Saturn Smartpay: Kassenloses Bezahlen wird aktuell in Münchener Filiale getestet

In Innsbruck konnte das Unternehmen SATURN bereits einen Erfolg mit seinem Pilotprojekt des ersten kassenlosen Consumer-Electronics-Store Europas verzeichnen, nun testet man das mobile Zahlsystem Smartpay auch in Deutschland, genauer gesagt im Einkaufscenter PEP in München.

Dort könnt ihr nämlich eine Reihe ausgewählter Produkte aus dem Kopfhörersortiment direkt per App bezahlen und sogar die Gerätesicherung entfernen. Keine Kasse, kein Anstehen, kein Stress. Das gesamte Sortiment des Marktes damit abzudecken wäre für einen Test natürlich überdimensioniert, früher oder später könnte aber auch das mal Realität werden.

Bis Ende November dieses Jahres soll das Pilotprojekt noch laufen, unterstützt vom Münchner Startup Rapitag, die für die Entwicklung der neuen Diebstahlsicherungen zuständig sind. Der Kunde soll bei der ganzen Geschichte am Ende sowohl von der Fachberatung im Markt, als auch von der simplen Kaufabwicklung per App profitieren.

Das Unternehmen verfolgt mit seinem Test zwei Ziele:

Mit „SATURN Smartpay“ will der Elektronikhändler zum einen evaluieren, wie mobiles Bezahlen bei seinen Kunden in Deutschland ankommt. Zum anderen wird getestet, wie der Self-Checkout auch bei hochwertigen, preisintensiveren Produkten mit Diebstahlsicherung funktionieren kann.

Den Bezahlvorgang und auch das Entsichern der Ware erklärt das Unternehmen folgendermaßen:

Der Kunde lädt zunächst die „SATURN Smartpay“-App aus dem Play Store von Apple oder Google auf sein Smartphone. Nach der Registrierung hält er dann sein Smartphone an die Produktsicherung seines Wunschproduktes. Über eine Bluetooth-Schnittstelle entsperrt sich die Produktsicherung automatisch, und das Produkt ist bezahlt. Der Kunde kann den Markt anschließend direkt mit dem Produkt verlassen. Die Mitarbeiter des Marktes stehen dabei jederzeit für eine persönliche Beratung zu den Produkten oder dem innovativen Bezahlvorgang zur Verfügung.

Bezahlt wird mit der App dann entweder per PayPal oder eben per Kreditkarte. Die Rechnung bekommt man als Kunde dann bequem per Mail zugeschickt. Über die App sollt ihr außerdem auch noch Produktinformationen, Bilder, aktuelle Preise und den digitalen Kassenbon aufrufen können.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Kenneth Hackstein says:

    Coole Idee, ich würde das Feature nutzen.
    Hoffentlich setzt sich das durch.

  2. Nehmen wir mal an, dass das eine gute Idee ist und sich durchsetzt (wovon ich nicht ausgehe). Dann habe ich für jedes Geschäft, in dem ich einkaufen möchte eine eigene App? Am Besten noch mit eigenem mobile Payment. Das skaliert doch nicht.

  3. „„SATURN Smartpay““
    Netter Versuch, aber der Name sagt schon alles. Wenn es irgendwann für mehr als Kopfhörer reicht, dann auch nur bei SATURN.
    Danach kommt Mediamarkt Pay, Marktkauf Pay, Aldi-, Lild-etc. Pay, und danach ist das Smartphone voller Pay-Apps. Solche Insellösungen scheitern meistens.

  4. Seh ich auch so. Ich mein man kann ja online bestellen und liefern lassen.. Wenn man nicht im Weihnachtsstress an der Kasse warten möchte. ..Diese Mischung wird sich denk ich nicht durchsetzen.

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