Polestar 0 Projekt: Autohersteller plant wirklich klimaneutrales Auto bis 2030

Polestar gehört zu den neueren Mitspielern am E-Auto-Markt und hat schon den einen oder anderen Käufer von seinen Qualitäten überzeugen können. Die von Volvo gegründete Marke hat in einem Jahresbericht nun angekündigt, dass man bis 2030 das erste wirklich klimaneutrale Auto entwickeln möchte.

Dabei möchte man nicht den bisherigen Weg der „Klimaneutralität“ einschlagen, in dem man CO2 im Herstellungsprozess verbraucht und dieses dann kompensiert, indem man beispielsweise Bäume pflanzt. Man wird den kompletten Herstellungsprozess und die Wertschöpfungskette unter die Lupe nehmen und auf Links drehen.

„Offsetting ist nicht mehr als eine Ausflucht“ … „Indem wir die Herausforderung annehmen, ein komplett klimaneutrales Auto zu schaffen, zwingen wir uns, über das hinauszugehen, was heute möglich ist. Wir müssen alles in Frage stellen, innovativ sein und auf exponentielle Technologien setzen, wenn wir das ‚Design towards Zero‘-Ziel erreichen wollen.“ – Polestar CEO Thomas Ingenlath.

Während der Polestar 2 aktuell noch mit einem CO2-Fußabdruck vom Band fährt, soll das in etwas mehr als acht Jahren nicht mehr der Fall sein. Da liegt auf jeden Fall viel Arbeit vor dem Hersteller.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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2 Kommentare

  1. Dieses Ankündigen von Dingen, die in ferner Zukunft liegen, als günstiges, unüberprüfbares Marketing-Instrument, hat letztens sogar eine Autozeitschrift schön kommentiert:

    https://i.imgur.com/x53eYrE.png

    tl;dr: Machen, nicht ankündigen.

  2. Mal sehen ob das Auto dann einfach exorbitant teuer wird oder wie Polestar das schaffen will. Ich würde meine Hand auf jeden Fall safe nicht dafür ins Feuer legen, dass die das bis 2030 schaffen. Und ich will auch nicht den Kopf hinhalten müssen, wenn es bis dahin zwar in der Presse heißt, sie hätten es geschafft, und am dann deckt jemand auf, das es eben nicht so ist.

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