IDC: Nachfrage nach Wearables auch im ersten Quartal 2019 ungebrochen

Neues Quartal, neue Zahlen. Wie die Analysten der IDC mitteilen, erreichte der weltweite Absatz von Wearables im ersten Quartal dieses Jahres eine Höhe von rund 49,6 Millionen Einheiten, was vor allem an der weiterhin sehr hohen Nachfrage nach den Geräten liegt, die einfach nicht abebben will.

Dies entspreche gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 55,2 Prozent, wobei die am Handgelenk getragenen Wearables immer noch den größten Teil des Marktes mit insgesamt 63,2 Prozent ausmachen, während die Geräte für die Ohren (34,6 Prozent) parallel das wohl schnellste Wachstum (135,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr) verzeichnen konnten.

„Der Verzicht auf Kopfhörerbuchsen und der zunehmende Einsatz von intelligenten Assistenten sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses sind treibende Faktoren für das Wachstum von in den Ohren getragenen Wearables“, „Mit Blick auf die Zukunft wird dies eine immer wichtigere Kategorie werden, da große Plattformen und Gerätehersteller ohrgetragene Geräte als Anreiz verwenden, um die Verbraucher in ein Ökosystem von tragbaren Geräten zu locken, die das Smartphone ergänzen, aber auch die Möglichkeit bieten, das Telefon bei Bedarf zurückzulassen.“ – Jitesh Ubrani, Research Manager für IDC Mobile Device Tracker

Mit gleich drei Produktlinien (Apple Watch, AirPods und Beats-Kopfhörer) behauptet Apple weiterhin die Pole Position für sich. Darauf folgend lässt sich schon Xiaomi blicken, ziemlich viel „Schuld“ daran dürfte das populäre Mi Band in allen Versionen haben. So konnte das Unternehmen auch in Europa und im Nahen Osten mittlerweile große Anteile hinzugewinnen.

Huawei ist bekanntlich das Unternehmen, bei dem aktuell noch gar nicht richtig klar ist, wo der Weg am Ende wirklich hingehen soll. Dabei konnte Huawei das vergangene Quartal mit einem Wachstum von 282,2 Prozent beenden, so IDC. Ob das auch zukünftig so bleiben wird, müssen wir abwarten. Immerhin werden die Wearables des Unternehmens oft zusammen mit den Smartphones von Huawei vertrieben, was bald schon nicht mehr denselben Anreiz haben könnte, wie bisher.

Auch Samsung bietet genau wie Apple mehrere Produktlinien an, die dank diverser Bundles dafür gesorgt haben, dass sich das Unternehmen weiterhin oben unter den Top 5 beweisen konnte. Bei Fitbit gehts weiter voran, so IDC. Mit der Veröffentlichung der Versa Lite und den neuen Inspire-Trackern konnte man demnach viele neue Benutzer erreichen und seine Marktstellung weiter ausbauen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Sind ja auch nicht unpraktisch. Nach vielen Jahren hab ich nun auch zugegriffen und mir letzte Woche In Ear Kopfhörer und ne Galaxy Watch Active von Samsung besorgt. Spotify offline hören im Fitnessstudio am Handgelenk, remote control bei Präsentationen, schlaftracking oder das Navi in der Uhr gefallen mir gut. Bin mal gespannt ob Huawei auf Tizen wechselt, wenn sie WearOS nicht mehr nutzen dürfen.

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