dass war dann ein transparente Schicht und wird direkt auf das Girokonto durchgebucht?

    • In dem Fall wird die Maestro Co-Badge durch eine Mastercard Debit Co-Badge ersetzt (Mastercard gibt es ja sowohl als Credit- und auch als Debit-Variante). Es wird sich für den Kunden wahrscheinlich ganz genauso verhalten wie eine Zahlung per Girocard-Netzwerk oder Maestro. Da muss es keine extra transparente Schicht geben, weil Mastercard Debits gibt es ja nun schon ewig. Nicht nur in Deutschland.

  11. Der deutsche Sonderweg. Girocard ist 90er Jahre Technik. Das System sollte eingemottet werden weil es ne nationale Bezahlweise ist. Systeme sollten min. EU weit funktionieren

    • Allerdings gibt es bei uns nur zwei Kreditkartenunternehmen: Mastercard und Visa, beides US-Giganten. (American Express (auch USA) ist hier ja irrelevant)

      Wenn wir jetzt sagen, dass wir uns vom Girocard Sonderweg verabschieden, wird unser gesamter Zahlungsverkehr über die USA abgewickelt. Wollen wir das?

      Niemand würde hier auf die Idee kommen, Bargeld abzuschaffen und durch Alibaba zu ersetzen, weil China. Aber wenn alles über die USA läuft ist es ok?
      Schweden hat dieses Problem afaik nicht, mit Swish haben die ne mobile Zahllösung, die jeder Marktstand oder Bettler nutzt, aber in Deutschland sind wir nicht so weit, aber dafür kurz davor, unseren kompletten Geldtransit über die USA abzuwickeln.
      Dann lieber bei der Girocard bleiben, aus Prinzip (oder sowas wie Swish einführen).

  12. Bin bei der Sparkasse Siegen und habe heute direkt mal nachgefragt da ich das sehr praktisch finden würde, habe zurzeit nämlich eine Prepaid Kreditkarte bei einem anderen Anbieter da meine Sparkasse keine anbietet. Die Dame meinte das im laufe des Oktobers jeder Kunde der eine EC Karte der Sparkasse Siegen hat automatisch eine neue mit Kreditkarten Funktion zugesendet bekommt. Finde ich super!

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