Raspberry Pi: Neues Kameramodul mit 12,3 Megapixeln vorgestellt

Im offiziellen Raspberry-Pi-Blog hat man interessante Hardware für alle Fans des Mini-Computers vorgestellt. Kameramodule unterstützt der Raspberry Pi bereits seit langem, nun kommt ein neues hinzu. So hat man jetzt als Nutzer die Möglichkeit, auf einen 12,3 Megapixel starken Sensor zu setzen, nämlich den Sony IMX477 mit 1,55 µm × 1,55 µm Pixelgröße. Hier hat man nun die doppelte Pixelfläche im Vergleich zum IMX219 zur Verfügung. Eine rückwärtig belichtete Sensorarchitektur wird zudem für verbesserte Empfindlichkeit sorgen.

  • Sony IMX477R stacked, back-illuminated sensor, 12.3 megapixels, 7.9 mm sensor diagonal, 1.55 µm × 1.55 µm pixel size
  • Ouput: RAW12/10/8, COMP8
  • Back focus: Adjustable (12.5 mm–22.4 mm)
  • Lens standards: C-mount, CS-mount (C-CS adapter included)
  • IR cut filter: Integrated
  • Ribbon cable length: 200 mm
  • Tripod mount: 1/4”-20

Das neue Modul bringt eine Unterstützung für handelsübliche C- und CS-Mount-Objektive mit. Man gehe davon aus, dass die Menschen im Laufe der Zeit eine recht große Vielfalt an Objektiven verwenden werden, aber für den Anfang werden die Vertragshändler eine ausgewählte Reihe von Optionen anbieten: ein 6-mm-CS-Mount-Objektiv zum Preis von $25 und ein 16-mm-C-Mount-Objektiv zum Preis von $50. Der Preis des Kameramoduls allein liegt bei $50.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Markus Bobbe says:

    Back-illuminated sensor würde ich eher mit „rückwärtig belichtete“ anstatt „hintergrundbeleuchtete“ Sensorarchitektur übersetzen.

    Hier wird kein Hintergrund beleuchtet, stattdessen werden die lichtempfindlichen Teile auf der Rückseite des Sensors platziert, da dort weniger andere Teile Licht absorbieren.

  2. Was macht man denn mit dieser Raspberry Kamera? Für Spielereien find ich die fast etwas teurer.

    • Naja mit dem Sensor und der Objektivaufnahme lassen sich durchaus semiprofessionelle Überwachungssysteme bzw. Kamerasysteme bauen. Verglichen mit anderen modularen Sensorsystemen ist das Zeug spottbillig.

    • Ich habe die E-Mail dazu auch heute morgen bekomme und mich schon gefragt, in welchem Szenario das Sinn macht. Eingefallen ist mir eine RPi-basierte Digitalkamera, aber sonst … aber es gibt sicherlich Nutzer, die das einsetzen können. Die Frage nach dem „wofür“ habe ich mir seinerzeit auch beim Raspberry Pi gestellt, heute möchte ich nicht mehr darauf verzichten. 😉

    • Am 3D Drucker hängt sowieso ein Pi mit OctoPrint. Anstatt auf eine Webcam zu setzen die den Druck überwacht würde sich durchaus dieses Modul anbieten.

    • Spontan fällt mir dazu Timelapse-Videos ein… je nachdem was man macht, muss eine Kamera Tagelang alle paar Sekunden oder Minuten ein Bild machen.

  3. naja, schönes Spielzeug. Zum rumbasteln usw.

    Meine Erfahrungen mit Raspberrys und CS Cams haben bisher immer ergeben, das viel zu wenig FPS aus dem Streams des Rasp kamen. Und für den Außeneinsatz muss man noch sehen, wie man das für abdichtet.

  4. Hochinteressant! Hab da doch gleich ne Bestellung abgegeben. Mal sehen, welcher meiner Roboter eine neue Optik bekommt:
    http://www.RoboSpatium.de

  5. Mich verwirrt etwas, dass auf der Objektivhalterung “HQ camera v1.0 2018” steht.

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