Scroogled: Microsoft verkauft Anti-Google-Merchandise

Microsofts Kampagnen gegen Google haben im Web schon einen gewissen Kultstatus – sowohl negativ, als auch positiv –  erreicht, das Unternehmen aus Redmond lässt keine Gelegenheit aus, um fragwürdige Geschäftspraktiken von Google in den Scroogled-Kampagnen auseinanderzunehmen.

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In der Vergangenheit ging es unter anderem um dieWerbung in den Postfächern von Gmail, den Datenschutz im Google Play Store oder aber auch um die Werbung in Mails. Nun geht man einen Schritt weiter, man verkauft sogar Merchandise zur Scroogled-Kampagne! Vom absolut bescheuerten Basecap, über das T-Shirt bis hin zur Kaffeetasse ist alles dabei. Nein, kein Aprilscherz, Microsoft verkauft das wirklich…

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caschy

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54 Kommentare

  1. Die Kampagne gehört aber definitiv zu den amüsanten, gefällt mir! Schade, dass es die Artikel nur in den USA gibt, in Deutschland dürften sie es ja meine ich auch gar nicht verkaufen.

  2. Michael Boll says:

    Im Gegensatz zu manch anderem werden sie damit vielleicht sogar Gewinn machen 😉

  3. Ich würde viel lieber Anti-Microsoft-Merchandise von Google kaufen 😉

  4. Für alle, weshalb es nur in den USA diese Dinge gibt. Nutzt Google um nach „unlauteren Wettbewerb“ zu suchen. 😉

  5. Mehrfache Ironie des Schicksals: Gerade +1 für den Artikel gegeben.

  6. @Aju geiles Bild ;D

  7. Solang auf der anderen Seite nicht steht: „Use Internet Explorer instead!“ würde ich die Tasse sogar benutzen 😉

  8. Ahh, ja genau, und bei MS sind meine Daten richtig sicher, die werden auch nicht an die NSA oder so weiter geleitet.
    Wenn man selbst nicht viel drauf hat sieht es außerdem auch noch ziemlich doof aus wenn man über andere herzieht. Wenn Google über MS herzieht ist das völlig okay, die können auch was. Aber Google hat es halt nicht so sehr nötig.

  9. Und jeder der ein Stückchen weiterdenkt, erkennt die Verzweiflung in dieser Kampagne und merkt doch, dass Microsoft Google wohl mittlerweile fürchtet, wie der Teufel das Weihwasser. Und das nur, aufgrund eigener Defizite, die zum großen Teil auch noch selbstgemacht sind.

    Man könnte diese Defizite ja in Angriff nehmen (oder hätte vor Jahren müssen)… oder man lässt so eine Aktion laufen. Was wohl souveräner ist? 😉

  10. Paar Vorschläge für Google: „Keep calm. Windows is updating its NSA backdoors“ oder „Keep calm. Internet Explorer got an update to resolve compatibility issues with older Malware“ oder „Keep calm. Skype ensures your security by providing you live support by an monitoring NSA agent.“

  11. Michael Boll says:

    „Keep calm, you may have a bluescreen but the NSA has a backup“

  12. Geile Scheiße…. Auffallend ist, das es mit Chrome nicht möglich ist ne Tasse in den Warenkorb zu legen hehe

  13. @ Bindl: Geht nur mit IE. AktiveX wird benötigt^^

  14. Jep habs dann mit IE probiert aber alle Tassen sind ausverkauft :-((

  15. Bei mir der einer der Gründe warum ich kein MicrosoftzStudent Partner mehr bin und mich weitestgehend von diesem Konzern fern halte. Man hat das Gefühl die Konzernleitung hat es nie aus der Pubertät raus geschafft. Und unter dieser Flachpfeife Elop wird es nicht besser. Kindergarten. Man sollte sich lieber drin kümmern vernünftige Produkte auf den Markt zu bringen.

  16. Kann mich meiner Vorredner nur anschliessen, man sieht wie sehr MS der A**** auf Grundeis geht… he, he, …

    @Michael Boll – sehr cooler Spruch!!! Hab Trennen gelacht, Danke! :))

  17. @Torgen

    Google gibt die Daten doch wie jeder andere Konzern auch an die staatliche Obrigkeit weiter. Wo soll da der Witz liegen?

  18. Was soll denn der Mist dass Microsoft die Daten an die NSA weiterleitet und Google nicht? Die sind beide im Prism-Programm, da ist weder der eine noch der andere besser. Mal davon abgesehen dass es darum „nur“ um Metadaten geht, bei Google treibt sich die NSA im Intranet rum. Mal davon abgesehen dass die Läden durch die Gesetzgebung eh keine andere Wahl haben.
    Ich benutz auch gerade Chrome, im Wissen dass jede URL, die ich eintippe direkt an Google gesendet wird…

    Irgendwie ist die Kampagne schon etwas…peinlich…aus europäischer Sicht. Wir haben hierzulande Printmedien, die das erledigen. Interessant dazu:
    http://wortvogel.de/2013/11/getty-vs-google-zweierlei-mass/

  19. An die Googleverfechter: Schon witzig wie hier gleich die pure Verzweiflung aus dieser Aktion heraus gelesen bzw. hinein interpretiert wird. Und natürlich muss es daran liegen, dass es Microsoft so schlecht geht und sie haben den Sprung nicht geschafft und sind nur neidisch buh buh buh.

    Natürlich können sich die Jungs von Microsoft an die eigene Nase fassen. Sie machen es vermutlich auch nicht besser. Aber verboten ist es nicht, das Problem beim Namen zu nennen. Die sind alle miteinander kein Stück besser. Ob Microsoft, Google oder sonstige Konzerne dieser Kategorie.

  20. Auch nett für eine Google Tasse wäre: KEEP CALM while INTERNET EXPLORER is loading your website.

  21. Ist Microsoft nicht ein bisschen das falsche Unternehmen um mit Anschuldigungen zur „NSA-Beihilfe“ gegen Google zu hetzen? – Ich mein wer im Glashaus sitzt….

  22. Rainer Zufall says:

    Wieso zum Teufel erscheint eigentlich mein Kommentar nicht?

  23. Rainer Zufall says:

    Immer wieder erschreckend, wie hier Google in Schutz genommen wird. Einfach mal das Privacy-Handbuch lesen, und sich dann nochmal Gedanken darüber machen. Natürlich greift auch Microsoft Daten ab, aber gegen Google ist das einfach nur ein Witz. Google ist praktisch auf jeder relevanten Seite mit seinem Analytics-Dienst vertreten, bei Chrome braucht man sich sowieso keine Gedanken mehr machen, da wird eh jeder Buchstabe, den man eintippt, erfasst und von den sonstigen kostenlosen Diensten brauch ich gar nicht erst anzufangen. Bei Google ist nun mal der der Nutzer Produkt und bei Microsoft noch größtenteils Kunde.
    Und zur NSA-Thematik kann ich auch nur jedem raten, oben genanntes Buch zu lesen. Natürlich können die sich bei jeder Firma in den USA bedienen, aber erstens hat Microsoft nicht mal einen im Ansatz vergleichbaren Umfang und zweitens sollte man sich eher Gedanken darüber machen, was all diese Daten in den Händen einer einzelnen privaten Firma anrichten können, völlig unabhängig von den Geheimdiensten.
    Folgenden Absatz zitiere ich mal, da sollte jedem ein Licht aufgehen:
    „Acxiom konnte bereits 2001, noch bevor Facebook als Datenquelle zur Verfügung stand, auf umfangreiche Datenbestände verweisen. Als das FBI die Namen der angeblichen 9/11 Attentäter veröffentlichte (von denen noch heute einige quicklebendig sind), lieferte Acxiom mehr Daten zu diesen Personen, als alle Geheimdienste zusammen – inklusive früherer und aktueller Adressen, Namen der Mitbewohner usw. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit FBI und CIA führten die Daten von Acxiom mehrfach zu Anklagen und Abschiebungen (nach Ausage eines leitenden Mitarbeiters). Acxiom protzt damit, präzise Daten über 96% der amerikanischen Bevölkerung zu haben. Jeder Datensatz hat 1.500 Datenpunkte (Stand 2010). Neben Daten zur Internetnutzung verarbeitet Acxiom auch Kreditkartenrechnungen, Apothekenrechnungen und andere Daten aus der realen Welt.“
    Wer trotzdem meint, pro Google sein zu müssen … bitte.
    Aber für Aussagen wie „mir doch egal, dass die mich ausspionieren, ich hab nichts zu verbergen“ sollte man sich einfach nur schämen.
    Ich für meinen Teil nutze Google praktisch nur ab und zu für Suchanfragen, die zu komplex für DuckDuckGo sind und um das ein, oder andere Video auf YouTube anzusehen. Mein E-Mail-Konto habe ich seit über einem Jahr bei outlook.com. Die sind zwar auch nicht besser, können aber insgesamt wesentlich weniger über mich zusammentragen und sobald ich wieder mal Zeit habe, kommt mir eh ein eigenes Konto mit eigener Domain ins Haus.

  24. Wie war das noch mit Outlook und externen Verschlüsselungen?
    MS tnazt nach derselben Musik wie Google, von denen ist keiner besser als der andere.
    Ich hätte lieber eine Tasse mit NSA Logo anstatt dem von Chrome.

  25. Die Aktion hat doch garnichts mit der NSA zutun. Die Aktion bezieht sich darauf, dass Google mit Werbung und den Nutzerprofilen Geld verdient.

  26. @Christian: Natürlich ist Google kein Stück besser, MS aber auch nicht. Von daher ist die ganze Aktion schon sehr… ich suche ein passendes Wort… vielleicht ärmlich?

    Die pure Verzweiflung (was natürlich übertrieben ist) muss man da nicht hineininterpretieren, sie sticht förmlich heraus. Das bezieht sich aber nicht auf die Kampagne speziell, sondern allgemein entsteht der Eindruck, dass für die MS-Leute Google sowas wie der Antichrist persönlich zu sein scheint.

  27. Ich finde die Kampagne echt witzig. Bin sicherlich kein Google-Gegner, aber die Tasse hätte ich gerne. Leider ausverkauft. 😉

  28. Peinlich peinlich! Derjenige der unschuldig ist werfe den ersten Stein! Da ist Microsoft das kleine Kindergartenkind was sauer ist, dass das andere Kind ihm die Butter vom Brot geholt hat! Das kann sich ein Mittelschichtbetrieb mit ’ner verkorksten Werbeabteilung leiste, aber doch nicht ein Weltkonzern! Schade Microsoft! Bitte mehr Niveau!

  29. … ach und liebes Microsoft, welche Daten erheben wir denn auf Port 8080 wenn ich eine Produkt auswähle?? ;-)) #fail

  30. @J2C: Verzweiflung sehen nur die Europäer habe ich das Gefühl. Meine Schwester lebt in den Staaten und zumindest laut ihrer Aussage ist es da eher alltäglich dass besagte Konzerne übereinander mit solchen – für uns fragwürdigen – Methoden herziehen. Gleiche Art „Bashing“ wie Apple vs. Samsung nur das Thema ist ein anderes. Daher sinnfrei sich darüber auszulassen welcher der Kandidaten mehr Dreck am Stecken respektive Daten aus der (NSA-)Cloud ge-/missbrauchen. Ich finde die Aktion lustig – auch wenn ich KEIN Microsoft-Jünger bin.

    Für mich sind alle Unternehmen die meine Daten OHNE meine explizite Einwilligung zur Art der Verwendung bzw. generell für irgend eine Verwendung außer zu Abrechnungszwecken nutzen/missbrauchen gleich „böse“. Daher: MS-Aktion lustig. Konzernpolitik zum Thema Datenschutz: zum Kotzen.

  31. @Albert: Das mit den Protokollen bezüglich Verbindungen und Datenpaketen sollten Sie eventuell nachschlagen. Es könnte sonst peinlich werden – wie jedes Halbwissen.

  32. @Dominion:
    Ja und? Was möchtest Du damit sagen? Meine Daten gehen weder Google, MS noch die NSA etwas an. Letzteres finde ich viel schlimmer, weil ich keinen Einfluß darauf habe. Die ersten beiden kann ich umgehen, indem ich entweder keine Software von denen nutze, oder dies nur auf Rechnern nutze, die keine relevanten Daten beinhalten.

  33. ist das chrome logo nicht geschützt?

  34. Rainer Zufall says:

    Immer wieder erschreckend, wie hier Google in Schutz genommen wird. Einfach mal das Privacy-Handbuch lesen, und sich dann nochmal Gedanken darüber machen. Natürlich greift auch Microsoft Daten ab, aber gegen Google ist das einfach nur ein Witz. Google ist praktisch auf jeder relevanten Seite mit seinem Analytics-Dienst vertreten, bei Chrome braucht man sich sowieso keine Gedanken mehr machen, da wird eh jeder Buchstabe, den man eintippt, erfasst und von den sonstigen kostenlosen Diensten brauch ich gar nicht erst anzufangen. Bei Google ist nun mal der der Nutzer Produkt und bei Microsoft noch größtenteils Kunde.
    Und zur NSA-Thematik kann ich auch nur jedem raten, oben genanntes Buch zu lesen. Natürlich können die sich bei jeder Firma in den USA bedienen, aber erstens hat Microsoft nicht mal einen im Ansatz vergleichbaren Umfang und zweitens sollte man sich eher Gedanken darüber machen, was all diese Daten in den Händen einer einzelnen privaten Firma anrichten können, völlig unabhängig von den Geheimdiensten. Aber auch hier sei auf das Buch verwiesen.

  35. Rainer Zufall says:

    Folgenden Absatz zitiere ich mal, da sollte jedem ein Licht aufgehen:
    „Acxiom konnte bereits 2001, noch bevor Facebook als Datenquelle zur Verfügung stand, auf umfangreiche Datenbestände verweisen. Als das FBI die Namen der angeblichen 9/11 Attentäter veröffentlichte (von denen noch heute einige quicklebendig sind), lieferte Acxiom mehr Daten zu diesen Personen, als alle Geheimdienste zusammen – inklusive früherer und aktueller Adressen, Namen der Mitbewohner usw. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit FBI und CIA führten die Daten von Acxiom mehrfach zu Anklagen und Abschiebungen (nach Ausage eines leitenden Mitarbeiters). Acxiom protzt damit, präzise Daten über 96% der amerikanischen Bevölkerung zu haben. Jeder Datensatz hat 1.500 Datenpunkte (Stand 2010). Neben Daten zur Internetnutzung verarbeitet Acxiom auch Kreditkartenrechnungen, Apothekenrechnungen und andere Daten aus der realen Welt.“
    Wer trotzdem meint, pro Google zu sein … bitte.
    Aber für Aussagen wie „mir doch egal, dass die mich ausspionieren, ich hab nichts zu verbergen“ sollte man sich einfach nur schämen.
    Ich für meinen Teil nutze Google praktisch nur ab und zu für Suchanfragen, die zu komplex für DuckDuckGo sind und um das ein, oder andere Video auf YouTube anzusehen. Mein E-Mail-Konto habe ich seit über einem Jahr bei outlook.com. Die sind zwar auch nicht besser, können aber insgesamt wesentlich weniger über mich zusammentragen und sobald ich wieder mal Zeit habe, kommt mir eh ein eigenes Konto mit eigener Domain ins Haus.

  36. Rainer Zufall says:

    Folgenden Absatz zitiere ich mal, da sollte jedem ein Licht aufgehen:
    „Acxiom konnte bereits 2001, noch bevor Facebook als Datenquelle zur Verfügung stand, auf umfangreiche Datenbestände verweisen. Als das FBI die Namen der angeblichen 9/11 Attentäter veröffentlichte (von denen noch heute einige quicklebendig sind), lieferte Acxiom mehr Daten zu diesen Personen, als alle Geheimdienste zusammen – inklusive früherer und aktueller Adressen, Namen der Mitbewohner usw. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit FBI und CIA führten die Daten von Acxiom mehrfach zu Anklagen und Abschiebungen (nach Ausage eines leitenden Mitarbeiters). Acxiom protzt damit, präzise Daten über 96% der amerikanischen Bevölkerung zu haben. Jeder Datensatz hat 1.500 Datenpunkte (Stand 2010). Neben Daten zur Internetnutzung verarbeitet Acxiom auch Kreditkartenrechnungen, Apothekenrechnungen und andere Daten aus der realen Welt.“

  37. Rainer Zufall says:

    Wer trotzdem meint, pro Google zu sein … bitte.
    Aber für Aussagen wie „mir doch egal, dass die mich ausspionieren, ich hab nichts zu verbergen“ sollte man sich einfach nur schämen.
    Ich für meinen Teil nutze Google praktisch nur ab und zu für Suchanfragen, die zu komplex für DuckDuckGo sind und um das ein, oder andere Video auf YouTube anzusehen. Mein E-Mail-Konto habe ich seit über einem Jahr bei outlook.com. Die sind zwar auch nicht besser, können aber insgesamt wesentlich weniger über mich zusammentragen und sobald ich wieder mal Zeit habe, kommt mir eh ein eigenes Konto mit eigener Domain ins Haus.
    So auf dreimal geht’s also mit dem Kommentar, caschy dieses Problem solltest du ggf. mal fixen.

  38. Rainer Zufall says:

    Wer trotzdem meint, pro Google zu sein … bitte.
    Aber für Aussagen wie „mir doch egal, dass die mich ausspionieren, ich hab nichts zu verbergen“ sollte man sich einfach nur schämen.
    Ich für meinen Teil nutze Google praktisch nur ab und zu für Suchanfragen, die zu komplex für DuckDuckGo sind und um das ein, oder andere Video auf YouTube anzusehen. Mein E-Mail-Konto habe ich seit über einem Jahr bei outlook.com. Die sind zwar auch nicht besser, können aber insgesamt wesentlich weniger über mich zusammentragen und sobald ich wieder mal Zeit habe, kommt mir eh ein eigenes Konto mit eigener Domain ins Haus.

  39. Ansonsten halte ich ja nun wirklich nix von Microsoft-Bashing .. aber wenn ich diese Tasse sehe dann ist das einfach nur arm, ganz ganz armselig! Absolutes Kindergartenniveau ‚Ätsch du klaust ja Daten, du bist doof‘

    Wer so etwas toll findet wird vermutlich auch zu 90% nur RTLII & RTL im TV laufen haben – weil ihm arte und 3Sat zu kompliziert sind …

  40. @Matze.B & RTLII & RTL: Danke! Scheinst Dich ja gut in meiner Wohnung auszukennen. Dann erzähle mir bitte, warum kein Fernseher in meiner Wohnung zu finden ist 🙂 Nur weil viele auf dieser Welt einen verdrehten Humor haben oder wie ich, sich freuen wenn zwei Datenkraken sich auf die Nuss hauen, heißt es nicht, dass diese Leute mit diesem ganz speziellen Humor zu den RTL/2 Mentalakrobaten gehören. ^^

  41. @Rainer Zufall:
    ich finde es erschreckend, wenn nicht verstanden wird, was kritisiert wird. Weder kritisiere ich MS in dem Sinne, daß sie schlimmer sind als Google, noch will ich Google in Schutz nehmen. Nur was MS ist hier mit der Kampagne macht, ist gleichzusetzen mit einem Dieb, der schreit, haltet den Dieb, er hat mein gestohlenes Eigentum geklaut.
    Was Deinen NSA Hinweis betrifft, die können noch weitaus mehr mit meinen Daten machen als eine Firma, weil die NSA mehr Zugriff hat und deutlich mehr Befugnisse.
    Das Privacy Buch ist in der Tat ein guter Hinweis, den ich unterstütze.
    Deine Verharmlosung von MS finde ich aber krass. Lies mal das hier:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/nsa-skandal-inwiefern-kooperierte-microsoft-mit-dem-geheimdienst/8491340.html

  42. „Wer so etwas toll findet wird vermutlich auch zu 90% nur RTLII & RTL im TV laufen haben – weil ihm arte und 3Sat zu kompliziert sind …“ – ein schönes Beispiel für absolutes Kindergartenniveau.

  43. Rainer Zufall says:

    @Fraggle.
    Wer redet denn von Dir? Dass Microsoft nicht viell besser ist, kann ich auch nur bestätigen. Darum ging es aber gar nicht.
    Und wieso sollte ich nicht verstanden haben was kritisiert wird? Auf Dch habe ich mich jedenfalls garantiert nicht bezogen.
    Dass Chrome das schlimmste Programm ist, dass man sich momentan auf den Rechner laden kann, sollte wohl auch hinlänglich bekannt sein, von dem her ist die Kritik von MS vollkommen berechtigt (unabhänig davon, ob jemand, der im Glashaus sitzt, wirklich der Richtige ist, um die Steine zu werfen ^^).
    Ich wollte ja auch eher darauf hinaus, dass Google und Microsoft einfach zwei völlig unterschiedliche Strategien verfolgen (Produkt/Kunde).
    Natürlich haben die Geheimdienste alle möglichen Befugnisse. Aber das ändert nichts daran, dass Google im Vergleich zu anderen Firmen über die schon genannten Dienste eine Menge an Daten erzeugen kann, über die andere Firmen nur staunen können. Und da liegt auch das Problem. Zwar haben die Geheimdienste momentan nen ziemlichen Schatten, können aber wieder unter Kontrolle gebracht werden, wenn die Parlamente mal einen Willen dazu zeigen würden.
    Aber dass eine private Firma solch eine Macht hat, finde ich mehr als bedenklich. Dazu gehört allerdings nicht nur Google, da würde ich auch Firmen wie Blackwater dazu zählen.

  44. besucherpete says:

    „… und zweitens sollte man sich eher Gedanken darüber machen, was all diese Daten in den Händen einer einzelnen privaten Firma anrichten können“ …ja, was denn z.B.?

    Darüber hinaus ist in aller Regel davon auszugehen, dass der Google-Nutzer weiß, dass man dort mehr oder weniger mit seinen Daten „bezahlt“. Insofern kann von „stehlen“, wie auf der Tasse steht, keine Rede sein. Wir (die Google-Nutzer) liefern die Daten freiwillig.

  45. Rainer Zufall says:

    @besucherpete
    Naja sehr witztig, als ob allzu viele Nutzer darüber bescheid wissen, mal von technisch Versierten abgesehen.
    Auch Leute, die mir erzählen, dass ihnen Werbung für Schuhe angezeigt wird, wenn sie vor ein paar Tagen nach solchen gegooglet haben und von Begriffen wie Cookie, Browserverlauf oder Tracking noch nie in ihrem Leben gehört haben, benutzen Google, Gmail oder YouTube.
    Und zu deinem anderen Punkt, dass wirst du dann in ein paar Jahren schon sehen, wenn beispielsweise deine Krankenkasse oder Versicherung dir aufgrund von irgendwelchen Daten, die sie über dich gekauft haben, kündigt. Die Möglichkeiten kann sich jeder selbst ausdenken, Grenzen sind praktisch keine vorhanden.

  46. Eine Tasse von Apple:

    Keep calm while we kill your wlan.

  47. besucherpete says:

    „Wer so etwas toll findet wird vermutlich auch zu 90% nur RTLII & RTL im TV laufen haben – weil ihm arte und 3Sat zu kompliziert sind …“ – Ich finde die Kampagne nicht toll, trotzdem schaue ich in der Tat lieber RTL II und RTL, denn 3sat und arte sind mir einfach zu laaangweilig.

  48. besucherpete says:

    „Und zu deinem anderen Punkt, dass wirst du dann in ein paar Jahren schon sehen, wenn beispielsweise deine Krankenkasse oder Versicherung dir aufgrund von irgendwelchen Daten, die sie über dich gekauft haben, kündigt.“ – Vielleicht. Dann aber haben sie diese Daten nicht von Google. Denn Google schaltet zwar personalisierte Werbung, verkauft aber die Datenbestände nicht – jedenfalls nicht bisher. Das ist ein wesentliches Detail.

  49. @Christian

    Du bestätigst meine Meinung: du magst es verdrehten Humor nennen – ich nenne es Kindergarten-Niveau – ich könnte es natürlich auch noch deutlicher ausdrücken ..

    Ob sich nun jemand freut dass sich zwei große Datenkraken auf diesem Niveau anpampen, oder ähnliches zw. zwei geistigen Tieffliegern irgendwo auf RTL stattfindet ist für mich kein großer Unterschied.

    Das Beispiel mit RTL ist natürlich nur eine Metapher die aber wohl die meissten verstehen.

  50. Man sollte in der Werbung über die eigenen Produkte und ihre Stärken reden, nicht über die Produkte der Konkurrenz. Lernt jeder Azubi in der Agentur im ersten Jahr. So gesehen, gute Werbung für Google, hebt sie doch deren Bekanntheitsgrad.

  51. @Matze.B: Überlasse das bitte mir zu entscheiden ob ich ein Kindergartenniveau an den Tag lege wenn ich über diese Tasse lache oder nicht. Ich behaupte ja auch nicht, dass Deine Borniertheit typisch deutsch ist und die verklemmpte deutsche Gesellschaft widerspiegelt. Du kennst mich nicht und Du hast in keiner Weise das Recht, Dir hier öffentlich ein beleidigendes Urteil zu bilden, weil ich diese Tasse lustig finde oder weil sich zwei Konzerne welche ich nicht mag öffentlich – auf egal welchem Niveau – zerfleischen. Ebenso nehme ich mir nicht das Recht heraus dich wie eben beschrieben borniert oder sonst wie zu bezeichnen.

    Über was ich lache oder nicht geht dich schlicht nichts an bzw. gibt Dir nicht das Recht über Intelligenz oder Niveau anderer zu urteilen. Ich lache über solche Sachen wie ich darüber lache, wenn jemand Dank seiner Dummheit mit dem Mountainbike ein Auto überspringt, es ihn auf die Fresse haut, er sich Arme und Beine vor laufender Kamera bricht, eventuell sogar stirbt und seine idiotischen Kumpanen das auch noch voller Stolz ins Internet stellen. Ich finde das dann deswegen lustig, weil ich das natürliche Selektion nenne. Der selbstverschuldete Tod anderer Menschen ist in meinen Augen etwas praktisches. Es stellt Arbeitsplätze frei und entlastet das Sozialsystem und befreit die Gesellschaft und unnützen Individuen.

    Nur verbitte ich mir, über mich ein (beleidigendes) Urteil abzugeben nur weil ich etwas LUSTIG finde. Schon garnicht, ohne mich auch nur Ansatzweise zu kennen.

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