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Scroogled: Microsoft verkauft Anti-Google-Merchandise

Microsofts Kampagnen gegen Google haben im Web schon einen gewissen Kultstatus – sowohl negativ, als auch positiv –  erreicht, das Unternehmen aus Redmond lässt keine Gelegenheit aus, um fragwürdige Geschäftspraktiken von Google in den Scroogled-Kampagnen auseinanderzunehmen.

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In der Vergangenheit ging es unter anderem um dieWerbung in den Postfächern von Gmail, den Datenschutz im Google Play Store oder aber auch um die Werbung in Mails. Nun geht man einen Schritt weiter, man verkauft sogar Merchandise zur Scroogled-Kampagne! Vom absolut bescheuerten Basecap, über das T-Shirt bis hin zur Kaffeetasse ist alles dabei. Nein, kein Aprilscherz, Microsoft verkauft das wirklich…

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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54 Kommentare

  1. @Matze.B & RTLII & RTL: Danke! Scheinst Dich ja gut in meiner Wohnung auszukennen. Dann erzähle mir bitte, warum kein Fernseher in meiner Wohnung zu finden ist 🙂 Nur weil viele auf dieser Welt einen verdrehten Humor haben oder wie ich, sich freuen wenn zwei Datenkraken sich auf die Nuss hauen, heißt es nicht, dass diese Leute mit diesem ganz speziellen Humor zu den RTL/2 Mentalakrobaten gehören. ^^

  2. @Rainer Zufall:
    ich finde es erschreckend, wenn nicht verstanden wird, was kritisiert wird. Weder kritisiere ich MS in dem Sinne, daß sie schlimmer sind als Google, noch will ich Google in Schutz nehmen. Nur was MS ist hier mit der Kampagne macht, ist gleichzusetzen mit einem Dieb, der schreit, haltet den Dieb, er hat mein gestohlenes Eigentum geklaut.
    Was Deinen NSA Hinweis betrifft, die können noch weitaus mehr mit meinen Daten machen als eine Firma, weil die NSA mehr Zugriff hat und deutlich mehr Befugnisse.
    Das Privacy Buch ist in der Tat ein guter Hinweis, den ich unterstütze.
    Deine Verharmlosung von MS finde ich aber krass. Lies mal das hier:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/nsa-skandal-inwiefern-kooperierte-microsoft-mit-dem-geheimdienst/8491340.html

  3. „Wer so etwas toll findet wird vermutlich auch zu 90% nur RTLII & RTL im TV laufen haben – weil ihm arte und 3Sat zu kompliziert sind …“ – ein schönes Beispiel für absolutes Kindergartenniveau.

  4. Rainer Zufall says:

    @Fraggle.
    Wer redet denn von Dir? Dass Microsoft nicht viell besser ist, kann ich auch nur bestätigen. Darum ging es aber gar nicht.
    Und wieso sollte ich nicht verstanden haben was kritisiert wird? Auf Dch habe ich mich jedenfalls garantiert nicht bezogen.
    Dass Chrome das schlimmste Programm ist, dass man sich momentan auf den Rechner laden kann, sollte wohl auch hinlänglich bekannt sein, von dem her ist die Kritik von MS vollkommen berechtigt (unabhänig davon, ob jemand, der im Glashaus sitzt, wirklich der Richtige ist, um die Steine zu werfen ^^).
    Ich wollte ja auch eher darauf hinaus, dass Google und Microsoft einfach zwei völlig unterschiedliche Strategien verfolgen (Produkt/Kunde).
    Natürlich haben die Geheimdienste alle möglichen Befugnisse. Aber das ändert nichts daran, dass Google im Vergleich zu anderen Firmen über die schon genannten Dienste eine Menge an Daten erzeugen kann, über die andere Firmen nur staunen können. Und da liegt auch das Problem. Zwar haben die Geheimdienste momentan nen ziemlichen Schatten, können aber wieder unter Kontrolle gebracht werden, wenn die Parlamente mal einen Willen dazu zeigen würden.
    Aber dass eine private Firma solch eine Macht hat, finde ich mehr als bedenklich. Dazu gehört allerdings nicht nur Google, da würde ich auch Firmen wie Blackwater dazu zählen.

  5. besucherpete says:

    „… und zweitens sollte man sich eher Gedanken darüber machen, was all diese Daten in den Händen einer einzelnen privaten Firma anrichten können“ …ja, was denn z.B.?

    Darüber hinaus ist in aller Regel davon auszugehen, dass der Google-Nutzer weiß, dass man dort mehr oder weniger mit seinen Daten „bezahlt“. Insofern kann von „stehlen“, wie auf der Tasse steht, keine Rede sein. Wir (die Google-Nutzer) liefern die Daten freiwillig.

  6. Rainer Zufall says:

    @besucherpete
    Naja sehr witztig, als ob allzu viele Nutzer darüber bescheid wissen, mal von technisch Versierten abgesehen.
    Auch Leute, die mir erzählen, dass ihnen Werbung für Schuhe angezeigt wird, wenn sie vor ein paar Tagen nach solchen gegooglet haben und von Begriffen wie Cookie, Browserverlauf oder Tracking noch nie in ihrem Leben gehört haben, benutzen Google, Gmail oder YouTube.
    Und zu deinem anderen Punkt, dass wirst du dann in ein paar Jahren schon sehen, wenn beispielsweise deine Krankenkasse oder Versicherung dir aufgrund von irgendwelchen Daten, die sie über dich gekauft haben, kündigt. Die Möglichkeiten kann sich jeder selbst ausdenken, Grenzen sind praktisch keine vorhanden.

  7. Eine Tasse von Apple:

    Keep calm while we kill your wlan.

  8. besucherpete says:

    „Wer so etwas toll findet wird vermutlich auch zu 90% nur RTLII & RTL im TV laufen haben – weil ihm arte und 3Sat zu kompliziert sind …“ – Ich finde die Kampagne nicht toll, trotzdem schaue ich in der Tat lieber RTL II und RTL, denn 3sat und arte sind mir einfach zu laaangweilig.

  9. besucherpete says:

    „Und zu deinem anderen Punkt, dass wirst du dann in ein paar Jahren schon sehen, wenn beispielsweise deine Krankenkasse oder Versicherung dir aufgrund von irgendwelchen Daten, die sie über dich gekauft haben, kündigt.“ – Vielleicht. Dann aber haben sie diese Daten nicht von Google. Denn Google schaltet zwar personalisierte Werbung, verkauft aber die Datenbestände nicht – jedenfalls nicht bisher. Das ist ein wesentliches Detail.

  10. @Christian

    Du bestätigst meine Meinung: du magst es verdrehten Humor nennen – ich nenne es Kindergarten-Niveau – ich könnte es natürlich auch noch deutlicher ausdrücken ..

    Ob sich nun jemand freut dass sich zwei große Datenkraken auf diesem Niveau anpampen, oder ähnliches zw. zwei geistigen Tieffliegern irgendwo auf RTL stattfindet ist für mich kein großer Unterschied.

    Das Beispiel mit RTL ist natürlich nur eine Metapher die aber wohl die meissten verstehen.

  11. Man sollte in der Werbung über die eigenen Produkte und ihre Stärken reden, nicht über die Produkte der Konkurrenz. Lernt jeder Azubi in der Agentur im ersten Jahr. So gesehen, gute Werbung für Google, hebt sie doch deren Bekanntheitsgrad.

  12. @Matze.B: Überlasse das bitte mir zu entscheiden ob ich ein Kindergartenniveau an den Tag lege wenn ich über diese Tasse lache oder nicht. Ich behaupte ja auch nicht, dass Deine Borniertheit typisch deutsch ist und die verklemmpte deutsche Gesellschaft widerspiegelt. Du kennst mich nicht und Du hast in keiner Weise das Recht, Dir hier öffentlich ein beleidigendes Urteil zu bilden, weil ich diese Tasse lustig finde oder weil sich zwei Konzerne welche ich nicht mag öffentlich – auf egal welchem Niveau – zerfleischen. Ebenso nehme ich mir nicht das Recht heraus dich wie eben beschrieben borniert oder sonst wie zu bezeichnen.

    Über was ich lache oder nicht geht dich schlicht nichts an bzw. gibt Dir nicht das Recht über Intelligenz oder Niveau anderer zu urteilen. Ich lache über solche Sachen wie ich darüber lache, wenn jemand Dank seiner Dummheit mit dem Mountainbike ein Auto überspringt, es ihn auf die Fresse haut, er sich Arme und Beine vor laufender Kamera bricht, eventuell sogar stirbt und seine idiotischen Kumpanen das auch noch voller Stolz ins Internet stellen. Ich finde das dann deswegen lustig, weil ich das natürliche Selektion nenne. Der selbstverschuldete Tod anderer Menschen ist in meinen Augen etwas praktisches. Es stellt Arbeitsplätze frei und entlastet das Sozialsystem und befreit die Gesellschaft und unnützen Individuen.

    Nur verbitte ich mir, über mich ein (beleidigendes) Urteil abzugeben nur weil ich etwas LUSTIG finde. Schon garnicht, ohne mich auch nur Ansatzweise zu kennen.

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