Roost: smarte WLAN-Batterie

Knapp 97.000 Dollar sackte die smarte WLAN-Batterie namens Roost von 1046 Kickstarter-Unterstützern ein. Keine besonders große Teilnehmerzahl, doch die Idee ist sympathisch. Roost ist eine 9 Volt-Batterie, die derzeit für den Einsatz in Rauchmeldern gedacht ist.

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Sie wird danach in euer Netzwerk gebracht und mit einer App auf einem Smartphone gekoppelt. Sollte sich die Lebenszeit dem Ende nähern, so bekommt ihr einen Alarm auf euer Smartphone gepusht. Knapp 5 Jahre soll Roost durchhalten, wenn sie in einem Rauchmelder verbaut ist – doch auch ein Einsatz zukünftiger Batterien in anderen Smart Home-Geräten ist laut den Herstellern angedacht.

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Roost gibt nicht nur Alarm, wenn der Batteriezustand zur Neige geht, auch bei Alarm-Aktivitäten des Rauchmelders wird angeschlagen – quasi ein Nest-Rauchmelder im Selbstbausatz. Bei Roost vertreibt man die Batterie in einem Modul-Verfahren: eine Batterie liegt derzeit bei 40 Dollar, zwei sind für 65 Dollar zu haben, ist der Saft raus, so lassen sich die reinen Akku-Packs ohne das WLAN-Modul für rund 10 Dollar nachkaufen. Ab Juni 2015 soll geliefert werden können. (danke Thomas!)

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. @Stefan:
    Du schreibst: „die rauchmelder, welche unter die rauchmelderpflicht fallen, und dafür zugelassen sind DÜRFEN KEINE auswechselbare batterie haben!“

    und später…
    „zu den 5 Jahren. ein Rauchwarnmelder MUSS mindestens 10 jahre durchhalten können,“

    Davon höre ich zum ersten Mal. Redest Du von Deutschland oder einem anderen Land?
    Ich denke, hoier im Artikel geht es um die Rauchmelderpflicht in Wohnräumen.

    In Deutschland ist die Beschaffenheit eines Heimrauchwarnmelder m.W. in der DIN 14676 festgelegt. Darin ist WEDER die Rede davon, dass die Batterei fest verbaut sein muss, noch dass die Batterie mind.10 Jahre halten muss.

    Im Gegenteil, in der DIN wird darauf hingeweisen, dass man die Batterie JÄHRLICH wechseln SOLL. (das bezieht sich wohl eher auf die Standard 9V als auf Lithium), des weiteren MUSS mind. jährlich eine Funktionsüberprüfung/Sichtprüfung durchgeführt werden.

    Wenn Du andere Informationen hast, wäre es nett die hier mitzuteilen (mit Quelle), denn ich gehe davon aus, dass die Mehrheit der Anwender die Standard-Rauchmelder mit 9V Blockbatterie nutzen.

    Viele Güße
    Sven

  2. Mein Vermieter hat vor 5 Jahren in jeden Raum (außer Bad und Küche) einen Langzeit-Warner eingebaut. Von denen war noch keine Batterie leer, weder beim Kochen noch beim Duschen hatte ich je einen Alarm, und auch mehrere Kerzen auspust war kein Ding, auch direkt unter dem Rauchmelder. Um sicher zu gehen, dass die Dinger überhaupt funktionieren, habe ich dann mal ein kleines Feuerchen im Papierkorb veranstaltet, und siehe da: Das ganz Haus (4 Parteien) standen in meiner Wohnung, und einer hatte auch schon die Feuerwehr an der Strippe. Das konnte ich verhindern. Der Nachbar hat die Dinger mal mit Reucherstäbchen aktiviert bekommen. Da kam die Feuerwehr, und der Nachbar musste auch nichts bezahlen. Wer bei der Feuerwehr keine Telefonstreiche spielt, muss auch nichts bezahlen.

    Sollte ich jemals in die Not kommen, selbst Rauchmelder anschaffen zu müssen, hoffe ich, dass die bei mir in der Wohnung hängenden noch vertrieben werden. Etwas besseres gibt es in meinen Augen nicht. Halten ewig, funktionieren, und Fehlalarme muss man mutwillig herbeiführen.

    So ein Unfug kommt mir nicht in die Wohnung. Wer garantiert mir denn, dass in der Batterie nicht irgend ein schwachsinniger Schaltkreis nicht schaltet, und die 9V plötzlich ausfallen und mein Rauchmelder keine Funktion mehr aufweist?

    An etwas sicherheitskritisches lasse ich so eine „Smart-Batterie“ nicht ran.

  3. @dischue
    Das ist einfach zu erklären, in der Batterie muss noch platz für die gewöhnliche Funktion einer Batterie bleiben 😉
    In dem der Strom ansteigt, was bei einem Rauchmelder nun mal nur passiert wenn der Alarm ausgelöst wird, wird das Signal ans Handy geschickt. Laut der Website, soll man sich mit WIFI Netz verbinden, und von dort aus kann die App auf dem Smartphone den Roost abfragen. Das heißt im innern befindet sich ein WLAN modul. Die Messung darüber ob mehr Strom vom Rauchmelder gezogen wird, ist für mich die einfachste Art zu messen ob gerade was im Rauchmelder passiert, da die Roost Batterie verschlossen ist, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das dort noch eine auswert Elektronik mit Rauchsensor enthalten ist, wäre dann doch irgendwie sinnlos 😉
    Hoffentlich kauft sich das ding jemand und macht mal die Elektronik auf, bin gespannt was die dann dort wirklich reingepackt haben ^^.

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