Pogoplug für unter 20 Euro: Festplatten zum Server machen, Daten via Internet abrufbar

Ui, das ist eine Ansage: Pogoplug wird gerade verramscht. Pogoplug ist ein Miniserver, der eigentlich recht populär ist. Prinzipiell ist es nur ein Gateway für bereits bestehende Hardware, damit eure Dateien auch via Internet abrufbar sind. So wird der Pogoplug an euren Router angeschlossen und bis zu vier Festplatten landen via USB am Pogoplug.

Über den Webbrowser oder via mobiler Apps lassen sich dann die Daten von überall auf der Welt abrufen, die Übertragung ist verschlüsselt. Wer bereits ein NAS oder ein VPN in das eigene Netzwerk hat, der braucht so etwas vielleicht nicht, für Einsteiger in die Materie könnte es ein Tipp sein. Der Pogoplug Pro bringt auch WLAN mit und kann so auch Geräte ansprechen, die nicht per USB angeschlossen sind. Update: ist kein Pro, wie man eben mitteilte.

Normalerweise kosten die kleinen Kisten 90 Euro, in einer Hauruck-Aktion versucht man wohl gerade alle zu verkaufen, so findet man den Pogoplug für 19.95 Euro bei iBood. Kommen noch einmal knapp 6 Euro Versand drauf, dennoch ein guter Deal, um USB-Geräte ins Netz zu bringen.

Habe mir selber mal eine bestellt, mal schauen, was man damit noch so anstellen kann. Das Gerät bringt eine Weboberfläche mit, dazu natürlich die mobilen Apps für euer Android- oder iOS-Gerät. (via)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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35 Kommentare

  1. Auf der offiziellen Seite werden meine Kreditkarten nicht genommen:

    „Thank you for shopping in our e-store!
    Unfortunately, unexpected problems occurred while processing your payment. Don’t worry, your credit card has not been charged.
    We will be glad to assist you in finding the problem and successfully completing your order.
    Simply click on ‚Request assistance‘ on the form and we will contact you!“

  2. Gleich mal eins bestellt. Wird am 20. verschickt und könnte noch vor Weihnachten bei mir sein. 🙂

  3. Hatte ich auch schon das 15,- Euro-Angebot wahrgenommen.
    Werde entweder Arch-Linux installieren oder einen Logitech MEdia Server für meine Squeezeboxen draus machen.
    Für den Preis unschlagbar.
    http://archlinuxarm.org/platforms/armv5/pogoplug-v2-pinkgray
    http://squeezeplug.de/

  4. Vielleicht ganz gut, dass die Bestellung bei mir nicht durchging. Ein Mydealz-User schreibt:
    „Hab das Ding (pink) seit 2 Jahren und kann es nicht wirklich empfehlen.
    Die Web-Oberfläche sieht zwar ganz nett aus, entpuppt sich aber schnell als Blende vor lamer Technik.
    Der upload läuft über ein kleines flash popup und läuft bei großen Dateien nie durch, bleibt hängen oder stürzt ab.
    Der Zugriff über die \’native\’ Windows Oberfläche ist nochmal ein ganzes Stück langsamer.
    Wer wirklich guten \’Zugriff\’ auf eine Netzwerk hdd / cloud haben will ist hier falsch beraten.
    Das Teil direkt über Linux laufen zu lassen macht wohl am meisten Sinn.
    Archlinux -> git -> sparkleshare
    und ggf einen eigenen nicht per fernzugriff (des Herstellers) erreichbaren kleinen Dropbox Klon haben. (Konnte ich allerdings aus Zeit Gründen noch nicht testen). und so schmort das Gerät bei mir nur so rum.
    Angeschlossen im hochgeschwindigkeits Netz“

  5. Tja, dann doch eher Popo als Pogo. Wenn die Netzgemeinde überall sagt, dass das Teil per WLAN max. 4 MB/s und per LAN max. 8 MB/s, viele sagen aber 3 MB/s statt 30 MB/s (USB 2.0) und noch weniger schafft, dann kann ich die paar wenigen Daten auch bspw. in die OwnCloud hochladen. Aber für Bastler, besonders Linux-Freaks können die Geschwindigkeit noch pushen.

  6. Da wird auf jeden Fall erstmal Linux installiert.
    Wenn es von der Netzwerkgeschwindigkeit als Fileserver nichts taugt, dann wird Shairport installiert und ich hab nen weiteren Airplay Empfänger. Wäre letztendlich immernoch ~10€ günstiger als ein Raspberry, Gehäuse noch garnicht mitgerechnet und von nem aktiven USBhub für externe 2,5 Festplatten mal ganz zu schweigen.

  7. Mal sehen was dadraus wird. Ich bin echt gespannt ob es wirklich ankommt.

    “Thank you for shopping in our e-store!
    Unfortunately, unexpected problems occurred while processing your payment. Don’t worry, your credit card has not been charged.
    We will be glad to assist you in finding the problem and successfully completing your order.
    Simply click on ‘Request assistance’ on the form and we will contact you!”

  8. den Pogoplug kann man auch auf andere Betriebssysteme umflashen und als Miniserver nutzen. Anleitungen gibts im Netz. Ich hatte meinen damals unter OpenWRT und Debian am laufen.

  9. Bestellt ist einer, mal sehen, welche Version kommt. Auf jeden Fall will ich Owncloud installieren (nach dieser Anleitung wohl möglich —> http://archlinuxarm.org/forum/viewtopic.php?f=18&t=3769)

  10. Und noch eine ausführliche Anleitung mt Anregungen zur Linux-Installation –> http://crashdex.com/2012/03/a-new-tiny-computer-pogoplug-pro-with-archlinux-installation/

  11. Gibt es vielleicht eine deutsche Anleitung für Dummies? 😉 Interessiert ich mal bis zum Server mit Windows Freigaben und co!

  12. Habe mir mal zufällig ein Pro für 35€ bei ebay ersteigert und muss sagen, dass ich schon recht zufrieden bin, allerdings noch glücklicher wäre, wenn das mit dem Arch Linux installieren einfacher erklärt wäre. Vielleicht stelle ich mich auch einfach nur doof an! xD

  13. Ich hatte hier mal eine Anleitung für ArchLinuxArm auf dem PogoPlug geschrieben:
    http://www.sagrland.de/2012/12/15/royd-4-archlinuxarmpogoplug-v2/

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