Hackergruppe behauptet, sie habe den Sourcecode und die Admin-Accounts von MEGA gestohlen

Artikel_MegaEine Hackergruppe, die sich als Amn3s1a Team betitelt, behauptet, dass sie sowohl den Sourcecode als auch die Adminkonten des Filesharing-Dienstes Mega.co.nz geknackt und entwendet hätten. Außerdem sollen dem Team auch zahlreiche interne Dokumente des Unternehmens in die Hände gefallen sein. Sieben Mail-Adressen seien nach Aussage der Hacker Administratoren der Seite zuzuschreiben und demnach verfüge man jetzt auch über sieben Logindaten mit den vermutlich höchsten Zugriffsrechten für alle Belange des Dienstes. Stephen Hall, Chairman bei Mega.nz bestätigt zwar, dass es unbefugte Zugriffe auf das System gegeben habe, allerdings spielt er die Ausmaße des Hacks gegenüber den Aussagen von Amn3s1a deutlich herunter.

So sei nicht die Website selbst, sondern ein Vertragspartner gehackt worden, der sich um Blog-Inhalte und Help-Center der Seite kümmern würde. Dieser Partner habe weder Zugriff auf Accountdaten, noch auf kritischen Sourcecode gehabt, was den erfolgten Hack als recht ungefährlich einstufen ließe.

Eines der entwendeten Dokumente schien ein Auszug aus der Jahres-Vergütung eines Mitarbeiters zu sein, dem laut Dokument eine zehnprozentige Lohnkürzung entgegen stünde. Hall bestätigt zwar die Echtheit des Dokuments, versichert aber auch hierbei, dass dieses nicht von Mega.nz selbst, sondern von einer Seite eines Auftragnehmers stammen soll. Nach eigener Aussage habe das Hacker-Team aber noch ein paar mehr Informationen offen zu legen, womit man sich aber noch ein wenig Zeit lassen wolle.

Mega ist den meisten sicherlich noch als ehemaliges Projekt von Kim Dotcom in Erinnerung. Auch hier gab es wilde Geschichten, wie der Dienst in die Hände anderer Inhaber aus China kam. Dotcom kündigte derweil sein Megaupload 2.0 an, welches Anfang 2017 starten soll. Angst vor einem Code-Klau muss er dabei offenbar nicht haben – die Software soll Open Source sein.

(via ZDNet)

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10 Kommentare

  1. Das wird den ami’s aber freuen, obwohl es bestimmt wieder die Russen waren…
    Da winkt ein big deal – so sehen Geschäfte im 21 Jahrhundert aus…

  2. Welchen Amis*?
    Obwohl Kim selbst vom Dienst abrät, nutze ich ihn hin&wieder. 50GB Speicher für lau ist schon ne Marke. Und wenn man mehrere Accounts hat, kann man Dateien sogar intern tauschen. Leider kann man Videos aber nicht dort direkt Streamen, da suche ich gerade was. Onedrive spielt Videos zwar direkt ab, bietet aber „nur“ 15GB.

  3. Für Pornos reicht das nie und nimmer. Keine Ahnung was ich noch machen soll. Hab schon ziemlich viele drive Accountz bei Google. Vielleicht ist ne extra Festplatte besser.

  4. Benutz doch lieber deine Phantasie. Ist billiger und wahrscheinlich auch dreckiger. Also meine Frau holt sich immer den Mandingo wenn ihr versteht was ich meine.

  5. Der 3. Kommentar ist übrigens nicht von mir.
    Kennt jemand denn einen Online-Speicher, bei dem ich Videos und Bilder hochladen und dann online betrachten kann? Ich möchte gerne Sachen auslagern, die ich nie brauche, aber auch nicht wegwerfen will. Danke.

  6. Bilder gibts doch unlimited bei Amazon (prime), alle anderen Dateien dann für wenig Geld

  7. Kennt echt niemand eine Möglichkeit, wo ich meine Pornos hinschieben kann? Vor allem die mit Mandingo…

  8. god sind das Probleme hier xD Also: wer von euch eine Cloud haben möchte KOSTENLOS und mit wirklichen UNBEGRENZTEM SPEICHERPLATZ nimmt http://filehorst.de für Bilder http://abload.de Hier könnt ihr dann tatsächlich so viel hochladen und teilen wie ihr wollt. Nachteil?, 1GB pro File dafür aber so viele wie möglich 🙂

  9. Für wen 8€ im Monat ok sind, kann auch die G Suite Business verwenden (ehemals Google Apps for Business Premium).
    Dann hat man unlimitiert Speicher und kann 1 TB Files hochladen.

  10. Ich nutze immer noch MEGA, aber nur für Dateien, welche für mich ohne belang sind und welche nicht vermissen müsste, wenn diese weg kämen.