Glance Clock ab sofort verfügbar: Die Smartwatch für die Wand


Vernetzte Produkte halten immer mehr Einzug in die Wohnräume der Gesellschaft. Dreh- und Angelpunkt ist in vielen Fällen aber weiterhin das Smartphone, die Kommandozentrale in der Hosentasche. Aber nicht immer ist ein Smartphone für den schnellen Blick die praktischste Lösung. Hier setzen dann Produkte wie die jetzt neu verfügbar Glance Clock an.

Bei der Glance Clock handelt es sich um eine Wanduhr, die mit einem Smartphone gekoppelt wird und dann entsprechende Informationen von selbigem anzeigt. Das kann das Wetter sein, aber auch der nächste Termin, ein eingehender Anruf oder der Fortschritt beim Fitnesstraining. Weitere Möglichkeiten der Vernetzung erhält der Nutzer durch die Einbindung von IFTTT.

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Video-Link: https://youtu.be/SRZpEisx2Wg

Das Video zeigt ganz gut, wie man sich die Smartwatch für die Wand vorstellen muss. Ob man das benötigt, ist natürlich die andere Frage, denn ganz günstig kommt die Glance Clock nicht daher. 199 Euro werden dafür fällig, dafür bekommt man eben auch schon einen Echo Show, der noch einmal viel mehr Dinge erledigen kann und ebenfalls Sachen anzeigt.

Kurzer Überblick über Glance Clock:

  • Smarte Wanduhr zeigt auf einen Blick wichtige Informationen auf dem Zifferblatt sowohl graphisch als auch in Textform an
  • Mit eingebautem Lautsprecher (3 Watt) für akustische Signale
  • In-App-Features: Zeit- und Datumsanzeige, Timer, Alarm, Anrufe, Google-Kalendar, Wetteranzeige, IFTTT
  • Weitere Möglichkeiten der Vernetzung über IFTTT, z.B. mit dem E-Mail-Account, Twitter, Wetteränderungen und Smart-Home-Geräten
  • Kommunikation via Bluetooth Smart; kompatibel mit iOS und Android (Beta-Status)
  • Lieferumfang: Glance Clock, 3,5-Millimeter-Klinkenladekabel, EU-Netzladeadapter, Bedienungsanleitung
  • Durchmesser: 22,8 Zentimeter; Gewicht: 425 Gramm
  • Ab sofort zu einem Preis von 199 Euro im Fachhandel und online bei Amazon in den Farben Silber und Schwarz verfügbar

Lasst doch mal hören, was Ihr von solchen Gadgets haltet. Ich bin selbst etwas unschlüssig, aber das kann auch daran liegen, dass ich seit 3 Jahren dauerhaft eine Smartwatch nutze und deshalb gar nicht für alles das Smartphone hernehme.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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21 Kommentare

  1. Viel zu teuer, braucht ja immer Bluetooth Verbindung mit Smartphone und Batterielaufzeit ist ein Witz.

  2. Für den Preis hänge ich mir lieber ein Tablet an die Wand

  3. Finger weg von diesem Teil! War mal ein Kickstarter-Projekt, an welchem ich mich beteiligt hatte.
    1. Die Akkulaufzeit ist ein Witz! Ließ sich vernünftig nur per Netzteil betreiben.
    2. Die Bluetooth-Verbindung ist unstabil.
    3. Nach 5 Monaten war das Teil hinüber unf reif für den Elektroschrott

  4. Bob (der andere) says:

    Na ja, wer’s braucht (oder meint zu brauchen)…
    Ich kann zwar die Industrie verstehen, daß sie uns immer wieder neue, aber verzichtbare, Produkte unter dem Label “smart“ schmackhaft machen will. Die Firmen wollen eben wachsen und Profit machen (ist auch legitim).
    Aber ob diese Dinge jetzt wirklich so toll sind, und vor allem, ob sich so gut verkaufen, steht auf einem anderen Blatt.

    Ich schrieb schon vor 2-3 Jahren (oder schon länger?) als der große Hype um die Smartwatches auf dem Höhepunkt war:
    Smartwatches sind ein Hype, den einige wenige Nerds (wie z.B. die Leser dieses Blogs) sicher toll und unverzichtbar halten. Für den Großteil der Massen sind sie aber aber völlig uninteressant, da nicht wirklich einen Mehrwert bieten (es gab damals keine einzige Smartwatch, die ohne Smartphone funktionierte). Außerdem meist viel zu teuer.

    Und genauso ist das auch mit dieser Uhr auch. Nett, aber eigentlich überflüssig. Die Verkaufszahlen dürften recht übersichtlich bleiben.

    • Bei einer Smartwatch am Handgelenk ist halt die Frage, was die können soll.
      Ich find da die Lösung eines Fitness-Trackers mit ‚ein-bisschen-smart‘ gut. Aktuell ist es eine Garmin Vivoactive 3, Anfang war Vivosmart HR (Ein Tracker-Armband, das schon Notifications anzeigt).
      Vivoactive 3 finde ich da ideal. Uhr (wichtig: Display ohne Beleuchtung immer ablesbar ohne irgendwas irgendwie zu aktivieren) + Tracker + Notifications (nur für bestimmte Apps aktiv).
      Dazu gibts noch Wetter und nächste Termine, beides nutze ich seltenm geht auf Handy schneller zu gucken.

      Und so hätte ich das gerne für zuhause:
      Ein (eckiges, nicht rundes) Display zeigt (so groß, das man auch alles gut sehen kann):
      – Uhr, Datum, Wetter
      – die nächsten Termine
      – die letzten Notifications (nicht nur 1, sondern soviel der Platz hergibt)
      – Kommende und gehende Anrufe (auch von der Fritz!Box, nicht nur Händy)
      – Infos aus der Haussteuerung (bzw, frei programmierbare Infos) wie offene Türen, fertige Waschmaschine.
      – Ein Überwachungskamera-Bild.

      • Wenn ich schon lese „das hätte ich gerne zu hause“, da stellt es mir die Frage ob immer mehr junge Leute schon an Alsheimer erkrankt sind, weil sie so einen Scheiß brauchen?

      • bis auf „Ein Überwachungskamera-Bild“ kann das die WLAN-Uhr von Lametric.

        Die ist zwar mit 200€ genauso teuer, wie die runde Uhr im Artikel, aber sie gibt es zu bestimmten Zeiten auch etwas günstiger. Ich habe meine beiden Lametric-Uhr zu je 150€ geschossen. Sie ist über FHEM mit alle Dingen verbunden, die man nicht per „APP“ anbinden kann.

        • Lameteric hab ich ausprobiert.
          Anzeigefläche ist zu klein, gehen ja nur ca 10 Zeichen drauf.
          Notifications gingen mal und mal nicht,
          Nächste Termine unmöglich, da zu wenig Platz. Im Normal-Zustand (also keine Notification o.ä.) müßte man ja sonst ständig die anzeige scrollen/wechseln lassen.

          Der inzwischen eh vorhandene Echo Show wäre ideal, würde Amazon das geschickter machen.
          Das Ding hätte Platz für mehrere Termine, man sieht aber nur einen und auch nur in Wechsel-Ansicht.
          Beim Radio-Hören gibts nichtmal ne Uhr, aber immer unten die Zeile mit Alexa-Vorschlägen.
          Wird Zeit für Watchface/Screensaver-Skills.

  5. Smartwatches jeglicher Art wären interessant, wenn sie ohne Smartphone funktionieren würden. Die für die Wand bräuchte ja nicht mal ein Mobilnetz sondern einfach WLAN und eine Konfigurationsoberfläche.
    Wie soll man sich das sonst vorstellen? Mein Smartphone ist an die Uhr gekoppelt und bis ich wieder zuhause bin hängt da ein Stück nutzlose Elektronik an der Wand? Also ein Produkt für Single-Haushalte?

  6. Sollte eine dauerhafte Verbindung zu einem Handy nötig sein, wäre das ein Problem.

    So eine Uhr wäre für mich nur dann interessant wenn sie selbst mit Android läuft, bzw. Apps darauf eigenständig laufen.

    Bleibt aber noch das Problem dass eine Uhr auch ein Schmuckstück ist und die sieht einfach scheiße aus. Dann doch lieber einen Echo Show auf dem Schreibtisch.

    Zur Off Topic Diskussion über Smartwatches:
    Situationen in dennen ich sie benutze:

    – Im Labor, um per Stimme den Timer zu stellen, wenn ich Handschuhe anhabe
    – Fußgänger Navigation in der Innenstadt, um nicht dauernd das Handy in der Hand zu haben
    – Beim Wandern, um die Wanderkarte zu sehen ohne ständig das Handy raus zu holen
    – Bei Tisch, um meine Nachrichten mit einem unauffälligen Blick nach unten zu sehen ohne unhöflich zu wirken
    – Beim fahren um Anrufe anzunehmen (liegt aber an meiner, doch sehr speziellen, Freisprecheinrichtung)

    • „dauerhafte Verbindung zu einem Handy“ wäre ja maximal dann ein Problem, wenn ohne Verbindung nichtmal die Uhrzeit geht.
      Für Notifications muss ne Verbindung sein. Ist man nicht da, muss auch nix angezeigt werden.
      Wichtig ist dann, das die Verbindung ohne zutun wieder hergestellt wird, wenn man in der Nähe ist.

      • Der Tegeler says:

        Notifications habe ich ohnehin auf dem Handy, wozu dann die Uhr? Termine sind zusätzlich mit einem Script auf dem Desktop des PC synchronisiert. Und wenn ich die Darstellung der Infos auf den Bildern mir anschaue, kommt es mir vor im technischen Mittelalter zu sein. Selbst der RasPi hat eine bessere Darstellung.

  7. Diese Hardware, gekoppelt mit z.B. Alexa würde ich für die Küche kaufen. Eine Uhr habe ich da sowieso an der Wand und ein potthäßliches Echo Show will ich nicht haben. Riesenvorteil für die Uhr: wahrscheinlich auch noch aus 5 m Entfernung ablesbar. Darauf mehrere parallele Timer für’s Kochen, Anzeige wer anruft, wie das Wetter wird und welcher Müll am nächsten Tag abgeholt wird.

  8. Die Glance Clock kann eigentlich nichts, was eine Smartwatch, die nur wenig mehr (oder das gleiche) kostet, nicht auch kann. Die Smartwatch kann das aber überall und nicht nur zu Hause an der Wand. Für mich nicht interessant.

  9. Mir fällt da spontan zumindest ein Kunde ein, der damit was anfangen könnte, sich seine gelaufenen Schritte auf einer Küchenwanduhr anzeigen zu lassen…

    https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/chuck-d-and-flavor-flav-of-hip-hop-group-public-enemy-nachrichtenfoto/101588038

  10. Ich habe mir die Uhr damals über Indiegogo geholt und $114 USD bezahlt. Gefunded am 16. Oktober 2016 und erhalten über ein Jahr später im Dezember 2017.
    Ich hatte von Anfang an nicht damit gerechnet, dass sie lange auf Akku läuft und das Ladekabel daher eingeplant.

    Es war wie geschrieben eine Kickstarter Kampagne. Am Anfang gab es noch viele Software Probleme und die Funktionen waren zuerst auch nur mit einem Iphone nutzbar. Aber die Entwickler sind am Ball geblieben und haben ihre Hausufgaben gemacht. Mittlerweile läuft aber das allermeiste sehr stabil, vor ein paar Monaten sind die kompletten Server nochmal umgezogen und seitdem funktionieren Emailbenachrichtigungen, Kalender, und am wichtigsten IFTTT wieder problemlos.

    Gerade IFTTT ist super, ich lasse mir auf dem Display so Fußballergebnisse anzeigen, die ich über RSS abonniere aber auch Alexa Timer aus der Küche werden mir auf der Uhr gemeldet. Hier sind einem quasi keine Grenzen gesetzt.

    Kritik am Design kann ich nicht nachvollziehen, die Uhr ist sehr schlicht gehalten, wenn gerade keine Notification angezeigt wird, denkt man es wäre eine normale Wanduhr. Doch dann fällt ein Tor im Stadion und der Alarm geht los, die Uhr blinkt im blauen Feuerrad Modus und der Torschütze läuft in Laufschrift über die Anzeige.
    Falls Bedarf bestünde könnte man natürlich noch eine hochwertigere Ausführung fertigen aber ich bin auch sonst nicht die Person die 1000€ für ein kleines Möbelstück ausgibt, weil es aus Klavierlack ist.

    Leider kann man (bisher?) keine eigenen Sounds einbauen, mit Stadionjubel wäre das natürlich noch perfekter.
    Oder bei Emailüberprüfung ob der Artikel bei Ebay verkauft wurde und die Geldbörse klimpert.

    199€ ist natürlich kein Schnäppchen aber die Uhr hat denke ich auch einiges an Entwicklungsarbeit gekostet und ist eben nicht einfach „ein Tablet“ das man sich an die Wand hängt.

    Auf einen Vergleich mit Smartwachtes brauche ich hier wohl nicht einzugehen. Es ist eine Wanduhr und das soll es auch sein, ich fasse die nicht an und rede nicht mit ihr. Ich möchte auch keine kompletten Emails darauf lesen oder navigieren.

  11. Gibt es die mit Armband. Wieso zu groß – die Smartphones werden doch auch immer größer. Ausserdem ist das Smartphone dann in der Nähe.
    Oder man macht es wie Flavor Flav – Oldschoolrapper von Public Enemy: Man hängt es sich als Eyecatcher um den Hals.

  12. Es kam heute dazu eine Mail aus der Indiegogo Kampagne rein, dass sie nahezu pleite sind und die Verfügbarkeit bei Amazon etc. dazu dienen an mehr Geld zu kommen…
    Schade!

    https://www.indiegogo.com/projects/glance-see-what-you-need-when-you-need-it?utm_source=sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=bck-10302018update&utm_term=#/updates/all

    • Auch mutig bis extrem dumm so eine Meldung zu veröffentlichen.
      Ist zwar schön, dass sie ehrlich sind, aber wer bei einem Unternehmen etwas bestellt, das auf dem Weg dahin ist Insolvenz anzumelden den muss man auch erstmal finden.

      Ob die so noch neue Kunden gewinnen?

      Leider werden die damit wohl auch die Server abstellen und ich habe eine schöne unsmarte Wanduhr 🙁

  13. Georg Willmann says:

    Also ich fände eine solche Uhr super, sofern ich sie per openHAB (auf Raspberry Pi) ansteuern kann. Wenn dies nur über Internet (abhängig vom Hersteller) oder Handy mit Bluetooth (das ist nicht immer in Reichweite) geht, brauche ich sowas nicht. Warum man diese Uhr immer mit Smart-Watches am Handgelenk vergleicht, ist mir mir nicht klar. Mit dieser Logik bräuchte es überhaupt keine Wanduhren (auch keine, die nicht „smart“ sind).

  14. Knud Aagaard says:

    Wenn ich etwas Nützliches kaufen würde, wäre es die neue Echo Show (2. Generation) mit Alexa.

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