Löschbare Kommentare bei Instagram: 10.000 Dollar für 10-Jährigen aus Facebooks Bug Bounty-Programm

Instagram Artikel LogoBugs in Programmen oder Webseiten zu entdecken, kann sich lohnen. Nicht nur, weil die Lücken nach der Entdeckung in der Regel geschlossen werden und wieder eine sichere Nutzung möglich ist, sondern auch weil die Entdecker solcher Bugs finanziell entlohnt werden. Google hat ein großes Reward-Programm, aber auch Facebook zeigt sich dankbar über eingereichte Bugs. Eine Lücke in Instagram bescherte einem 10-Jährigen nun ein nettes Taschengeld. 10.000 Dollar gab es dafür, dass er eine Lücke meldete, die das Löschen von Bildunterschriften auf Instagram ermöglicht. Jani konnte mit dem entdeckten Bug jegliche Bildkommentare (vom Bilduploader) löschen, nach seiner Aussage hätte er sogar die von Justin Bieber entfernen können (und die Welt wäre ihm sicher noch ein Stück dankbarer gewesen).

Instagram ließ sich die Methode auf einem Test-Account vorführen und sie funktionierte, Jani kassierte 10.000 Dollar. Laut Janis Vater ist es nicht das erste Mal, dass der kleine Kerl – der sogar noch zu jung für die Nutzung von Instagram ist – Lücken in Webseiten entdeckt hat, bisher waren diese aber kaum nennenswert. Die Belohnung könnte aber auch eine gute Motivation sein, um am Ball zu bleiben, Potential scheint Jani ja zu haben. Schöne Geschichte, auch wenn sie gleichzeitig erzählt, dass Bildunterschriften bei Instagram löschbar waren. 😀

(Quelle: Iltalehti, via Mashable)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. ..(und die Welt wäre ihm sicher noch ein Stück dankbarer gewesen)…
    brachte mich sehr zum Lachen.
    Danke

  2. Da schließe ich mich Don an 🙂

  3. @Don @Fraggle
    Mein Reden. 🙂

    Mir ging, als ich las, dass es sich um einen 10jährigen handelt, der diese Dienste theoretisch noch gar nicht nutzen darf, durch den Kopf: ‚In ya Facebook!‘.
    Was wird der kleine Kerl in weiteren zehn Jahren alles anstellen können? Wäre sehr zu wünschen, dass er nicht der dunklen Seite verfällt und sein Talent und Können auf der Seite der Whitehats einsetzt.

  4. Er könnte z.B. bei der Zentralbank von Bangladesch Security Audits machen!

  5. Hahaha, als ob! 😀
    Viiiiel wahrscheinlicher ist da, dass da der Vater seinen Sohn aus eventuellen Haftungsgründen oder wegen der PR vorgeschickt hat.
    So eine Story wird natürlich von Medien dankbar aufgegriffen – und sicher auch von Facebook.

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