Pushbullet lässt Google Allo-Nachrichten unter gewissen Voraussetzungen per PC beantworten

artikel_pushbulletGoogle Allo, ein noch relativ junger Messenger von Google, der auf eine „One-Device“-Nutzung setzt, bietet durch dieses Feature keine Möglichkeit, Nachrichten auch auf anderen Geräten zu lesen oder gar zu beantworten. Für einige Nutzer ein No-Go. Aber es gibt nun einen Workaround, zumindest teilweise. Pushbullet bietet nämlich die Beantwortung von Allo-Nachrichten via PC an. Das wiederum etwas eingeschränkt, denn mit Nachrichten, die in einem Inkognito-Chat gesendet werden, funktioniert das nicht. Das ist allerdings nicht die einzige Einschränkung, mit der sich die interessierten Nutzer abfinden müssen.

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Nächste Hürde: Pushbullet unterstützt Allo bisher nur für Android und leider auch nur für Geräte mit Android Nougat. Aber wenn diese Voraussetzungen alle erfüllt sind, steht Allo-Nachrichten am PC nichts mehr im Weg. Aktiviert werden muss in Pushbullet für Android das Notification Mirroring und schon kann es losgehen. Auf der PC-Seite kann sowohl die Pushbullet-App als auch die Erweiterung für den Browser genutzt werden.

Sicher nicht die befriedigendste Lösung, aber besser als keine. Falls man Allo denn überhaupt nutzt. Nach einer weiten Verbreitung sieht es ja aktuell noch nicht aus, das wird sich aber sicher ändern, wenn Allo die vorinstallierte Hangouts-App auf neuen Android-Geräten ablöst.

Pushbullet - SMS on PC
Pushbullet - SMS on PC
Entwickler: Pushbullet
Preis: Kostenlos+

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Wenn ich sowas lese, frage ich mich immer, ob das gut oder Mist ist. Ich persönlich finde diese Beschränkung auf ein Device bekloppt. Wieso muss ich zu dem zweitkleinsten Display im Haushalt greifen, um Nachrichten zu beantworten, wenn da noch ein Tablet und ein PC ist und Google doch sonst fast alles zwischen den Devices synchronisiert?
    Auf der einen Seite ist das zwar nett von Pushbullet, dort anzusetzen und den Benutzern den Komfort zu geben, gegen den sich Google irgendwie absichtlich entschieden hat.
    Auf der anderen Seite, könnten sie Google auch einfach im Regen stehen lassen und hoffen, dass dieser Ansatz und die App damit scheitert, was zwar erstmal fies klingt, aber den Nutzern langfristig vielleicht mehr Komfort bringt, wenn Google evtl. daraus lernt.

  2. Ich finde so eine Beschränkung auf ein Gerät auch eher unglücklich. Wenn man sich aber mal umhört, scheint es tatsächlich eher so zu sein, dass das viele Nutzer schlicht und einfach nicht interessiert und auch immer mehr Nutzer ausschließlich ihr Smartphone nutzen, um ins Internet zu gehen, d.h. die Nutzung von Desktops oder Laptops immer seltener wird und zum großen Teil auch gar nicht mehr stattfindet. Wenn das wirklich für so viele Leute ein Problem wäre, hätte beispielsweise WhatsApp schon vor langer Zeit scheitern müssen.

  3. @Sascha: Dass deutlich mehr Leute Allo nutzen, wenn Hangouts auf den Smartphones ersetzt wird, mag wohl stimmen, aber es werden auch nicht so viele sein, dass man von einer großen Verbreitung reden kann. Hangouts haben auch viele, aktiv genutzt wird es aber nur von den wenigsten.

  4. mit whatsapp und threema bin ich bestens bedient. whatsapp hat fast jeder und threema haben die, die wichtig sind. allo kennt kein schwe*n und das wird untergehen wie google+

    der zug ist eindeutig abgefahren

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