Jay-Z krallt sich HiRes-Streaming-Service WiMP

Die Auswahl an Musikstreaming-Diensten ist relativ groß, relativ klein wird sie jedoch, wenn man Musik in besserer Qualität genießen möchte. WiMP bietet diese HiRes-Musik, die Streams in Cd-Qualität liefert. Entsprechendes Equipment vorausgesetzt ist der Unterschied zu komprimierten Dateien schon hörbar, auch wenn man kein perfektes Gehör hat. Neulich erst berichteten wir, dass WiMP keine Windows Phone-App mehr anbietet, weil die Plattform keine HiRes-Musik unterstützt.

WiMP_Web

Jetzt hat eine Firma hinter der der bekannte Musiker Jay-Z steht WiMP übernommen. Ziel ist eine weltweite Verfügbarkeit von WiMP, bisher gibt es das Angebot nur in Deutschland, Polen, Norwegen, Schweden und Dänemark. In diesen fünf Ländern zählt man insgesamt über 500.000 zahlende Kunden. Klingt lächerlich wenig im Vergleich zu Spotify, dem Platzhirsch im Streaming-Bereich, allerdings sind es ja auch nicht gerade große Länder, in denen WiMP angeboten wird.

Project Panther Bidco heißt Jay-Zs Unternehmen, das nach der Übernahme folgendes Statement abgab:

Panther believes that the recent developments in the entertainment industry, with the migration to music and media streaming, offers great potential for increased entertainment consumption and an opportunity for artists to further promote their music. Panther’s strategic ambition revolves around global expansion and up-scaling of Aspiro’s platform, technology and services.

Übrigens, wer WiMP einmal ausprobieren möchte, aktuell gibt es eine 3-für-1-Aktion für die Premium- und HiFi-Pakete. So könnt Ihr den Dienst drei Monate zum Preis von einem nutzen, sprich Ihr zahlt 9,99 Euro oder 19,99 Euro für drei Monate Musik bei dem Anbieter. Das Angebot gibt es hier.

(Quelle: FT.com)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Schade – nur CD-Qualität – hätte bei Wimp etwas mehr erwartet…
    Nen paar Rohdaten aus Studioaufnahmen müsste schon drin sein – besonders für den doch recht stolzen Preis…

  2. Ich möchte sehen, wie mir jemand eine 320kbps Datei (wie bei Spotify) von CD(!) Qualität unterscheidet. Das halte ich ja für rumgequatsche.
    Wenn man hochauflösendes Material mit einem weiten Klang – okay.. aber von CD Qualität ist Quatsch.

  3. Hä wieso nicht weltweit verfügbar? Wimp ist doch unter der Marke Tidal in vielen anderen Ländern zu haben? Gehören, so wies ich verstanden hab, beide zu Aspiro
    http://www.aspiro.com/

  4. @Konstantin: Alles hat seine Grenzen und die Firmen haben auch nur Kapazität „x“ zur Verfügung. Jeder der schon mal Audio-Rohdaten in den Händen hatte, weiß wie viel Speicherplatz sowas kostet. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wieso man eine noch höhere Qualität als die CD-Qualität anbieten soll. Wie gesagt, auch Wimp hat Server/Serverfarmen mit einer bestimmten Kapazität und dementsprechend muss man die Sachen einfach komprimieren.

    @Jon: Stimmt dir völlig zu. Ich denke nicht das ein Otto-Normalverbraucher jemals den Unterschied zwischen einer 320kbps-Musikdatei und einer Lossless-Datei raushören würde. Das ist pures Marketing bzw. Verkaufsstrategie. Sowas verkauft sich natürlich besser wenn man sagt „Wir bieten die höchste Qualität“.

    Ich denke dass das die gleiche Sache ist wie die ewig-andauernde Diskussion um FPS/ Frames per Second.

    „Hey, ich habe 60fps!“………..“Oh, so schlecht? Also ich habe ja 90fps!“………..#doublefacepalm

  5. Was genau heißt
    „Entsprechendes Equipment vorausgesetzt“?
    Auswahl an Musikstreaming-Diensten ist relativ groß, relativ klein wird sie jedoch, wenn man Musik in besserer Qualität genießen möchte. WiMP bietet diese HiRes-Musik, die Streams in Cd-Qualität liefert. **Entsprechendes Equipment vorausgesetzt** ist der Unterschied zu komprimierten Dateien schon hörbar …

  6. Also wenn man an Zuhause von Einstellung „Hoch“ auf „Hifi“ umschaltet hört man sehr wohl den Unterschied. Gerade wenn man gute Hochtöner hat, merkt man wie schön die Becken des Schlagzeugs eigentlich klingen.
    Für wahrscheinlich 90% der Nutzer reicht die normale Konvertierung mit 320kbit/s bereits völlig. Aber man kann bei Wimp oder Tidal ja auch beides wählen, wer keinen Unterschied hört bekommt die gleiche Qualität wie bei Spotify für den gleichen Preis. Seit der Umstellung auf Tidal sogar mit massig Zusatzmaterial.

    Wer aber seine Lieder z.B. mit Audials aufnimmt, der sollte sowieso Hifi Kunde sein und hat danach die Freiheit nach unten in alle Formate konvertieren zu können. Nur weil hier manche keinen Markt sehen, heißt das nicht, dass dieser nicht da ist. Selbst wenn Wimp damit nur 1000 Leute zu Hifi treibt, hat man wenigstens die Möglichkeit dies zu tun. Andere Streaminganbieter bieten einem diese Möglichkeit erst garnicht.

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