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Filehoster MEGA stellt eigene Chrome-App vor

Der Filehoster MEGA von Kim Schmitz hat nun eine eigene Chrome-App spendiert bekommen. Sie sorgt dafür, dass jeglicher JavaScript-Code nicht mehr von den Rechnern des Unternehmens geladen werden muss, sondern direkt über die lokale Maschine ausgeführt wird. Im Blog erklärt man, dass diese Chrome-App der Sicherheit dienen soll. Ruft man MEGA auf, dann benötigt man drei Stellen, denen vertraut werden muss, MEGA, den Rootserver-Clustern und den Zertifizierungsstellen. Letztere umgeht man durch die Chrome-App, die von MEGA kryptographisch signiert.

Mega

Man betont, dass man die Signatur selber durchgeführt hat und kein Unternehmen, welches unter die Zuständigkeit des National Security Letters fällt. Das soll auch der Grund sein, warum die App nicht im Web Store zu finden ist, sie muss nämlich manuell installiert werden. Der Code für die App ist öffentlich einsehbar, wie man weiterhin mitteilt. Der Filehoster MEGA gibt seinen Kunden 50 Gigabyte kostenlosen Onlinespeicher in die Hand, jüngst hatte man eine Android-App vorgestellt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. 50 GB kostenlos sind zwar ganz nett um dort z.B. ein Notfallbackup zu hinterlegen (selbstverständlich verschlüsselt) aber einem Unternehmer wie diesem Schmitz würde ich nicht einmal meine verschlüsselten Daten anvertrauen.

    BTW: Mir ist kein Dienst bekannt der regulär mehr als 50 GB kostenlosen Speicherplatz zur Verfügung stellt, ist der Stand immer noch aktuell oder gibt es mittlerweile einen der mehr bietet?

  2. damals bei megaupload wurden versprochene vertragliche leistungen auch nach mehrfacher anfrage nicht erfüllt. unseriös, daher nie wieder….kim-dotcom und konsorten

  3. Ich mag seine Antihaltung. Wenn ich sehe, wie „sicher“ meine Daten bei Dropbox sind, ist es mir lieber bei einem vermeintlich Unseriösen meine Daten zu hinterlegen, als bei „seriösen“ NSA-Mitläufern.

  4. Sobald ein guter Windows Client raus kommt werde ich mir MEGA auch mal näher ansehen, doch vorher lohnt sich das nicht wirklich finde ich.

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