Google will, dass kreative Werkzeuge allen zur Verfügung stehen

Google strebt mittlerweile das langfristige Ziel an, dass die kreativen Werkzeuge des Unternehmens allen Anwendern zur Verfügung stehen – da schließt man auch Menschen mit Behinderungen ein. Gerade Kunst ermögliche es, Menschen über die geschriebene oder gesprochene Sprache hinaus einander näher zu bringen. Gemeinsam mit der New York University (NYU) arbeitet Google an einem Projekt namens „Creatability“.

Es handelt sich dabei um mehrere Experimente, welche untersuchen, wie Software zum Erstellen von Zeichnungen, Musik und anderen künstlerischen Projekten mit der Hilfe von künstlicher Intelligenz besser auf Menschen mit Behinderungen zugeschnitten werden kann. Dabei untersucht man auch unterschiedliche Eingabemethoden. Das beginnt bei einer mehr oder minder normalen Maus für den Computer und geht hin bis zu Berührungen des Körpers.

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Video-Link: https://youtu.be/c5-bHJqtQS0

Auf diese Weise lässt sich z. B. Musik machen, indem das Gesicht auf eine bestimmte Weise berührt wird. Oder aber der Anwender zeichnet mit der Hilfe seiner Augen ein Bild. Obiges Video führt einige Beispiele der entwickelten Techniken vor. Zentral war dabei Posenet, ein Modell für Machine Learning. Dadurch lassen sich mit Unterstützung einer Webcam Eingaben nur durch Körperbewegungen vornehmen. Auch Tensorflow.js spannt man abermals als Grundlage ein, um das Machine Learning direkt auf dem jeweiligen Gerät bzw. im Browser stattfinden zu lassen. Es wandern also keine Bilder an einen externen Server.

Um zu beweisen, dass man es ernst meint, steht der Code von Creatability offen bei GitHub zur Verfügung. Dadurch kann die Community nun auch eigene Experimente wagen. Wer möchte, kann sie dann direkt hier einreichen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Leider gibt es jenseits der Mainstream-Projekte eher Negatives zu berichten. Die Barrierefreiheit von Gmail, Search Console und Google Analytics haben sich in letzter Zeit leider verschlechtert. Ich verweise gerne mal auf meinen Blogbeitrag dazu unter http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2018/09/14/sind-google-produkte-barrierefrei/.

    Viele Grüße

    Domingos

  2. Quintus Icilius Holger says:

    Eine gute Idee von Google, die kreativen Werkzeuge den Menschen mit Behinderungen zur Verfügung zu stellen. Viele App ’s regen die Fantasie an und haben dadurch irgendwie einen positiven Effekt. Bin selbst betroffen und froh , daß man sich mit vielen kreativen App‘ s selbst helfen kann

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