Google Pixelbook Go: Das bisher coolste Pixelbook kommt nicht nach Deutschland


Google hat auf seinem „Made by Google“-Event wie erwartet auch das Pixelbook Go vorgestellt. Gleich vorweg: Nach Deutschland wird es das Pixelbook nicht schaffen. Google hat das Pixelbook Go nicht nur portabler gestaltet, sondern auch günstiger. Gut 900 Gramm wiegt das Pixelbook Go nur, bietet dabei aber einen 13,3 Zoll Touchscreen und der Akku soll auf eine Laufzeit von 12 Stunden kommen. Alles verpackt in ein Gehäuse, das gerade einmal 13 mm hoch ist.

Das Pixelbook Go ist außerdem mit einer extra leisen Tastatur ausgestattet, die auch hintergrundbeleuchtet ist. Zwei USB-C-Anschlüsse sorgen für die Verbindung zu anderen Geräten sowie das Aufladen. Das geht auch schnell vonstatten, zwei Stunden Laufzeit erreicht man laut Google mit 20 Minuten aufladen.

Bei 649 Dollar startet das Pixelbook Go, man kann das Gerät aber auch wesentlich teurer ausstatten, wie so oft bei konfigurierbaren Laptops. Für uns eher weniger relevant, denn nach Deutschland wird das Pixelbook Go nicht kommen. In den USA und Kanada kann es ab heute vorbestellt werden, im Vereinigten Königreich dann Anfang nächsten Jahres.

Die Spezifikationen des Pixelbook Go, an dieser Stelle wird es dann im Google Store zu finden sein (das ist aktuell noch nicht der Fall):

  • Intel Core m3, i5, and i7 configurations
  • Either 8GB or 16GB of RAM
  • 64GB, 128GB, or 256GB of storage
  • 2 front-firing speakers
  • 2MP front-facing camera – 1080p at 60fps
  • Titan C chip
  • Normal Wifi and Bluetooth
  • 13.3-inch touch screen
  • 16:9 aspect ratio, both Full HD or 4K “Molecular Display” options
  • Two USB-C ports (each with an accompanying LED)
  • 3.5mm headphone jack
  • Two colors: “Just Black” and a “Not Pink”

Update:

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. Alles wie gehabt. Google kann man inzwischen echt abhaken in Sachen Produktpolitik – wenigstens sind sie dort konsequent schlecht. Ein Jammer, dass es neben Android und iOS (würg) keine Alternativen bei den mobilen Betriebssystemen gibt…

    • Ich mag ja Leute die alles kritisieren. Ich habe beides im Einsatz. iOS Arbeit und privat ein Pixel 2XL. Ich finde weder das eine noch das andere wirklich schlecht. Klar gibt es Bugs, allerdings ist das normal bei den ganzen Zeilen Code. Gerne kannst du anfangen was besseres zu entwickeln…Ich bin gespannt, vermutlich wird es allerdings nichts werden.

      • Mit meiner Kritik meinte ich keineswegs Android, sondern die Politik von Google. Man hat nun mehrfach bewiesen, dass man offenbar kein wirklich Ökosystem auf die Beine stellen will und überlässt viele Märkte annähernd kampflos der Konkurrenz (Tablets -> Apple, Smartwatches -> Apple/Samsung, Ultramobile Endgeräte -> Apple/Microsoft) und versäumt es immer wieder, die eigenen Dienste miteinander sinnvoll zu vernetzen.

        Ich bin weit davon entfernt, ein Apple-Fan zu sein, aber genau das kriegen die einfach gut hin. Google nicht und nur das kreide ich denen an, denn das Potenzial hätten sie zweifelsohne!

        • Alphabet gibt pro Jahr 23,5 Mrd USD für Forschung und Entwicklung aus. Die haben aber sehr viele Baustellen. Das wenigste dürfte in Produkte wie Pixel/Pixelbook und in die Zusammenarbeit von Services gehen.

          Apple gibt fast 16 Mrd USD pro Jahr aus. Die Produktpalette ist überschaubar. Die Services sind auf lange Sicht ausgelegt.

          Microsoft liegt übrigens bei knapp 17 Mrd USD im gleichen Zeitraum.

      • Mit meiner Kritik meinte ich keineswegs Android, sondern die Politik von Google. Man hat nun mehrfach bewiesen, dass man offenbar kein wirklich Ökosystem auf die Beine stellen will und überlässt viele Märkte annähernd kampflos der Konkurrenz (Tablets -> Apple, Smartwatches -> Apple/Samsung, Ultramobile Endgeräte -> Apple/Microsoft, Sprachassistenten -> Amazon) und versäumt es immer wieder, die eigenen Dienste miteinander sinnvoll zu vernetzen.

        Ich bin weit davon entfernt, ein Apple-Fan zu sein, aber genau das kriegen die einfach gut hin. Google nicht und nur das kreide ich denen an, denn das Potenzial hätten sie zweifelsohne!

        PS: Ich habe selbst ein Pixel 3 XL und war lange Zeit echt Google-Fan erster Klasse – inkl. Google Home/Nest Hub, Google One, Gmail und und und…nur mal so zur Einordnung.

  2. Bei den Preisen wundert es mich nicht das die nicht nach Deutschland kommen, die würde hier für sowieso niemand kaufen. Mindestens 650$ Dollar finde ich für ein Chromebook relativ viel.

    • Denke auch, dass dies der Grund sein wird. 650 Euro/Dollar oder dank den ganzen Pauschalabgaben noch mehr, wird hier kaum jemand für ein Chromebook ausgeben.

      Wir haben auch eins das mittlerweile eigentlich nur noch meine Partnerin nutzt. Ist halt ein klassisches Surfgerät für die Couch wenn man mehr als reiner Medienkonsum machen möchte. Und dafür war der Preis von 299 Euro den ich vor etlichen Jahren für ein Chromebook mit Aluminium Gehäuse und brauchbaren Full HD Display gezahlt habe in Ordnung. Aber 650 Euro aufwärts hätte ich im Traum nicht für so ein Ding ausgegeben.

      • Also wir nutzen seit 2014 ausschließlich Chromebooks in unserem Haushalt. Und die sind mehr als nur reine Surfgeräte und Medienkonsum. Die haben die klassischen Win Möhren in allen Belangen ersetzt, ohne Ausnahme.
        Wir haben einen alten Win7 Rechner noch rumfliegen, den wir immer dann nutzen müssen, wenn es mal einer der wenigen Fälle gibt, wo ein CB nicht funktioniert, z.B. wenn die Schule die Bilder der Klassenfahrt auf CD verteilt… Daher ist der bestimmt auch schon seit mehr als sechs Monate nicht mehr an gewesen.
        Ich hätte gerne das Pixelbook Go und wäre auch bereit dafür 700€+ auszugeben. Für einen Win oder Mac geben die Leute auch gerne 1000€+ aus, obwohl die nun nicht soviel mehr können wie ein CB.

        • Das kommt dann schon sehr auf den Anwendungszweck an. Es hat seinen Grund wieso ich noch einen klassischen PC habe und das Chromebook nur noch meine Partnerin nutzt und ich mir wieder ein klassisches Notebook gekauft habe. Ich bin einfach zu oft an den Punkt gekommen an dem ich etwas nicht auf die schnelle am Chromebook erledigen konnte, und dann doch wieder von der Couch aufstehen musste und den normalen PC anwerfen,

          Wenn man aber mit dem Funktionsumfang der Chromebooks für seinen persönlichen Nutzungszweck klar kommt sind das sehr gute Geräte.

        • Das kann man natürlich machen wenn man immer Internetverbindung hat und nie darauf angewiesen ist irgendwelche Software zu verwenden. Denn ein normaler User wird sich nicht an die Installation von Linux Programmen wagen, zumindest nicht wenn es so wie bei Chromebooks gemacht werden muss. Chromebooks sind Web Browser mit ein bischen Android funktionalität.

        • Na ja die Leute können sich auch einen Windows Rechner für 700€ kaufen. Also da sollte man schon die Kirche im Dorf lassen und dann könnte man auch noch vielleicht erwähnen woher der Preisunterschied kommt? Das hat vielleicht nichts damit zu tun was überhaupt verbaut wurde im PC oder?

  3. Streifenkarl says:

    Unfassbar schade und traurig, dass das Pixelbook Go nicht nach Deutschland kommt. Es wäre das perfekte Gerät für mich, auch zu dem Preis.

    Verstehe diese Strategie nicht, so wird ChromeOS auf ewig ein Nischenprodukt sein. Wie kann man der Konkurrenz so kampflos das Feld überlassen?

    @Cashy und Team
    Ihr habt doch sicherlich Ansprechpartner bei der Presseabteilung von Google Deutschland. Könntet ihr da mal nachhaken was der Grund für diese US-only Strategie ist? Würde mich echt mal interessieren.

    • Das würde mich auch interessieren, warum Google seit den Nexus Tablets nichts dergleichen auf den deutschen Markt bringt.

      Ich wollte schon damals das Pixel haben aber dafür bräuchte ich schon noch ein deutsches Tastatur-Layout.

  4. Hatte ein Jahr ein acer CB 15 in Gebrauch. Zwei Umstände haben mir Chromeos verdorben: fünf Jahre updates für inzwischen immer teurere Geräte und chrome als Browser in naher Zukunft ohne Adblocker. Damit ist chromeos keine Option mehr.

  5. Schön wäre einfach, wenn man je CPU mindestens zwei RAM Varianten und mindestens zwei SSD Varianten zur Auswahl hätte. Nicht jeder braucht/möchte einen teuren i7, nur um 16 GB RAM zur Auswahl zu haben in der Konfiguration.
    Gilt natürlich für sämtliche Hersteller. Persönlich kaufe ich jedenfalls nichts, was ich nicht annährend nach meinen Wünschen konfigurieren kann, wenn ich dann in Konfigurationen gezwungen werde, die ich preislich nicht mehr bereit bin, zu zahlen.
    In dem Fall wäre ein Pixel Go mit i5, 16 GB RAM und 256 GB SSD meine Wahl. $400 Aufpreis für den i7 und 4K Display bei 13″ wäre ich nicht bereit zu zahlen, nur um 16/256 GB zu bekommen. Schätze, aus dem Grund werden klassische Laptops weiterhin meine Wahl bleiben. Außer, der Geldbaum, den mein Sohn im Garten gepflanzt hat, trägt Früchte…

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